Buchtipp: Dachdecker wollte ich eh nicht werden: Das Leben aus der Rollstuhlperspektive


Dachdecker wollte ich eh nicht werden: Das Leben aus der Rollstuhlperspektive

Jeder Zehnte ist behindert. Warum fällt es dann trotzdem so vielen Menschen schwer, mit Behinderten umzugehen? Ist es die unbegründete Angst, dass diese Behinderung vielleicht ansteckend sein könnte?

Aus lauter Unsicherheit ignorieren sie behinderte Menschen, lachen sie aus oder drehen sich einfach weg.

Dabei wäre doch mal ein Blick „hinter die Kulissen“ richtig spannend. Sind Behinderte tatsächlich so „anders“? Kann man mit denen auch Spaß haben oder sich richtig unterhalten?

Wäre es nicht interessant zu erkennen, wie viel Phantasie Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung benötigen, um ihr Leben bewältigen zu können. Was für Nichtbehinderte „normal“ ist, kann für Behinderte unüberwindbare Barrieren darstellen. Wäre es nicht einmal ein paar Gedanken wert sich in die Situation von Menschen mit Handicap oder pflegebedürftigen Menschen zu versetzen?

Raúl Aguayo-Krauthausen, Autor des Buches „Dachdecker wollte ich eh nicht werden“ möchte mit seiner Biografie Menschen ohne Behinderung einen Einblick verschaffen, wie ein Leben mit Behinderung aussehen kann. Er möchte den Leser zum Nachdenken anregen, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben oder belehrend zu sein. Mit seinem eigenen Witz und Humor nimmt er die Schwere aus der Thematik heraus. 

 

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Aber das Buch soll nicht nur Menschen ohne Behinderung einen Einblick in die Welt der Menschen mit Handicap geben, sondern auch behinderten Menschen Mut machen. Denn Raúl Aguayo-Krauthausen erzählt aus seinem Leben, seinen Problemen, lustigen Ereignissen, traurigen Ereignissen. Eben so, wie sich für ihn als Menschen im Rollstuhl die Welt gestaltet und was er daraus macht. 

Inhaltsangabe

Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raul Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Dabei ist jeder zehnte Deutsche behindert, da sollten wir uns doch eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben, die nicht «normal» sind. Doch das Gegenteil ist der Fall. Raul Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von Behinderten und Noch-nicht-Behinderten aussehen kann.

Mehr Informationen zu behindertengerechtem bzw. barrierefreiem Wohnen finden Sie hier

 

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