Smart Home: Wie uns intelligente Technik das Leben im Alter erleichtert

Neben den üblichen Hilfsmitteln zur besseren Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger reihen sich nun auch smarte Gadgets (kleine Helfer) für den Haushalt mit ein. Smart Home und künstliche Intelligenz: Die Werbung zeigt uns, wie allein der smarte Sprachassistent „Alexa“ von Amazon aufgrund der einfachen Bedienung auch von dementen Senioren benutzt werden kann.

In der Praxis kann es tatsächlich hilfreich sein, wenn vergessliche Menschen ganz einfach Termine oder auch Ideen, extern abspeichern können, wenn die eigene Denkleistung nicht mehr dafür ausreicht. Allerdings besteht auch die Gefahr, dass pflegebedürftige Senioren dank Alexa, Siri & Co. auch leicht versehentlich Bestellungen über das Internet tätigen oder mit wildfremden Menschen telefonieren.

Was bedeutet Smart Home?

Zur Definition von Smarthome gehört auch der Begriff IOT, also Internet of things. Smart Home ist somit ein Internet der Dinge und bedeutet, dass Alltagsgegenstände oder Haushaltsgeräte über das Internet verbunden werden und dadurch mittels Fernsteuerung, Smartphone, Tablet usw. bedient werden können. Damit schaffen wir uns ein intelligentes, vernetztes Zuhause.

Die Verknüpfung der einzelnen Smart Haus Systeme soll uns das Leben leichter, sicherer und effizienter machen.


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Für wen ist die Smarthaus Technik geeignet?

Ein intelligentes Zuhause, das mitdenkt und automatisiert sinnvolle Aufgaben übernimmt, kann Menschen bis ins hohe Alter mehr Sicherheit und Selbstständigkeit ermöglichen. Wer sich mit der intelligenten Technik das Leben erleichtern möchte, kann klein anfangen und die einzelnen Module entsprechend den eigenen Bedürfnissen ausbauen.

Nicht jede neueste Errungenschaft im Haushalt ist sinnvoll. Sicherlich gibt es den einen oder anderen Technik-Freak der alles smart und intelligent gesteuert haben möchte.

Die Anschaffung der Smart-Home-Technik ist deshalb abhängig von dem

  • persönlichen Sicherheitsbedürfnis,
  • Grad der Bewegungseinschränkung,
  • Energiespargedanken
  • eigenen Komfortwunsch, der bei jedem anders ist.

Die Smart Home Geräte sind für jeden geeignet, der mehr Lebenskomfort, Sicherheit und Ökonomie möchte. Egal ob eigenes Haus, Mietwohnung oder Campingbus. Die Geräte können überall eingesetzt werden.

Vor der Anschaffung der Smarthome Geräte sollte man sich aber grundsätzlich Gedanken machen:

  • WAS will ich eigentlich SMART haben?
  • WER hilft mir beim Einrichten der Geräte?
  • Ist die Bedienung der Smart Home Geräte kompliziert oder gar seniorenfeindlich?
  • Welche Systeme sind miteinander kompatibel?

Welche Erleichterungen gibt es für Senioren und Menschen mit Behinderung?

Für Senioren und Menschen mit einer Behinderung können diese Geräte jedoch auch ein großer Segen und damit sehr hilfreich sein.

Je nach Art der Pflegebedürftigkeit kommen ganz verschiedene Module in Frage. Im Smart Home Online-Magazin gibt es eine Übersicht über aktuell in Privathaushalten beliebte Smart Home Module, welche sich nicht nur über eine Smart Home Zentrale (Tablet an der Wand), sondern auch über das eigene Smartphone oder den Tablet PC steuern, bedienen und konfigurieren lassen.

