Vielfältigkeit der ambulanten Pflegedienste

Ambulante Pflegedienste sind vor einigen Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen, und auch heute hält der Zuwachs in der Pflegebranche durchaus noch an.

Der Beruf des Alten- und Krankenpflegers ist gefragter denn je. Grund ist das Älterwerden der Gesellschaft, das ja in vielen Lebensbereichen Auswirkungen hat und längst von niemanden mehr geleugnet werden kann.

Andere Wege gehen, aktiv bleiben.

Doch während in der Gesellschaft lange die Vorstellung bestand, dass man im Alter und bei dauerhafter Erkrankung am besten in Dauerbetreuung – also einem Pflegeheim – wohnhaft ist, stellt sich seit Jahren heraus, dass viele ältere Menschen trotz vorhandener Gebrechen oder Behinderungen durchaus noch ihre Kreise ziehen wollen, sei es durch Vereinstätigkeiten, Volkshochschulkurse oder dass etwa eine Kinderbetreuung übernommen wird. Von den „jungen Alten“ ist die Rede, die trotz vorhandener Defizite in einzelnen Lebensbereichen noch „ihr“ Leben leben wollen.

Ambulante Pflegedienste, wie etwa die bundesweit tätige Toll 24 Ambulanter Pflegedienst Stuttgart (www.toll-betreuung.de), aber natürlich auch lokale äquivalente Betriebe, können da ein wahrer Segen sein. In der häuslichen Pflege werden die pflegebedürftigen Personen bedarfsgerecht in einem gesetzten Zeitrahmen ein- oder auch mehrmals am Tag und versorgt, oder sie helfen bei Körperpflege und Toilettengang, oder räumen mal gründlich auf, je nach Absprache.

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Auch ständig pflegende Angehörige schätzen einen gut funktionierenden ambulanten Pflegedienst sehr. Er ermöglicht es ihnen, einerseits zwar die Bezugsperson des Pflegebedürftigen Menschen zu sein, aber kurzzeitig für einige Stunden (stundenweise Verhinderungspflege) oder auch längerfristig für eine oder zwei Wochen (Kurzzeitpflege) mal eigenen Bedürfnissen nachzugehen, Urlaub zu machen oder Freundschaften zu halten.

Ein guter, flexibler ambulanter Pflegebetrieb wie Toll24, der Stützpunkte in ganz Deutschland hat, kann  durchgehende Betreuung mit Pflege zu Hause, etwa im Rahmen der Verhinderungspflege leisten. Diese Pflege kann auch als 24h-Betreuung durchgeführt werden.

Es gibt dafür auch spezielle „Töpfe“ bei den Krankenkassen, die sie in diesen wichtigen finanziellen Fragen auch alle beraten.

 

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Die Krankenkassen/Pflegekassen sowie die ambulanten Pflegedienste selber beraten sie gern. Sie kennen sich aus mit den sich ständig ändernden Gesetzen im Pflegebereich.

Auch eine dauerhafte Rundum-Pflege zu Hause, um den Weg ins Heim oder betreute Wohnen zu vermeiden, ist definitiv möglich. Es ist dann allerdings eine umfassende Abwägung aller Faktoren geboten, da das ambulante System trotz aller Leistungsfähigkeit auch Grenzen hat.

Eine weitere Möglichkeit ist Assistenz im Alltag, beim Studium oder zu anderen Zwecken. Vor allem jüngere chronisch Kranke nutzen diese Art der Betreuung in einzelnen Lebensbereichen, bei deren Finanzierung auch Sozialbehörden und Landesverbände eine Rolle spielen können.

Pflege und Betreuung sind eben sehr dehnbare Begriffe, und die jeweiligen Verhältnisse und Gegebenheiten sind oft derart unterschiedlich und individuell, dass Pauschallösungen in den seltensten Fällen angebracht sind. Ambulante Pflegedienste sind in solchen Fragen aber generell der richtige Ansprechpartner, da sie halt auch nah beim Patienten sind und Erfahrungen haben.

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Betreuung und Begleitung für pflegebedürftige Menschen

Betreuung und Begleitung für pflegebedürftige Menschen

2 comments for “Vielfältigkeit der ambulanten Pflegedienste

  1. Christian
    15. April 2016 at 16:38

    Toll ist auch: Mehr ambulante Pflegedienste bedeutet mehr Auswahl für unterschiedliche Ansprüche.

    Ich habe zum Beispiel für die Pflegebibel Florence Ojong interviewt, die ihren eigenen Pflegedeinst gegründet hat. Viele afrikanische Migranten entscheiden sich, zurück in ihre Heimat zu gehen – obwohl sie dort möglicherweise keine Kontakte mehr haben. Ojong bietet ihnen mit ihrem Pflegedienst eine Alternative. Und den deutschen Kunden scheint die „afro-deutsche Pflege“ auch zu gefallen.

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