Tipps, wie Sie Fehler bei der MDK-Begutachtung vermeiden

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Wer pflegebedürftig ist hat nicht nur die Pflicht, seine ganzen Rechnungen für Medikamente, Pflegedienst, Zuzahlungen für Therapien usw. anteilig zu bezahlen, er hat auch ein Recht auf finanzielle Unterstützungen für die Pflege. 

Doch wenn bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) Fehler gemacht wurden und eine falsche Einstufung in die Pflegestufe erfolgte oder womöglich komplett die Pflegestufe ablehnt wurde, gibt es auch kein (oder weniger) Pflegegeld oder Pflegesachleistungen. 

 

Extra-Tipp

Wer eine Pflegestufe hat und zu Hause gepflegt wird, hat jeden Monat Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel. Diese können Sie hier einfach bestellen

Wurde eine Pflegestufe komplett abgelehnt, macht sich dies zum Beispiel darin bemerkbar, dass die Angehörigen kein Pflegegeld bekommen, die Hilfe eines Pflegedienstes selbst bezahlt werden muss, kein Budget für Pflegehilfsmittel zur Verfügung steht, dass es für einen Badumbau oder eine behindertengerechte Wohnraumanpassung (z.B. mit einem Treppenlift) keine Zuschüsse von 4.000 Euro gibt usw. 

Hinweis: Ein barrierefreier Badumbau kann schon mit geringen finanziellen Mitteln realisiert werden.

Grundvoraussetzung für Pflegeleistungen ist also die richtige Einstufung in eine Pflegestufe. Welche Leistungen Sie mit welcher Pflegestufe erhalten, lesen Sie in meinem Beitrag „Pflegestärkungsgesetz – Die neuen Pflegeleistungen ab 2015 auf einen Blick als Tabelle

Wie lange die Mindestpflegezeiten pro Pflegestufe sein müssen, erfahren Sie hier „Mindestpflegezeiten der einzelnen Pflegestufen“. 

Nachstehend erhalten Sie einige Tipps, um für die MDK-Begutachtung gut vorbereitet zu sein: 

 

Mit Pflegestufe bis zu 4.000 Euro Zuschuss

Bevor der MDK kommt

Die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst muss gut vorbereitet sein. Wenn Unterlagen fehlen oder nachgereicht werden müssen, verstreicht unnötig viel Zeit. Deshalb sollten Sie folgendes organisieren und bereithalten:

  • Führen Sie über ca. 2 Wochen hinweg ein Pflegetagebuch. Schreiben Sie wirklich alles haarklein auf, was mit der Pflege und Betreuung des Patienten zu tun hat. Sie werden staunen, was alles an Zeiten zusammen kommt. Denn jede Minute ist wichtig. Ein Pflegetagebuch können Sie hier herunterladen. Ins Pflegetagebuch gehören auch die Zeiten der Beaufsichtigung während einer Verrichtung. Das heißt, wenn Sie einen Pflegebedürftigen beim Waschen anleiten oder beaufsichtigen, gehört dies zu den Pflegezeiten. Orientierungswerte, wie lange die Pflegezeiten dauern dürfen, finden Sie hier.
  • Wenn Sie bereits einen Pflegedienst haben, macht es Sinn, diesen zur MDK-Begutachtung mit hinzu zu ziehen.
  • Wenn Sie keinen Pflegedienst haben, können Sie sich bei einem Pflegestützpunkt vorab informieren, was in Ihrem speziellen Fall zu beachten ist. Vielleicht kommt auch ein Mitarbeiter des Pflegestützpunktes zur Begutachtung
  • Besorgen Sie für den MDK alle wichtigen medizinischen Dokumente zu der Erkrankung und den Vorerkrankungen. Hierzu gehören Arztberichte und Bescheinigungen, Medikamentenplan, Auflistung der erhaltenen Therapien, Entlassungsberichte aus Krankenhaus oder Reha, Röntgenbilder, MRT, Allergiepaß, Diabetikerausweis, Schwerbehindertenausweis, Vertrag mit Pflegedienst usw.
  • Erstellen Sie von den Dokumenten Kopien, die Sie dem MDK mitgeben können. Das erleichtert dem Gutachter seine Arbeit und er kann beim Erstellen des Gutachtens auf die Berichte zurückgreifen und nachlesen.

