Wie kann Smart Home das Leben von Pflegebedürftigen erleichtern?

Wie uns Smart Home das Leben im Alter erleichtert
Smart Home Systeme wie Alexa oder Siri & Co. können ganz nützliche Helfer im Haus sein

Intelligente Technik, die nicht nur den Alltag sondern auch die Pflege erleichtern kann.

Smart Home Systeme sind in vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Egal ob Alexa, Siri und Co., die auf Kommando Musik spielen oder per Sprachsteuerung den Einkauf erledigen. SmartHome findet immer mehr Einzug in unser tägliches Leben.

Auch für Senioren, Pflegebedürftige und Menschen mit einer Behinderung können diese kleinen Helfer den Alltag deutlich vereinfachen und viele Gefahren beseitigen.

Was ist Smart Home?

Einfach übersetzt bedeutet Smart Home „schlaues Zuhause“ oder das „intelligente Zuhause“. Wie „schlau“ Sie Ihr Zuhause machen, hängt ganz von Ihren Wünschen ab. Fenster, die sich automatisch öffnen und schließen. Rollläden, die automatisch hoch und runterfahren. Licht, das auf Kommando angeht oder auf Bewegung reagiert. Heizungen, die die Temperatur automatisch runterregeln, wenn man nicht zuhause ist. Die Waschmaschine, die meldet wann sie fertig ist oder einfach per App bedient wird und vieles mehr ist mittlerweile im schlauen Zuhause vertreten.

Intelligente Matratzenauflage alarmiert pflegende Angehörige

Dabei sind die Geräte miteinander vernetzt und „arbeiten“ zusammen. Wie Ihre Geräte zusammenarbeiten, können wir gut an einem Beispiel erklären:

➤ Die Smart Home-Zentrale stellt fest, dass die Luftqualität in den Wohnräumen schlecht ist und öffnet automatisch die Fenster.
➤Gleichzeitig meldet sie der Heizung, dass diese nicht mehr heizen soll.
➤ Eventuell muss noch der Rollladen geöffnet werden, das übernimmt die Smart Home Zentrale gleich mit.
➤ Sobald das Lüften dann fertig ist, gehen die Fenster wieder zu und die Heizung heizt wieder.

Das ist nur eines von vielen Beispielen, wie das schlaue Zuhause ganz ohne das Einwirken der Bewohner gewisse Arbeiten selbstständig ausführt.

Für wen ist die Smarthaus Technik geeignet?

Es gibt keine klassischen Einschränkungen für wen die Technik geeignet ist und für wen nicht. Die Einsatzmöglichkeiten sind so vielfältig, dass von Jung bis Alt jeder einen Vorteil haben kann, wenn das gewollt ist.

Während viele daran denken, dass Smart Home nur etwas für Technikbegeisterte ist, müssen wir widersprechen. Denn es kann durchaus auch das Leben von Älteren, Menschen mit Behinderung und pflegebedürftigen Menschen deutlich erleichtern, da viele Aufgaben automatisch erledigt werden können und es auch Sicherheit bedeuten kann.

Schauen wir hier einfach auf die Bereiche Einbruchschutz oder Sturzerkennung an, dann merken wir, dass diese beiden Themen in einem Smart Home durchaus sinnvoll sein können. Es gibt Systeme, die erkennen, ob jemand gestürzt ist und informieren beispielsweise die Angehörigen oder eine Notrufleitstelle über den Sturz. Alarmsysteme an den Türen und Fenstern lösen bei einem Einbruch einen Alarm aus und informieren die Besitzer über den Einbruch.

Die Anschaffung der Smart-Home-Technik ist deshalb abhängig von

  • dem persönlichen Sicherheitsbedürfnis,
  • dem Grad der Bewegungseinschränkung,
  • den Energiespargedanken
  • dem eigenen Komfortwunsch, der bei jedem anders ist.

Die Smart Home Geräte sind für jeden geeignet, der mehr Lebenskomfort, Sicherheit und Ökonomie möchte. Egal ob eigenes Haus, Mietwohnung oder Campingbus. Die Geräte können überall eingesetzt werden.


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Welchen Vorteil hat das Smart Home für die Pflege zuhause?

Das SmartHome kann die Pflege zuhause für den Pflegebedürftigen erleichtern aber auch für die pflegenden Angehörigen eine Entlastung darstellen.

