Formen der Inkontinenz

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Inkontinente Menschen zu pflegen ist keineswegs einfach, da Inkontinenz auch heutzutage noch ein Tabuthema ist über das niemand gerne spricht.

Besonders schwierig ist es, wenn Pflegebedürftige in der häuslichen Pflege inkontinent werden und auf Hilfe von außen angewiesen sind. Sie sollten das Thema auf keinen Fall ignorieren, sondern offen, mit dem nötigen Einfühlungsvermögen, ansprechen.

Um die Pflegebedürftigen optimal zu versorgen ist es wichtig, die gängigsten Formen der Inkontinenz, sowie das passende Inkontinenzmaterial zu kennen.

Welche Formen der Inkontinenz gibt es

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der Stuhlinkontinenz (unkontrollierter Stuhlverlust) und der Harninkontinenz (unkontrollierter Harnverlust). Die Harninkontinenz wird umgangssprachlich auch als Blasenschwäche bezeichnet. Es werden verschiedenste Formen der Blasenschwäche, je nach Symptomen und Ursache, unterschieden. Die drei häufigsten Arten sind:

Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz)

Bei der Belastungsinkontinenz tritt der unkontrollierte Harnverlust bei körperlichen Anstrengungen, beispielsweise beim Heben von Gegenständen, beim Lachen, Niesen oder Husten ein. Der Harnverlust variiert von wenigen Tropfen bis zu hohen, schwallartig austretenden Mengen.

Dranginkontinenz

Die Dranginkontinenz zeichnet sich durch einen plötzlich auftretenden, kaum zu unterdrückenden, Harndrang aus. Auslöser können Nervenschäden oder -reizungen sein, die nach einer Operation oder bei Erkrankungen wie Alzheimer auftreten. Der Körper signalisiert eine volle Blase, auch wenn dies nicht der Fall ist. Der starke Harndrang sorgt dafür, dass der Urin meist schwall- bzw. strahlartig abgeht.

Mischinkontinenz

Leidet man an Symptomen der Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz, spricht man von einer Mischinkontinenz. Der Harnverlust kann bei körperlichen Anstrengungen oder unvermittelt, ganz plötzlich eintreten. Der Urinverlust variiert dementsprechend und reicht von wenigen Tropfen bis hin zu hohen, schwallartig austretenden Mengen.

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Das richtige Produkt finden

Wichtig bei allen aufsaugenden Produkten ist, dass diese gut sitzen, hautfreundlich sind und nicht scheuern. Je nach Form und Ausprägung der Blasenschwäche gibt es eine große Auswahl aufsaugender Inkontinenzartikel, die den Alltag der Pflegebedürftigen erleichtern. Wir unterscheiden drei Produkte, die je nach Grad der Inkontinenz, Anwendung finden.

Einlagen

Einlagen verwendet man bei einer leichten bis mittleren Inkontinenz. Das entspricht einem Urinverlust von 50 – 200 ml. Die Einlagen gibt es in unterschiedlichen Stärken und Längen und eigenen sich besonders bei einer leichten Belastungsinkontinenz.

Inkontinenz-Slips

Die Slips finden bei leichter bis schwerer Inkontinenz Verwendung. Das entspricht einem Urinverlust von 50 – 300 ml. Sie bieten vor allem bei Bewegung und in der Nacht zusätzliche Sicherheit.

Flex Systeme

Flex Systeme sind Windelhosen, die bei schwerster Inkontinenz, das entspricht einem Urinverlust von mehr als 300 ml, zum Einsatz kommen. Sie können einfach angelegt und fester fixiert werden als die Inkontinenz Slips. Daher sind sie besonders für bettlägerige Menschen geeignet.

Einige Anbieter haben sich auf den unabhängigen Online-Versand von Markenprodukten spezialisiert und bieten Inkontinenzmaterial gratis zum Testen an. Somit können Sie schnell und unkompliziert die besten Produkte für sich finden.

Übrigens werden ab mittlerer Inkontinenz Windeln von der Krankenkasse bezahlt.

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4 comments for “Formen der Inkontinenz

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