Eine Empfehlung von www.Pflege-durch-Angehoerige.de

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  • Erstellen Sie eine Liste der behandelnden Ärzte, Therapeuten. Vermerken Sie, wie oft diese aufgesucht werden.
  • Halten Sie alle Hilfsmittel bereit (Rollstuhl, Rollator, Elektromobil usw.) die von dem Patienten benötigt und benutzt werden.
  • Listen Sie alle Erkrankungen auf, nicht nur die, wegen denen eine Pflegestufe beantragt wurde. Einige Vorerkrankungen wie z.B. Diabetes usw. erschweren die Pflege.
  • Legen Sie dem Gutachter eine Liste der pflegenden Personen (incl. Anschrift usw.) vor.
  • Der Pflegebedürftige sollte auf alle Fälle auf die MDK-Begutachtung vorbereitet sein. Er muss wissen, dass eine Begutachtung ansteht und dass es wichtig für die Einstufung der Pflegestufe ist, dass er offen und ehrlich seine Defizite zugibt.
  • Wenn Sie den Eindruck haben, dass der Termin für die Begutachtung zu kurzfristig angesetzt ist und Sie nicht genügend Zeit haben für die Beschaffung aller nötigen Unterlagen, dann sagen Sie das dem MDK und bitten um eine Terminverschiebung. 

Welche Bereiche sind für die Pflegestufen-Einstufung wichtig:

Ob der Patient den Rasen nicht mehr mähen oder die Wohnung nicht mehr putzen kann, interessiert den MDK herzlich wenig. Für die Beurteilung durch den MDK sind drei Bereiche (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) sehr wichtig und ein Bereich (hauswirtschaftliche Versorgung) weniger wichtig.

 

 

 

  • Körperpflege: Hierunter fallen das Zähne putzen, Kämmen, Rasieren, Duschen oder Baden, Waschen, Darmentleerung, Blasenentleerung
  • Ernährung: Mundgerechte Zubereitung der Nahrung bzw. Aufnahme der Nahrung
  • Mobilität: Aufstehen, Zu Bett gehen, Anziehen, Ausziehen, Gehen, Stehen, Treppensteigen, Verlasen der Wohnung, Wiederaufsuchen der Wohnung
  • Hauswirtschaftliche Versorgung: Einkaufen, Spülen, Kochen, Putzen, Wechseln bzw. waschen der Bekleidung, heizen der Wohnung 

Anmerkung: Für die häusliche Pflege kann ich Ihnen gerne das Buch “Angehörige zu Hause pflegen: Pflegehandlungen in Wort und Bild” empfehlen.

Was Sie bei der MDK-Begutachtung beachten sollten

Vermeiden Sie unnötige Fehler, die zu einer falschen Einstufung in die Pflegestufe führen kann. Versetzen Sie sich am besten in die Position des Gutachters. Er sieht Sie und den zu Pflegenden vielleicht eine Stunde. Es ist unmöglich, die komplette Pflegesituation in dieser kurzen Zeit erfassen zu können.

