Hausnotruf – Pflegehilfsmittel für die Pflege Zuhause

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Wenn Angehörige pflege- und hilfsbedürftig werden, entschließen sich viele Familien dazu, die Pflege erst einmal selbst zu übernehmen.

So versucht man die Angehörigen so oft wie möglich neben der Arbeit und an Wochenenden zu besuchen und unterstützt diese beim Einkauf und anderen anfallenden Aufgaben.

Doch was passiert, wenn es zu einem Notfall kommt und man gerade nicht vor Ort ist? Um sich mit solchen Gedanken nicht belasten zu müssen, sollte man sich über einen Notruf für Senioren informieren.

Hausnotruf – Weniger Sorgen für Nutzer und Angehörige

Ein Hausnotrufsystem ist ein Hilfsmittel und besteht aus einer Basisstation und einem Handsender, dem sogenannten Funkfinger. Diesen Notrufsender sollte der Nutzer immer bei sich tragen, sodass im Notfall schnell Hilfe gerufen werden kann.

Da der Sender wasserfest ist, kann man diesen auch ohne schlechtes Gewissen im Bad anbehalten.

Den Funkfinger kann man bequem entweder als Hals- oder als Armband bei sich tragen. Im Falle eines Sturzes oder Schwächeanfalls muss lediglich der Notrufknopf des Hausnotrufsystems betätigt werden und dadurch wird ein Signal an die Notrufzentrale weitergeleitet, die den Notfall sofort bearbeitet.

Wenn der Hilferufende noch ansprechbar ist, kann die Situation genauer geschildert werden und gegebenenfalls ein Rettungsdienst alarmiert werden.

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Falls der Anrufer nicht mehr in der Lage ist zu sprechen, kann mit Hilfe des vorher festgestellten Krankheitsbildes die Situation eingeschätzt werden und auch in diesem Falle wird umgehend ein Rettungsdienst verständigt.

Auf Wunsch des Hausnotrufnutzers können außerdem auch Verwandte und Angehörige über den Notruf informiert werden, sodass diese Bescheid wissen und sich weniger Sorgen machen müssen.

Mit Ambient Assisted Living die Sicherheit steigern

Ein Hausnotrufgerät ermöglicht es seinem Nutzer im Notfall schnell Hilfe zu rufen. Allerdings ist es gerade für Senioren durch schlechte Wahrnehmungsfähigkeiten im Alter nicht immer möglich sofort Unstimmigkeiten im Haus wahrzunehmen. So stellen etwa eine angelassene Herdplatte, ein offen gelassenes Fenster oder eine brennende Kerze Gefahrenquellen dar, die im Notfall verheerende Folgen nach sich ziehen können. Deshalb ist es wichtig die Gefahren früh genug zu erkennen.

Extra-Tipp 24h-Pflege:
Haushaltshilfen aus Osteuropa können nicht nur bei hauswirtschaftlichen Arbeiten helfen, sondern auch zum Teil bei der Pflege.

Zur Vereinfachung der Erkennung solcher Veränderungen kann ein Hausnotruf auch an andere Geräte, wie etwa einen Brandmelder, einen Rauchmelder, eine Herdplattenüberwachung oder Temperatursensoren gekoppelt werden. Sobald diese Sensoren Unregelmäßigkeiten wahrnehmen, wird ein Signal ausgelöst, das an die Notrufstelle weitergeleitet wird.

Der Mitarbeiter der Notrufzentrale tätigt dann umgehend einen „Alles gut?“-Anruf und falls keiner antwortet beziehungsweise die „Alles gut“-Taste drückt, werden sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet.

Mit einem Notruf für Senioren oder sogar einer Erweiterung durch das Ambient Assited Living ist es möglich im Notfall schnell Hilfe zu rufen. Somit ist ein Hausnotrufnutzer abgesichert und die Angehörigen werden entlastet.

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