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Der Aufenthalt in einem Krankenhaus oder einer Rehaeinrichtung ist heutzutage nur noch auf die unbedingt nötige Behandlungszeit begrenzt. Patienten werden schneller entlassen als ihnen manchmal lieb ist. Die Nachbehandlung von Operationen, Unfallverletzungen, schweren Krankheiten oder die Behandlung von pflegebedürftigen Menschen wird dann auf den Hausarzt oder den Facharzt abgewälzt.

Aber sind die Ärzte ausreichend auf diese Situationen eingerichtet? Wer hilft bei der Pflege des Patienten? Wer schult die Angehörigen?

Aufgrund der vorherrschenden Situation, dass immer mehr Patienten zu Hause gepflegt werden, wird es zunehmend wichtiger, dass bei der ambulanten Patientenversorgung ein sinnvolles Miteinander stattfindet. Alle an der Pflege Beteiligten, also Patient, Angehörige, Ärzte, ambulanter Pflegedienst, Apotheke, Sanitätshaus, Krankenhaus und Reha-Einrichtung sind mit ins Boot zu nehmen und zu koordinieren.

 

 

Was versteht man unter ambulanter Patientenversorgung

Die ambulante Patientenversorgung ist eine nicht-stationäre, außerklinische Betreuung von Patienten durch Haus- und Fachärzte, ambulante Pflegedienste sowie Apotheken und Sanitätshäusern. Idealerweise wird die Pflege von einer Stelle, zum Beispiel vom Arzt oder dem Pflegedienst, koordiniert und gesteuert.

Diese Stelle prüft, welche Behandlungen, Verordnungen, Hilfsmittel und Therapien notwendig sind und leitet die notwendigen weiteren Schritte ein.

 

Wie wird die ambulante Patientenversorgung koordiniert

Optimaler Weise wird die ambulante Patientenversorgung von einer einzigen Stelle unter Hinzuziehung von weiteren Partnern organisiert und koordiniert, so dass der Patient und die pflegenden Angehörigen sich weder um die Beantragung von Hilfsmitteln, noch um die Beschaffung von Medikamenten oder das Anfordern von Therapien kümmern müssen.

Mittlerweile bieten aber auch schon Apotheken oder Sanitätshäuser mit speziell ausgebildetem Fachpersonal diesen Service an.

 

Werden auch Online-Unternehmen in die ambulante Patientenversorgung mit integriert

Online-Geschäfte sind heutzutage nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken. Und gerade auch im Bereich der Patientenversorgung macht es durchaus Sinn, mit einem zuverlässigen und zertifizierten Online-Unternehmen wie zum Beispiel einer Online-Apotheke oder Online-Sanitätshäuser zusammen zu arbeiten, denn die Lieferung der benötigten Produkte mit dem Paketdienst direkt nach Hause bietet für Patienten und Angehörige natürlich sehr viele Annehmlichkeiten.

 

Gute und kundenorientierte Internetfirmen bieten ihren Kunden ein Rundum-Sorglos-Paket und entlasten die Pflegenden dadurch in erheblichem Maße. 

 

Welche Leistungen werden in der ambulanten Patientenversorgung erbracht

  • Komplette Organisation der Abläufe der ambulanten Therapie
  • Erledigen und abwickeln von Genehmigungsverfahren mit der Krankenkasse, Pflegekasse, Versicherung usw.
  • Pflegehilfsmitteln usw.
  • Verabreichung von Medikamenten
  • Grundpflege, Krankenpflege, Körperpflege
  • Laufende Beurteilung und Beobachtung des Gesundheitszustandes des Patienten
  • Durchführung aller außerklinisch durchführbaren Behandlungen und Therapien wie zum Beispiel Wundversorgung, Stomaversorgung, Wechsel von Katheder, Anlegen von Infusionen, Heimbeatmung usw.
  • Schulung und Beratung von Patienten und Pflegepersonen zum Beispiel über Hygiene, Inkontinenz, Infusionspumpen, Demenz, häusliche Pflege, Krankenpflege, Pflegekurse usw.
  • Beratung Dekubitusprophylaxe, Sturzprophylaxe usw.
  • Hilfe beim Beantragen von Pflegestufen
  • Hausbesuche durch den Arzt
  • uvm.

Klären Sie mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrem Pflegedienst ab, wie Ihre individuelle ambulante Patientenversorgung gestaltet werden kann. Pflegestützpunkte können Ihnen hierzu vielleicht auch Auskünfte geben, wie in Ihrer Region die ambulante Patientenversorgung gehandhabt wird.

 

Meine Buchempfehlung für sturzgefährdete Menschen

< Quelle Bildmaterial: Fotolia #132704989  © Sandor Kacso