  • Lassen Sie den zu Pflegenden nie alleine mit dem MDK. Es sollte immer eine Vertrauensperson des Patienten anwesend sein, die den ganzen Ablauf auch etwas lenken kann.
  • Keiner gibt gerne Fehler zu. Trotzdem ist es wichtig, beim MDK ehrlich zu sein und zuzugeben, was NICHT mehr geht. Wenn der Patient Unterstützung beim und Trinken benötigt, muss dies zugeben werden.
  • Verschweigen Sie nichts, fügen Sie aber auch nichts hinzu, was nicht stimmt. Die Gutachter können durch entsprechende Fragen und Tests Ihre Aussagen prüfen. Deshalb mein Rat: bleiben Sie glaubhaft.
  • Sagen Sie auch nicht, dass es schon noch so einigermaßen geht. Entweder der Patient kann etwas alleine machen oder nicht. Wenn es nicht mehr geht, sagen Sie dies und auch, wie viel Unterstützung notwendig ist.
  • Viele Patienten wollen einfach in einem guten Licht dastehen. Sie wollen sich nicht blamieren. Sollte der Patient von sich aus sagen, dass er dieses oder jenes noch kann, dies aber nicht so ist, dann fordern Sie ihn auf, die Tätigkeit alleine auszuführen.
  • Es muss der tatsächliche Zustand des zu Pflegenden gezeigt werden. Wenn er sich nicht mehr die Haare kämmen kann, dann sollte der Patient für die MDK-Begutachtung nicht top gestylt dasitzen. Auch wenn die pflegenden Angehörigen gerne zeigen, wie gut der Patient versorgt und gepflegt wird, kann diese gut gemeinte Geste zu einer falschen Einstufung führen.

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  • Es reicht nicht aus, dass ein Patient seine Arme etwas nach oben strecken oder ein wenig hinter den Kopf bringen kann, um zu beurteilen, dass er sich auch selbst die Haare kämmen kann. Zeigen Sie dem Gutachter, wie Ihr Patient eben das nicht kann.
  • Ziehen Sie den Patienten zur Begutachtung mit „normaler“ Kleidung an und nicht mit einem Schlafanzug. Das zeigt, dass Sie Wert auf einen gepflegten Patienten legen, aber auch, dass das An- und Ausziehen mehr Zeit in Anspruch nimmt.
  • Sollte der Patient gerade essen wenn der Prüfer vom MDK kommt, dann lassen Sie ihn weiter essen. So sieht der MDK-Prüfer die tatsächliche Situation und wie viel Unterstützung beim Essen notwendig ist.
  • Ihr Patient muss nicht aussehen wie „frisch poliert“. Wenn er sich kurz vor dem Begutachtungstermin mit einem Getränk oder dem Essen die Kleidung beschmutzt hat, dann kann das der Gutachter ruhig sehen. Dies macht klar, dass Sie dadurch einen Mehraufwand haben durch häufigeres Wechseln der Wäsche.
  • Wenn Patienten unsicher sind oder Angst vor gewissen Handlungen haben, sich sperren oder verweigern, verlängert das die Pflegezeit.
  • Menschen mit Übergewicht sind schwerer zu pflegen.
  • Die Körperpflege ist ein ganz wichtiger Punkt bei der MDK-Begutachtung. Bereiten Sie sich darauf vor, wo Sie überall helfend unterstützen müssen, wie viel Zeit Sie wirklich brauchen.
  • Manche Patienten verstehen nicht alles gleich beim ersten Mal. Anweisungen müssen deshalb häufiger wiederholt werden. Auch diese Zeiten müssen vom MDK berücksichtigt werden.