  • Für den Pflegebedürftigen sind beispielsweise elektrische Rollläden dann sinnvoll, wenn die Rollläden für die Betroffenen zu schwer sind und nicht mehr ohne Hilfe geöffnet werden können.
  • Bewegungsmelder, die automatisch das Licht einschalten, vermeiden nachts Stürze und Verletzungen.
  • Eine Sturzerkennung alarmiert die Angehörigen.
  • Für die Angehörigen bietet das SmartHome ebenfalls eine Entlastung, allein schon dadurch, dass sie wissen, dass sie in einem eingetretenen Notfall sofort Bescheid bekommen und helfen können.
  • Aber natürlich auch dadurch, dass eventuell manche Aufgaben entfallen und somit mehr Zeit für die Pflege bleibt. Die tägliche Routine vom Rollladen hochziehen, lüften und danach wieder alles schließen kann genauso entfallen wie das Reinigen der Böden, denn das macht der Saug-Wisch-Roboter, der seinen Arbeitsauftrag bereits im Vorfeld bekommen hat.

Es gibt noch viele weitere Bereiche, die mit einem SmartHome abgedeckt werden können und es kommen immer neue Systeme auf den Markt.

Ein zusätzlicher Pluspunkt ist, dass z.B. durch eine intelligente Heizungssteuerung, die bei geöffnetem Fenster automatisch abschaltet oder die Temperatur senkt wenn keiner Zuhause ist, Energie und damit Geld gespart wird.

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Welche Erleichterungen gibt es für Senioren und Menschen mit Behinderung?

Für Senioren und Menschen mit einer Behinderung können diese Geräte jedoch auch ein großer Segen und damit sehr hilfreich sein.

Hier mal die gängigsten Smart Home Produkte als Überblick:

Alarmanlage und Einbruchssicherung
Alarmanlagen sind ein gutes Mittel sich gegen einen Einbruch zu schützen. Durch Bewegungsmelder und Kontakte an den Fenstern und Türen wird Ihnen von Ihrem SmartHome direkt mitgeteilt, wenn in Ihrer Wohnung eingebrochen wird. Über die Videofunktion können Sie sehen, ob es ein Einbruch oder ein Fehlalarm ist. Im Falle eines Einbruchs können Sie dann die Musik laut aufdrehen um den Einbrecher zu verjagen und die Polizei alarmieren.
Elektrische Fenster
Die Fenster öffnen automatisch, wenn sich die Luftqualität verschlechtert oder nach einem vorprogrammierten Rhythmus. Das hat den Vorteil, dass die Wohnung trotzdem gelüftet wird, auch wenn Sie nicht zuhause sind. Aber auch im Pflegealltag kann diese Funktion den Angehörigen den Alltag erleichtern. So müssen Sie beispielsweise nicht daran denken, dass gelüftet werden muss oder wenn die Luft „schlecht“ ist, wird automatisch gelüftet und sorgt für ein angenehmes Raumklima.
Heizungs- und Klimasteuerung
Sobald die Fenster geöffnet sind, schaltet sich die Heizung oder das Klimagerät ab, das spart Energie und Geld. Auch wenn Sie außer Haus sind, können Sie die Heizung bzw. Klimaanlage so einstellen, dass während Ihrer Abwesenheit die Heizung bzw. Kühlung heruntergefahren wird. Bis Sie wieder heimkommen, hat das SmartHome dann automatisch wieder Ihre eingestellte Wohlfühltemperatur erreicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Fernwartung durchgeführt werden kann, wenn einmal ein Fehler auftritt. So kann der Techniker das Problem entweder bereits aus der Ferne lösen oder weiß, welches Ersatzteil er benötigt.
Steuerung für Rollläden, Markisen und Jalousien
Rollläden sind oftmals schwer zu bedienen. Gerade im Alter ist das häufig nicht mehr ohne Hilfe möglich. Aber auch Menschen die beispielsweise im Rollstuhl sitzen, können mit einem elektrischen Rollladen eine deutliche Entlastung erfahren. Die Rollläden fahren zu einer vorgegebenen Zeit hoch bzw. runter, ohne dass Sie daran denken müssen oder dafür Zeit benötigen. Zusätzlich bieten elektrische Rollläden einen Einbruchschutz, da die Rollläden bewegt werden und es den Anschein hat, dass jemand zuhause ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Rollläden bei einem Unwetter auch von unterwegs geschlossen werden können.
Rauchmelder, Gasmelder
Diese Geräte können ebenfalls in das SmartHome integriert werden. Sobald eine Rauchentwicklung entsteht oder Gas sich ausbreitet, werden Sie direkt informiert und können handeln bevor etwas mit Ihrem Angehörigen oder der Wohnung passiert. Mittlerweile gibt es auch Systeme, die zusätzlich eine Sturzerkennung im Rauch- bzw. Gasmelder integriert haben, so werden Sie benachrichtigt, falls Ihr Angehöriger in der Wohnung gestürzt ist.
Herdabschaltautomatik
Erfasst eventuelle Gefahren und schaltet bei Bedarf den Herd eigenständig ab.
Raumüberwachungssysteme
Sobald ein Raum betreten oder verlassen wird, erfasst das System die Bewegung und gibt Alarm falls notwendig. Beispielsweise beim Verlassen des Wohnzimmers oder des Schlafzimmers werden Sie informiert. Das macht Sinn bei Menschen mit Demenz, die zur nächtlichen Bettflucht neigen oder auch unbeaufsichtigt das Haus verlassen.
Steckdosen
Geräte, die über eine smarte Steckdose angeschlossen sind, können auch von unterwegs kontrolliert und bedient werden. Das macht vor allem beim Herd, Bügeleisen, der Waschmaschine usw. viel Sinn. Wer hat nicht selbst schon mal gedacht: „Oh je, habe ich den Herd ausgeschaltet?“
Zentral-Ausschalter
Mit einem Zentral-Ausschalter haben Sie die Möglichkeit, bestimmte Bereiche oder einzelne Steckdosen und damit die entsprechenden Geräte mit nur einem Tastendruck bzw. über das Smartphone oder dem Tablet auch von unterwegs auszuschalten.
Notruf- und Hausnotrufsysteme
Der Unterschied zwischen einem Notrufsystem und einem Hausnotruf besteht darin, dass das Notrufsystem auch außerhalb des Hauses funktioniert. Egal, wo sich die Person befindet, kann sie mit einem Notrufsystem einen Alarm abgeben. Achtung: Oftmals funktionieren Hausnotrufsysteme nicht mal mehr im Garten und verlieren dadurch ihre Sicherheitsfunktion.
Notrufsystem und Bewegungsmelder
Ein Bewegungsmelder an der Decke, der Wand oder im Sockel, der den Sturz einer Person erkennt und einen Alarm auslöst. Der Vorteil bei solch einem System ist, dass der Hausnotruf nicht aktiv mitgenommen werden muss, so haben auch Menschen einen Schutz, die vergessen haben den Hausnotruf mitzunehmen. Das passiert gerne mal in der Nacht beim „kurz aufs Klo“ gehen aber auch bei Menschen, die an Demenz leiden.
Seniorentablet
Ein Seniorentablet, das auf eine einfache Bedienung ausgelegt ist, ermöglicht den dementen Menschen nicht nur Spiel, Spaß und Konzentrationstraining, sondern auch die Möglichkeit, mit den Kindern und Enkelkindern via Bildtelefonie in Kontakt zu treten. Das bringt Freude in den Alltag und wenn man die Kleinen auch nicht immer Live bei sich haben kann, ist es doch schön, wenn man Sie über das Tablet hören und sehen kann.
Lichtsteuerung durch Bewegungssensor