Hier mal die gängigsten Smart Home Produkte als Überblick:

  • Einbruchsicherungen und Alarmanlagen. Auf diesem Gebiet gibt es sehr viele Modelle. Auf Wunsch wird der Alarm direkt aufs Handy geleitet und mittels einer Kamera kann kontrolliert werden, ob es sich um einen blinden Alarm handelt oder ob tatsächlich Einbrecher in der Wohnung sind. Ist doch ein Einbrecher in der Wohnung, können Sie z.B. mit der vernetzten Smart Technik die Musik laut einschalten und den Einbrecher damit erschrecken und hoffentlich auch in die Flucht schlagen.
  • Fensterantrieb: Je nach Ausstattung können Sie als Alarmanlage dienen, aber auch als Energiespar-Gadget. Die Kontakte erkennen, ob das Fenster zum Lüften geöffnet ist und fährt dann entsprechend die Heizung herunter. Das Öffnen und Schließen der Fenster erfolgt funkgesteuert. Ist ein Fenstergriff schwer erreichbar, ist der Fensterantrieb für ältere, bewegungseingeschränkte Menschen und Rollstuhlfahrer eine große Hilfe.
  • Rauch- und Gasmelder: Leben Menschen noch alleine und bleibt unentdeckt, dass es in der Wohnung brennt oder eine Gasentwicklung entstanden ist, werden die Angehörigen direkt über das Smartphone benachrichtigt, so dass Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden können. Gute Rauchmelder erkennen übrigens auch, ob sich am Herd eine Rauchentwicklung gebildet hat und schalten bei Gefahr sofort den Herd ab.
  • Raumüberwachungsgeräte mit Bewegungsmelder: Auch hier wird ein Alarm an die pflegenden Angehörigen gesendet, sobald der pflegebedürftige Mensch das Zimmer verlässt.
  • Heizungs- und Klimasteuerung: Die künstliche Intelligenz hält im ganzen Haus Einzug. Mittels intelligenter Heizkörper- und Raumthermostaten kann die Raumtemperatur gesteuert werden. Außerdem kann festgelegt werden, wann die Heizung ein- und wieder ausgeschaltet wird. Je nach Ausführung erkennt der Sensor, ob ein Fenster zum Lüften geöffnet ist und fährt dann die Heizung herunter. Ein weiterer Vorteil der smarten Heizungsanlage besteht darin, dass der Heizungsmonteur von der Ferne aus Zugriff auf die Heizung hat. Der Fehler wird dann direkt über das Internet erkannt. Evtl. kann der Fehler schon via Internet behoben werden oder er weiß zumindest, welches Ersatzteil er für die Reparatur mitbringen muss.
  • Smarte Steckdose: Bei Geräten, die an einer smarten Steckdose angeschlossen sind, kann über das Smartphone kontrolliert werden, ob sie ausgeschaltet sind und im Notfall auch über das Handy ausgeschaltet werden. Das macht vor allem beim Herd, Bügeleisen usw. viel Sinn. Wer hat nicht selbst schon mal gedacht: „Oh je, habe ich den Herd ausgeschaltet?“
  • Kartenschalter für Stromabschaltung: Hier handelt es sich um eine Karte im Scheckkartenformat zur Stromabschaltung. Das kennen Sie vielleicht aus dem Hotel. Direkt an der Zimmertüre können Sie eine Karte in eine Box einführen. Danach haben alle integrierten Geräte  Strom. Das ist auch für Privathaushalte möglich. Auf der Karte wird definiert, welche Geräte, Lampen usw. beim Herausziehen der Karte ausgeschaltet werden sollen.
  • Steuerung für Rollladen, Markise + Jalousie: Rollläden sind oftmals so schwer, dass Sie für ältere Menschen nicht mehr bedienbar sind. Auch für Menschen im Rollstuhl sind elektrisch steuerbare Rollläden eine große Erleichterung im täglichen Leben. Außerdem können zeit- oder ferngesteuerte Rollläden auch dem Einbruchschutz dienen. Zieht während Ihrer Abwesenheit plötzlich ein Regen auf, kann die Markise über das Smartphone eingefahren, die Fenster geschlossen und der Rollladen heruntergelassen werden.
  • Notruf- und Hausnotrufsysteme: Der Unterschied zwischen einem Notrufsystem und einem Hausnotruf besteht darin, dass das Notrufsystem auch außerhalb des Hauses funktioniert. Egal, wo sich die Person befindet, kann sie mit einem Notrufsystem einen Alarm abgeben. Achtung: Oftmals funktionieren Hausnotrufsysteme nicht mal mehr im Garten und verlieren dadurch ihre Sicherheitsfunktion.