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  • Das Pflegetagebuch muss minutengenau geführt sein. Wenn Sie für manche Tätigkeiten mehr Zeit brauchen, dann begründen Sie dies plausibel im Pflegetagebuch. Vielleicht benötigen Sie für das Zähne putzen des Patienten 10 Minuten weil er sich permanent wehrt und Sie erst gut und lange zureden müssen.
  • Setzen Sie auch die Zeiten an, bei denen Sie kontrollierend, beaufsichtigend und helfend zu Seite stehen. Auch wenn Sie nicht immer eingreifend helfen müssen.
  • Die Gutachter stellen Fragen an den Patienten, um zu testen, was er noch weiß. Wird der Patient vom Gutachter z.B. nach seinem Geburtsort befragt und der Patient antwortet fälschlicherweise mit seinem jetzigen Wohnort, sollten Sie eingreifen. Klären Sie den Gutachter über dieses Defizit auf.
  • Manche Patienten müssen zum und Trinken motiviert werden. Das sind ebenfalls Zeiten die Sie als Pflegender investieren und erfaßt werden müssen.
  • Wenn der MDK den Patienten eine Aufgabe gibt, von der Sie wissen, dass er sie nicht erfüllen kann, lassen Sie es den Patienten trotzdem machen. Greifen Sie nicht helfend ein. Der MDK muss sehen, dass es nicht mehr geht.
  • Es reicht nicht, wenn Sie sagen, dass der Patient sich nach dem Toilettengang noch einigermaßen selbst reinigen kann, wenn Sie in Wirklichkeit diese Tätigkeit ausführen, damit der Patient auch wirklich sauber ist. Entwickeln Sie keine falsche Scham.
  • Wenn der Patient Probleme mit Knöpfen an Hemden oder Blusen hat, dann sollten Sie am Tag der MDK-Begutachtung auch wirklich dem Patienten eine Bluse oder ein Hemd anziehen. Nur so kann der Begutachter sehen, dass das Öffnen der Bekleidung nicht mehr alleine geht.
  • Sind Sie sich darüber im Klaren, dass Sie als pflegender Angehöriger mehr Zeit für die Pflege benötigen als versiertes Fachpersonal. Setzen Sie sich dafür ein, dass Ihre tatsächlichen Zeiten als „Ungeübter“ angesetzt werden.
  • Helfen Sie dem Patienten nicht beim Aufstehen, wenn er dies nicht mehr selbst kann. Lassen Sie ihn versuchen, selbst aufzustehen, so dass der Gutachter sieht, inwieweit hier Unterstützung nötig ist.
  • Wenn das Thema Inkontinenz für den Patienten zu peinlich ist, kann es auch in einem 4-Augen-Gespräch mit dem Gutachter erörtert werden.
  • Erklären Sie dem Gutachter, welche Umstände die Pflege erschweren. Dies können sein: Die baulichen Gegebenheiten (kein Aufzug oder Treppenlift), das Bad ist nicht behindertengerecht, zu schmale Türen für einen Rollstuhl, hohes Körpergewicht, wenig Eigeninitiative des Pflegebedürftigen, kein oder nur wenig Mitarbeiten des Pflegebedürftigen möglich, Zuckungen und Spasmen, Berührungsempfindlichkeiten, erschwerte Kommunikation durch Seh- oder Hörprobleme, vermehrte Aufsicht und Begleitung wegen Sturzgefahr. Bezüglich der Barrierefreiheit möchte ich Ihnen das Buch “Barrierefrei Wohnen: Schöne Lösungen für zukunftsorientierte Bauherren, Senioren und behinderte Menschen ” empfehlen.
  • Bei Personen mit Demenz kommt erschwerend hinzu, dass sie Weglauftendenzen haben – das heißt erhöhte Beaufsichtigung benötigen. Sich immer wieder ausziehen und dadurch die Pflegeperson ein erneutes Anziehen nötig ist. Nächtliches Aufstehen und Umhergehen, das beaufsichtigt werden muss, weil der Patient sonst unbeaufsichtigt das Haus verläßt oder den Herd anstellt, sind Zeiten, die in die Berechnung der Pflegezeit mit einfließen. Es gibt sehr viele Dinge, die gerade bei Demenzpatienten viel mehr Pflegeaufwand erfordern. Diese Zeiten müssen unbedingt erfaßt werden. Hilfreiche Informationen zur Demenz erhalten Sie in dem Buch “Demenz: Der Angehörigenratgeber
  • Werden Demenzpatienten gefragt, was sie selbst noch alles erledigen können, dann geben sie meist zur Auskunft, dass sie alles noch selbst machen können. Das ist eine Fehleinschätzung der eigenen Kompetenz. Demenzpatienten können nicht mehr abschätzen, was sie können oder nicht. Dies muss auch dem Gutachter vermittelt werden, dass der Patient sich selbst falsch einschätzt