Sensoren in der Lampe, an der Wand, direkt in der Glühbirne oder am Sockel registrieren die Bewegung und schalten für den betreffenden Raum das Licht an. Gerade wenn der Lichtschalter nicht vom Bett aus erreichbar ist, schaffen solche Systeme ein sicheres Umfeld.
Weglaufschutz
Hierzu zählt alles, was die Angehörigen informiert, wenn jemand den entsprechenden Bereich verlässt. Hierzu zählen zum Beispiel:
Bettenalarm: Gerade Menschen mit Demenz neigen dazu, das Bett unbeaufsichtigt zu verlassen, was fatale Folgen haben kann. Der Bettkantenalarm informiert die Pflegenden mittels einer App.
Sensortrittmatten: Das sind Fußmatten, die einen Alarm auslösen, sobald jemand die Matte betritt.
Alarm-Türkontakt: Der Alarm wird ausgelöst, wenn die Türe oder das Fenster geöffnet wird.
GPS-Ortungssystem: Hier werden die dementen Menschen mit einem Tracker ausgestattet. Der Tracker kann sich im Schuh, am Handgelenk, am Rollator usw. befinden. Im Notfall kann die Person geortet und gerettet werden.
Gegensprechanlage Tür
Wer kennt nicht aus der Werbung die Türklingel, die mit dem Smartphone verbunden ist und so mit dem Besucher direkt gesprochen werden oder dem Postboten einen Ablageort für das Paket mitteilen kann. Auch Senioren, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit einer Behinderung können davon profitieren, indem sie nicht mehr schnell zur Sprechanlage müssen, sondern bequem – dank dem Tablet oder Smartphone – direkt wissen wer vor der Türe steht.
Gegensprechanlage Zimmer
Im Prinzip wie ein Baby-Phone, funktioniert auch das Senioren-Phone. Mittels eines Smartphones lässt sich so das Krankenzimmer des Angehörigen überwachen und bietet auch die Möglichkeit mit diesem direkt zu sprechen.
Intelligente Matratzenauflage
Intelligente Matratzenauflagen sind gedacht für demente Menschen mit Inkontinenz. Häufig können sich die Patienten nicht bemerkbar machen, wenn sie im Nassen liegen. Die Feuchtigkeitskontrolle übernehmen Sensoren, die wiederum die Pflegeperson benachrichtigen. Wenn das Inkontinenzmaterial rechtzeitig gewechselt wird, kann einem Dekubitus vorgebeugt werden. Zudem gibt es Modelle, die einen Alarm auslösen, wenn der Pflegebedürftige nach einer gewissen Zeit nicht wieder in sein Bett geht.
Höhenverstellbare Toilette
Bewegungseingeschränkte Menschen haben oft Mühe, von der Toilette aufzustehen. Menschen mit Demenz haben manchmal Angst davor, sich auf die Toilette zu setzen. Sie befürchten, zu stürzen. Sie bräuchten entweder eine höhere Toilette oder entsprechende Haltegriffe, um sich hochziehen zu können. Intelligente, höhenverstellbare Toiletten erkennen, wer gerade die Toilette benutzen möchte und stellen sich automatisch ein.
Medikamenten-Steuerung
Per Smart Home App kann an die Medikamenteneinnahme erinnert werden. In die App können alle verordneten Medikamente eingegeben werden. Alternativ gibt es auch Medikamenten- und Tablettenboxen, die ebenfalls automatisch an das Einnehmen der Medikamente erinnern.
Saugroboter und Saug-Wisch-Roboter
Diese kleinen Haushaltshilfen sind bereits in einigen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Dank intelligenter Steuerung erfassen die Roboter den Bereich der gesaugt und ggf. auch gewischt werden soll und helfen bei der täglichen Hausarbeit. Das entlastet nicht nur die Pflegebedürftigen, sondern auch die Pflegepersonen und natürlich auch den eigenen Haushalt.
Mähroboter
Im Grunde dasselbe wie bei den Saug- und Saug-Wisch-Robotern. Allerdings eben für den Garten. Auch hier ist die Zeitersparnis wieder immens.
Telefon- und Türklingelverstärker
Diese Verstärker klingeln lauter als die herkömmlichen Türklingeln oder das Telefon und geben zudem ein optisches Signal.
Smarte-Lautsprecher
Lautsprecher, die über W-Lan mit dem Internet verbunden sind und per Sprachsteuerung oder dem Tablet / Handy bedient werden können.
Smart TV
Diese Fernsehgeräte sind mit dem Internet verbunden und stellen zusätzliche Funktionen und Informationen zur Verfügung. Als Beispiel sind bei vielen Fernseher so auch Untertitel möglich, aber auch Steuerung über einen Sprachbefehl können moderne Smart-TVs.
Wassermelder / Wassersensor
Erfasst, ob irgendwo Wasser ausgelaufen ist, der Wassermelder informiert Sie direkt darüber. Gerade im Bad kann schnell das Wasser in der Badewanne überlaufen. Auch ein Schaden an einer Waschmaschine oder Wasserleitung kann dazu führen, dass Wasser ausläuft. Sinnvoll sind diese Systeme auch bei Wasch- bzw. Spülmaschinen, falls der Schlauch einmal reißt oder die Wasch- bzw. Spülmaschine undicht wird. Solche Systeme können überall dort ihren Einsatz finden, wo Wasser austreten könnte.
Haushaltsgeräte
Es gibt sehr viele Haushaltsgeräte, die in ein SmartHome integriert werden können. So meldet sich die Waschmaschine, dass sie fertig ist. Der Geschirrspüler meldet, dass ihm Regeneriersalz fehlt. Der Kühlschrank erfasst bereits den nächsten Einkaufszettel anhand der Dinge, die Sie aus dem Kühlschrank herausnehmen. Der Herd lässt sich von unterwegs aus starten und so weiter.
Bewässerungssysteme
Sowohl im Garten als auch innerhalb der Wohnung können Bewässerungssysteme zeitgesteuert die Pflanzen versorgen. Somit haben Sie nicht nur während des Urlaubs weniger Aufwand sondern auch im (Pflege-)Alltag.

