Pflegetipps für einen diabetischen Fuß

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Diabetes  kann schnell unerwünschte Folgeerkrankungen hervorrufen.

Eine dieser Folgeerkrankungen ist das diabetische Fußsyndrom, dessen Beschwerden und Symptome jedoch mit einer guten und konsequenten Pflege im Vorfeld gemindert oder hinausgezögert werden können.

Um Amputationen von Zehen oder des ganzen Fußes zu vermeiden, muss es jedem an  Diabetes erkrankten Menschen wichtig sein, den diabetischen Fuß immer gut zu pflegen und in fachmännische Behandlung zu geben.

Ich möchte Ihnen hierzu auch das BuchDiabetes Typ 2. Wie Sie gezielt gegensteuernempfehlen

Vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung eines diabetischen Fußes sind unter anderem

  • Die Füße täglich gut waschen und danach gut abtrocknen
  • Nach dem Fußbad die Füße gut abtrocknen, vor allem auch zwischen den Zehen. Um Infektionen zu vermeiden, keine heißen Fußbäder nehmen (nicht länger als drei Minuten).
  • Füße gut eincremen mit einer speziellen Fuß- und Hautpflege abgestimmt für Diabetiker, damit die Haut nicht austrocknet. Nach dem Eincremen warten, bis die ganze Creme eingezogen ist, dann erst Strümpfe anziehen.
  • Stellen, die viel Hornhaut aufweisen, mit spezieller Hornhautsalbe für Diabetiker eincremen
  • Hornhaut vorsichtig nur mit einem Bimsstein (nicht mit spitzen oder scharfen Gegenständen wie Rasierklingen usw.) abtragen. Darauf achten, dass der Fuß nicht verletzt wird. Besser ist es, die Hornhaut von einem Podologen abtragen zu lassen.
  • Kompressionsstrümpfe können das Anschwellen der Füße und Beine verringern. Klären Sie mit Ihrem Arzt ab, ob eine Verordnung von Kompressionsstrümpfen als Hilfsmittel für Sie sinnvoll ist
  • Die Nägel regelmäßig nachschneiden, damit sie nicht einwachsen.
  • Füße in kurzen, regelmäßigen Abständen auf Verletzungen untersuchen und entsprechend behandeln
  • Regelmäßige Fußbehandlungen von einem anerkannten Podologen durchführen lassen. Entsprechende Adressen liegen den Krankenkassen vor. Welche Voraussetzungen vorliegen müssen, um die medizinische Fußbehandlung ersetzt zu bekommen, lesen Sie bitter hier
  • Gerade in der häuslichen Pflege muß bei der Körperpflege des Patienten ständig die Haut auf Risse und Verletzungen geprüft werden.

 

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  • Bequeme Schuhe anziehen, die keine Druckstellen hinterlassen. Es gibt mittlerweile Schuhhersteller, die sich auf die Produktion von Diabetikerschuhe spezialisiert haben. Lassen Sie sich hier gut beraten und nehmen Sie sich beim Kauf Zeit. Die Schuhe müssen bequem sein, aber trotzdem nicht zu locker. 
  • Laufen ohne Schuhe ist für Diabetiker nicht geeignet, da beim Barfußlaufen die Füße verletzt werden könnten.
  • Verwenden Sie keine Strümpfe mit Nähten oder einschneidenden Gummibündchen (auch hier gibt es spezielle Diabetikerstrümpfe)
  • Tägliche Fußgymnastik verbessert die Durchblutung. Sobald Schmerzen auftreten, müssen die Übungen abgebrochen und der Arzt informiert werden. Geeignete Übungen kann Ihnen ein Podologe zeigen oder Sie besuchen eine Physiotherapie
  • Verletzungen an den Füßen müssen unbedingt vom Arzt untersucht werden
  • Sollte Fußpilz auftreten, muss dieser umgehend dem Arzt gezeigt und fachmännisch behandelt werden.
  • Lassen Sie sich in speziellen Diabetikerschulungen aufklären, was Sie noch für sich tun können.

Je konsequenter der Fuß gepflegt wird, umso eher können Folgeschäden und weitere Erkrankungen vermieden werden.

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