 

  • Für das MDK-Gutachten wird der hauswirtschaftliche Bereich (Einkaufen, Putzen, Kochen usw.) nur ganz gering bewertet. Legen Sie deshalb den Schwerpunkt dessen, was der Patient nicht mehr kann, nicht auf den hauswirtschaftlichen Bereich. Sollten Sie jedoch eine Haushaltshilfe aus Osteuropa für die Hilfe zur Pflege bei sich mit angestellt haben, können Sie dies dem Gutachter mitteilen
  • Wenn Sie zur Pflege bereits einen Pflegedienst haben oder nach der Einstufung der Pflegestufe einen Pflegedienst hinzuziehen möchten, sollten Sie diesen bitten, bei der Begutachtung anwesend zu sein. Der Pflegedienst kann fachlich sehr gut erklären, welche Tätigkeiten unbedingt notwendig sind und wo überall Hilfe benötigt wird.
  • Lassen Sie sich beim Begutachtungstermin unter keinen Umständen unter Zeitdruck stellen. Je nach Pflegebedürftigkeit kann es einfach etwas länger dauern, bis Sie alles Notwendige was zu Ihrer individuellen Pflegesituation gehört, vermitteln können. So wird vermieden, dass Sie wichtige Informationen nicht mitteilen können.
  • Anderweitig sollten Sie aber unbedingt sachlich bleiben und nicht ausschweifend werden.
  • Sie haben das Recht, ein 4-Augen-Gespräch mit dem Gutachter zu führen. Hier können nochmals Dinge besprochen werden, die für den Patienten unangenehm oder peinlich sein können. 

Was Sie sonst noch beachten sollten

  • Teilen Sie dem Gutachter bei der Begutachtung mit, was Sie für die Pflege benötigen, wie z.B. Rollstuhl, Pflegebett, Pflegehilfsmittel, Hilfsmittel, Rehamaßnahmen. Er kann dies dann – wenn er eine Notwendigkeit sieht, gleich mit in sein Gutachten aufnehmen und es muss nicht nachträglich beantragt und genehmigt werden.
  • Besprechen Sie mit dem Gutachter die Wohnsituation. Zeigen Sie, welche Defizite die Wohnung hat, um eine vernünftige Pflege zu gewährleisten. Somit können wohnumfeldverbessernde Maßnahmen gleich im Gutachten mit aufgenommen werden.
  • Falls ein Umzug in ein Pflegeheim geplant ist, sollten Sie auch dies mit dem Gutachter besprechen
  • Geben Sie dem Gutachter eine klare Auskunft wie die Pflege gestaltet werden soll. Pflegen Sie alleine, nehmen Sie einen Pflegedienst hinzu oder soll die Pflege in einem Pflegeheim stattfinden. Somit kann schon im Vorfeld geklärt werden, ob Sie Pflegegeld oder Kombileistungen beanspruchen möchten.
  • Wenn Sie Pflegezeit oder Familienpflegezeit in Anspruch nehmen möchten, sollten Sie dies auch gleich mit dem Gutachter klären. 
  • Bitten Sie den Gutachter, daß mit der Pflegestufenbeurteilung auch das Pflegegutachten mitgeschickt wird. Sie haben ein Recht darauf, das Gutachten zu bekommen. Das Pflegegutachten ist wichtig, wenn Sie Widerspruch gegen die Pflegestufe einlegen möchten. Sie können nur argumentieren, wenn Sie wissen, WARUM Ihnen die Pflegestufe abgelehnt wurde – und das steht im Gutachten. 

 

Extra-Tipp
Umzug in Pflegeheim oder behindertengerechte Wohnung?
Klären Sie mit Ihrer Pflegekasse die Zuschüsse

Was ist, wenn die Pflegestufe abgelehnt wurde

Wurde die Pflegestufe oder die Erhöhung der Pflegestufe abgelehnt, dann unbedingt Widerspruch einlegen 

Weitere Informationen

 

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