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Anwendungen Smarthome in der Wohnung und Beispiele

Wohnzimmer

  • Türklingelverstärker
  • elektrische Fenster
  • elektrische Rollläden
  • Saug- oder Saug-Wisch-Roboter
    Heizungs- und Klimasteuerung
  • Rauch- und Gasmelder
  • Lichtsteuerung
  • Tablet oder Smartphone
  • Smarte Lautsprecher
  • Türklingel mit Video
  • Tür- und Fensteralarm
  • Videoüberwachung für Alarmanlage
  • Bewässerungssystem
  • Sturzerkennung
  • Hausnotruf
  • Weglaufschutz
  • Medikamenten-Steuerung

Schlafzimmer:

  • elektrische Fenster
  • elektrische Rollläden
  • Saug- oder Saug-Wisch-Roboter
  • Heizungs- und Klimasteuerung
  • Rauch- und Gasmelder
  • Türklingel mit Video
  • Türklingelverstärker
  • Lichtsteuerung
  • Sturzerkennung
  • Hausnotruf
  • Weglaufschutz
  • Intelligente Matratzenauflage

Badezimmer

  • Wassermelder
  • Heizungs- und Klimasteuerung
  • elektrische Fenster
  • elektrische Rollläden
  • Saug- oder Saug-Wisch-Roboter
  • Tür- und Fensteralarm
  • Lichtsteuerung
  • Sturzerkennung

Küche:

  • elektrische Fenster
  • elektrische Rollläden
  • Saug- oder Saug-Wisch-Roboter
    Heizungs- und Klimasteuerung
  • Rauch- und Gasmelder
  • Herdabschaltautomatik
  • Lichtsteuerung
  • Smarte Küchengeräte
  • Sturzerkennung
  • Hausnotruf

Flur:

  • Gegensprechanlage
  • Saug- oder Saug-Wisch-Roboter
  • Rauch- und Gasmelder
  • Lichtsteuerung
  • Zentral-Ausschalter
  • Sturzerkennung
  • Treppenlift

Künstliche Intelligenz: Vor- und Nachteile der smarten Geräte

Nun, nicht alles hat seine Vorteile, aber auch nicht nur Nachteile. Jeder muss selbst abwägen.

Vorteile von Smart Home

  • Mit einer klugen SmartHome-Steuerung kann die Energieeffizienz gesteuert und die Energiekosten gesenkt werden.
  • Ältere Menschen können länger in der eigenen Wohnung leben. Das erhält die Selbstständigkeit und vor allem das Selbstwertgefühl. Ein Umzug in ein Pflegeheim kann damit noch rausgeschoben werden.
  • Sind die pflegenden Angehörigen mit den smarten Geräten vernetzt, fühlen Sie sich sicherer. Sie werden alarmiert, wenn in der Wohnung der Eltern etwas nicht stimmt.
  • Wer mittels Sprachsteuerung die Home Geräte bedient, benötigt keine Hände. So können auch Menschen mit eingeschränkten Arm-/Handfunktionen die Geräte bedienen. Genauso können aber auch die Kommandos bequem und einfach vom Bett oder der Couch aus gegeben werden.
  • Das Smart Home kann auch von unterwegs gesteuert werden. Das ist praktisch, wenn man vergessen hat, den Herd auszuschalten oder die Heizung herunter zu fahren.