  • Seniorentablet: Ein Seniorentablet, das auf eine einfache Bedienung ausgelegt ist, ermöglicht den dementen Menschen nicht nur Spiel, Spaß und Konzentrationstraining, sondern auch die Möglichkeit, mit den Kindern und Enkelkindern via Bildtelefonie in Kontakt zu treten. Das bringt Freude in den Alltag und wenn man die Kleinen auch nicht immer Live bei sich haben kann, ist es doch schön, wenn man Sie über das Tablet hören und sehen kann.
  • Lichtsteuerung über Bewegungsmelder: Nicht immer ist es pflegebedürftigen Menschen möglich, nachts treffsicher den Lichtschalter zu erreichen. Gerade wenn die indisponierten Eltern in den eigenen Haushalt ziehen, kann es während der Anfangsphase in der häuslichen Pflege zu allerlei Verwirrungen und Missverständnissen kommen. Damit zum Beispiel die Toilette nachts gut gefunden wird, kann es durch eine geschickt installierte, automatische Beleuchtung ganz einfach möglich gemacht werden, den rechten Weg im Dunkeln zu finden. Mit smarten Glühbirnen, die über Bewegungsmelder funktionieren, ist es dann nur in einem vordefinierten Bereich in der eigenen Wohnung hell, während zum Beispiel die Küche oder das Wohnzimmer dunkel bleiben.
  • Wegläuferschutz: Hierzu zählt alles, was die pflegenden Angehörigen informiert, wenn der demente Mensch die Wohnung verlassen möchte. Je nach Situation kommen infrage:
  • Bettenalarm: Gerade Menschen mit Demenz neigen dazu, das Bett unbeaufsichtigt zu verlassen, was fatale Folgen haben kann. Der Bettkantenalarm informiert die Pflegenden mittels einer App.
  • Sensortrittmatten: Das sind Fußmatten, die einen Alarm auslösen, sobald jemand die Matte betritt.
  • Alarm-Türkontakt: Der Alarm wird ausgelöst, wenn die Türe oder das Fenster geöffnet wird.
  • GPS-Ortungssystem: Hier werden die dementen Menschen mit einem Tracker ausgestattet. Der Tracker kann sich im Schuh, am Handgelenk, am Rollator usw. befinden. Im Notfall kann die Person geortet und gerettet werden.
  • Gegensprechanlage / Seniorenphone: Im Prinzip wie ein Babyphone funktioniert ein Seniorenphone. Mit diesem Gerät können die Angehörigen das Krankenzimmer mittels dem Smartphone überwachen.
  • Sturzmelder / Falldetektor: Diese Geräte erkennen, ob eine Person gestürzt ist und sendet dann automatisch einen Notruf.
  • Intelligente Matratzenauflagen: Diese sind gedacht für demente Menschen mit Inkontinenz. Häufig können sich die Patienten nicht bemerkbar machen, wenn sie im Nassen liegen. Die Feuchtigkeitskontrolle übernehmen Sensoren, die wiederum die Pflegeperson benachrichtigen. Wenn das Inkontinenzmaterial rechtzeitig gewechselt wird, kann einem Dekubitus vorgebeugt werden.
  • Höhenverstellbare Toiletten: Bewegungseingeschränkte Menschen haben oft Mühe, von der Toilette aufzustehen. Menschen mit Demenz haben manchmal Angst davor, sich auf die Toilette zu setzen. Sie befürchten, zu stürzen. Sie bräuchten entweder eine höhere Toilette oder entsprechende Haltegriffe, um sich hochziehen zu können. Intelligente, höhenverstellbare Toiletten erkennen, wer gerade die Toilette benutzen möchte und stellen sich automatisch ein.
  • Steuerung der Medikamenteneinnahme: Per Smart Home App kann an die Medikamenteneinnahme erinnert werden. In die App können alle verordneten Medikamente eingegeben werden. Alternativ gibt es auch Medikamenten- und Tablettenboxen, die ebenfalls automatisch an das Einnehmen der Medikamente erinnern.
  • Saugroboter: Auch diese Geräte werden immer intelligenter. Sie scannen während dem Saugen die Wohnung und wissen, wo sie saugen müssen. Kleinere Hindernisse können noch überwunden werden, bei größeren hängen die Saugroboter dann leider fest. Zumindest erkennen Sie, ob ein Treppenabsatz vorhanden ist.
  • Mähroboter: Für pflegende Angehörige ist ein Rasenroboter sehr hilfreich. Die wenige Zeit die neben der Pflege übrigbleibt, kann dann für andere Dinge als das Rasenmähen verwendet werden.