Nachteile von Smart Home

  • Manchmal sind die Senioren überfordert und es ist in der Anfangsphase Unterstützung durch die Familie oder einen Experten nötig.
  • Der „Feind“ kann mithören. Wird die Datensicherheit nicht eingehalten, ist nicht gewährleistet, wo Ihre Daten landen und gespeichert werden.
  • Es ist eine Gratwanderung zwischen Unterstützung und Überwachung. Ein Seniorenphone im Zimmer des pflegebedürftigen Menschen nimmt diesem schnell jede Privatsphäre.
  • Die Smarthome Technik hat natürlich Ihren Preis. Da sollte man sich überlegen, was brauch ich und was nicht.
  • Nicht immer sind die Geräte untereinander kompatibel, weil jeder Anbieter andere Funkstandards verwendet.
  • Achtung: Auch mit der Sicherheit sind viele überfordert und geben vielleicht vorschnell persönliche Daten heraus. Oder über Sprachsteuerungssysteme wie Alexa wird schnell etwas bestellt, was man nicht wollte.
  • Die Einrichtung der Smart Home Zentrale nimmt Zeit in Anspruch. Jedes Gerät muss einzeln konfiguriert und eingebunden werden.
  • Die Systeme sind mit Ihrem Netzwerk verbunden, bei einem Hacker-Angriff kann der Angreifer so beispielsweise die Alarmanlage deaktivieren oder die Fenster öffnen.
  • Bei einem Stromausfall funktionieren die Geräte dann nicht mehr


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Was kostet die Smart Home Technik?

Die Anschaffungskosten für ein SmartHome hängen stark von der Technik und dem Umfang ab.

  • Je mehr Geräte auf die intelligente Steuerung umgerüstet werden, desto höher die Kosten und es kommt dazu, dass auch die Systeme sich voneinander unterscheiden.
  • Während beispielsweise eine Glühbirne mit Bewegungsmelder verhältnismäßig günstig ist, kommen bei einem System mit Bewegungsmelder an der Wand oder im Sockel deutlich höhere Kosten auf Sie zu.
  • Dasselbe gilt auch für die Ausstattung der verschiedenen Systeme. Manche Systeme haben mehr Funktionen als andere. Auch hier sollte man darauf achten, ob man die zusätzlichen Funktionen überhaupt benötigt.
  • Ein weiterer Punkt, der bei der Anschaffung beachtet werden sollte, sind die Betriebskosten. Manche Systeme benötigen unter Umständen ein Abo für die Apps oder es entstehen Kosten für Datenspeicherung für die Videoüberwachung etc. Hier können schnell einige Euro im Monat zusammenkommen, die Sie unbedingt mit einplanen sollten.

Lassen Sie sich daher von einem Fachberater beraten und ein schriftliches Angebot geben, auf dem nicht nur die reinen Anschaffungskosten aufgelistet werden, sondern auch die Betriebskosten für Dienste, die Sie zusätzlich buchen müssen.

Mein TiPP:

Wenn Sie vorhaben, Ihre Wohnung oder Ihr Haus zu renovieren (oder Sie planen, ein Haus neu zu bauen), sollten Sie sich gemeinsam mit Spezialisten Gedanken machen über eine künstliche Intelligenz ( KI ) in Form von Smart Home Steuerungen. Dann können Sie nämlich schon im Vorfeld vieles planen, wie z.B. elektrische Rollläden usw.

Bei größeren Planungen können Sie sich von Architekten, Elektrofachgeschäften, Energieberatungsstellen usw. hilfreich beraten lassen.

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Was passiert, wenn der Strom ausfällt?

Bei einem Stromausfall ist es mit der Smarthome Steuerung wie bei jedem anderen elektrischen Gerät auch. Sobald der Strom wieder da ist, funktionieren die Geräte wieder.

Auf was muss ich achten, wenn ich ein Smart Home haben will?

Es gibt beim Smart Home einiges zu beachten:

  • Was soll und kann alles schlau gesteuert werden?
  • Wer kümmert sich um die Installation und Einrichtung der Geräte?
  • Wer hilft bei Problemen weiter?
  • Sind die Systeme miteinander kombinierbar?
  • Kann ich das System erweitern, wenn ich noch etwas Neues brauche?
  • Wie ist die Bedienung der Systeme, Sprachsteuerung, App-Steuerung, Steuerung über die Zentrale etc.?
  • Anschaffungs-, Wartungs- und Betriebskosten
  • Eigenes Sicherheitsbedürfnis

Zuschüsse für Smart Home Technik

Zuschüsse und Unterstützungen sowie steuerliche Erleichterungen erhalten Sie z.B. über:

📌 Versicherungen📌 Krankenkassen📌 KfW-Bank📌 Finanzamt

Nicht nur die gesetzlichen und privaten Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten der Einrichtung eines smarten Zuhauses. Aufgrund der Steigerung an persönlicher Sicherheit bieten außerdem viele Versicherungen günstigere Konditionen an, wenn smarte Endgeräte eingesetzt werden, um die Sicherheit des Eigenheims zu erhöhen.

Große Krankenkassen stellen selbst Hilfsangebote in digitaler Form. Außerdem können digitale Ideen zur Erleichterung der häuslichen Pflege bei der Krankenkasse beantragt werden.

  • Für den Hausnotruf übernimmt die Pflegekasse bei Vorliegen eines Pflegegrades die Grundkosten.
  • Maßnahmen, die zur Barrierefreiheit beitragen, können bei Vorliegen eines Pflegegrades über die Wohnumfeldverbessernden Maßnahmen mit bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme unterstützt werden.

Sprechen Sie hier unbedingt Ihre Pflegekasse an.

Die KfW-Bank bietet Förderprogramme für:

  • Smart Home-Einrichtung
  • Energieeffizientes Bauen und Sanieren
  • Einbruchschutz-Maßnahmen
  • Umbaumaßnahmen für mehr Barrierefreiheit in der Wohnung.

Gerade wenn Sie die Wohnung/das Haus sanieren oder neu bauen, gibt es Möglichkeiten, das Finanzamt daran zu beteiligen. Bei Mietwohnungen oder selbst genutztem Eigenheim können die Kosten z.B. über die haushaltsnahen Dienstleistungen mit abgerechnet werden.

Sprechen Sie rechtzeitig Ihren Steuerberater an.

Wie ist es um den Datenschutz bei Smart Home Geräten bestellt?

Dass von jedem von uns mittlerweile viele Daten gesammelt werden, ist kein Geheimnis mehr. Unser Smartphone weiß genau wo wir sind und was wir mögen. Wir haben uns damit abgefunden, dass es so ist und dass wir dadurch gezielt Werbung eingeblendet bekommen, die unseren Bedürfnissen und Wünschen entsprechen soll. Der Vorteil, dass wir überall gefunden werden können, wenn wir das Smartphone dabeihaben, überwiegt bei vielen.

Wie ist das beim Smart Home? Je nachdem wie das Smart Home gesteuert wird, geben wir mehr oder weniger Informationen heraus. Bei einer Steuerung über eine Zentrale sind die Informationen in der Regel geringer als bei einer Steuerung über das Handy, den PC oder einem Tablet. Da die Geräte alle miteinander verbunden sind, kann so ein Benutzerprofil erstellt werden. Wenn Sie z.B. eine Alarmanlage mit Video haben, stellt sich auch die Frage, wo werden die Daten gespeichert. Auf einer Cloud, beim Anbieter des Sicherheitssystems oder bei Ihnen?

Lassen Sie sich auch zum Thema Datenschutz beraten, bevor Sie sich für ein System entscheiden und legen Sie auch ein Augenmerk auf die Datenschutzbedingungen des Anbieters.

Fazit zu Smart Home

Wir haben es alle selbst in der Hand. Entweder Komfort und Vereinfachung des Lebens und damit das Risiko der ständigen Überwachung oder Verzicht auf all die Annehmlichkeiten. Jeder muss selbst wissen, welche Zugriffe er auf seine Daten zulässt und welche nicht.

Man benötigt nicht für jeden Handgriff und jede Spielerei eine smarte Lösung. Ich muss nicht meinen Eierkocher schon abends mittels App vorprogrammieren, damit mein Frühstücksei fertig ist, wenn ich aus dem Bad komme. Prüfen Sie, was wirklich für Sie nötig ist und was nicht.

Es ist möglich, klein anzufangen und dann Step by Step das Smart Home auszubauen.

Bei der Auswahl des Anbieters sollte man sich schon im Voraus überlegen, welche Module vielleicht später noch hinzugekauft werden möchten. Sonst haben Sie vielleicht mehrere Anbieter, deren Geräte untereinander nicht kompatibel sind.

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