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Künstliche Intelligenz: Vor- und Nachteile der smarten Geräte

Nun, nicht alles hat seine Vorteile, aber auch nicht nur Nachteile. Jeder muss selbst abwägen.

✅ Vorteile Smart Home✅ Nachteile Smart Home
  • Mit einer klugen SmartHome-Steuerung kann die Energieeffizienz gesteuert und die Energiekosten gesenkt werden.
  • Ältere Menschen können länger in der eigenen Wohnung leben. Das erhält die Selbstständigkeit und vor allem das Selbstwertgefühl. Ein Umzug in ein Pflegeheim kann damit noch rausgeschoben werden.
  • Sind die pflegenden Angehörigen mit den smarten Geräten vernetzt, fühlen Sie sich sicherer. Sie werden alarmiert, wenn in der Wohnung der Eltern etwas nicht stimmt.
  • Wer mittels Sprachsteuerung die Home Geräte bedient, benötigt keine Hände. So können auch Menschen mit eingeschränkten Arm-/Handfunktionen die Geräte bedienen. Genauso können aber auch die Kommandos bequem und einfach vom Bett oder der Couch aus gegeben werden.
  • Das Smart Home kann auch von unterwegs gesteuert werden. Das ist praktisch, wenn man vergessen hat, den Herd auszuschalten oder die Heizung herunter zu fahren.
  • Manchmal sind die Senioren überfordert und es ist in der Anfangsphase Unterstützung durch die Familie oder einen Experten nötig.
  • Der „Feind“ kann mithören. Wird die Datensicherheit nicht eingehalten, ist nicht gewährleistet, wo Ihre Daten landen und gespeichert werden.
  • Es ist eine Gratwanderung zwischen Unterstützung und Überwachung. Ein Seniorenphone im Zimmer des pflegebedürftigen Menschen nimmt diesem schnell jede Privatsphäre.
  • Die Smarthome Technik hat natürlich Ihren Preis. Da sollte man sich überlegen, was brauch ich und was nicht.
  • Nicht immer sind die Geräte untereinander kompatibel, weil jeder Anbieter andere Funkstandards verwendet.
  • Achtung: Auch mit der Sicherheit sind viele überfordert und geben vielleicht vorschnell persönliche Daten heraus. Oder über Sprachsteuerungssysteme wie Alexa wird schnell etwas bestellt, was man nicht wollte.
  • Die Einrichtung der Smart Home Zentrale nimmt Zeit in Anspruch. Jedes Gerät muss einzeln konfiguriert und eingebunden werden.

Was kostet die Smart Home Technik?

Die Kosten sind davon abhängig, was Sie alles smart gesteuert haben möchten. Je mehr Technik und Komfort, umso höher die Kosten.

Oftmals fallen jedoch nicht nur die Anschaffungskosten sondern auch laufende, monatliche Folgekosten (Z.B. für das Hosten der Daten auf dem Server des Anbieters) an. Diese können schnell zu einer ordentlichen Summe auflaufen.

Lassen Sie sich ein schriftliches Angebot unterbreiten, inkl. aller Neben- und Folgekosten.

Mein TiPP:

Wenn Sie vorhaben, Ihre Wohnung oder Ihr Haus zu renovieren (oder Sie planen, ein Haus neu zu bauen), sollten Sie sich gemeinsam mit Spezialisten Gedanken machen über eine künstliche Intelligenz ( KI ) in Form von Smart Home Steuerungen. Dann können Sie nämlich schon im Vorfeld vieles planen, wie z.B. elektrische Rollläden usw.

Bei größeren Planungen können Sie Architekten, Elektrofachgeschäfte, Energieberatungsstellen usw. hilfreich beraten.

Was passiert, wenn der Strom ausfällt?

Bei einem Stromausfall ist es mit der Smarthome Steuerung wie bei jedem anderen elektrischen Gerät auch. Sobald der Strom wieder da ist, funktionieren die Geräte wieder.

Zuschüsse für Smart Home Technik

Zuschüsse und Unterstützungen sowie steuerliche Erleichterungen erhalten Sie z.B. über:

📌 Versicherungen📌 Krankenkassen📌 KfW-Bank📌 Finanzamt

Nicht nur die gesetzlichen und privaten Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten der Einrichtung eines smarten Zuhauses. Aufgrund der Steigerung an persönlicher Sicherheit bieten außerdem viele Versicherungen günstigere Konditionen an, wenn smarte Endgeräte eingesetzt werden, um die Sicherheit des Eigenheims zu erhöhen.

Große Krankenkassen stellen selbst Hilfsangebote in digitaler Form. Außerdem können digitale Ideen zur Erleichterung der häuslichen Pflege bei der Krankenkasse beantragt werden.

  • Für den Hausnotruf übernimmt die Pflegekasse bei Vorliegen eines Pflegegrades die Grundkosten.
  • Maßnahmen, die zur Barrierefreiheit beitragen, können bei Vorliegen eines Pflegegrades über die Wohnumfeldverbessernden Maßnahmen mit bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme unterstützt werden.

Sprechen Sie hier unbedingt Ihre Pflegekasse an.

Die KfW-Bank bietet Förderprogramme für:

  • Smart Home-Einrichtung
  • Energieeffizientes Bauen und Sanieren
  • Einbruchschutz-Maßnahmen
  • Umbaumaßnahmen für mehr Barrierefreiheit in der Wohnung.

Gerade wenn Sie die Wohnung/das Haus sanieren oder neu bauen, gibt es Möglichkeiten, das Finanzamt daran zu beteiligen. Bei Mietwohnungen oder selbst genutztem Eigenheim können die Kosten z.B. über die haushaltsnahen Dienstleistungen mit abgerechnet werden.

Sprechen Sie rechtzeitig Ihren Steuerberater an.

Wie ist es um den Datenschutz bei Smart Home Geräten bestellt?

Wenn Sie ein Smartphone benutzen, kann in der Regel Ihr Standort geortet werden. Verwenden Sie ein intelligentes Navigationsgerät, das mit dem Hersteller verbunden ist, kann ausgelesen werden, wie oft Sie wann und wohin fahren. Selbst von Alexa, Siri und Co. wird behauptet, dass sie mithören, worüber Sie sich mit anderen Personen unterhalten, damit Ihnen dann die passende Werbung auf Ihr Handy geschickt werden kann.

Wenn Sie über eine Alarmanlage verfügen, die automatisch Bilder oder Videos macht, wenn Sie oder ein Einbrecher in die scharf geschaltete Alarmanlage laufen, sollten Sie prüfen, wo diese Bilder und Videos gehostet werden. In der Regel werden die nämlich beim Hersteller der Anlage gespeichert.

Wenn Daten in externen Clouds gespeichert werden, die nicht datenschutzkonform sind, dann sind das schon erhebliche Eingriffe in die Privatsphäre.

Andererseits kann es sehr nützlich sein, wenn Sie unterwegs einen Schwächeanfall oder einen Unfall erleiden und Sie können dann im Ernstfall binnen weniger Minuten über Ihr Handy geortet werden.

Die Geräte kommunizieren sehr häufig noch über unverschlüsselte Netzwerkdienste und sammeln außerdem Daten, die für Gerätefunktion nicht notwendig sind.

Aufgrund der Vernetzung der Geräte können Benutzerprofile erstellt werden, die aus uns den gefürchteten „gläsernen Menschen“ machen. Selbst wenn das Datenschutzgesetz korrekt eingehalten wird, besteht auch immer die Möglichkeit, dass ein Hackerangriff stattfinden kann.

Hier ist es erforderlich, immer die Datenschutzbedingungen zu lesen.

Fazit zu Smart Home

Wir haben es alle selbst in der Hand. Entweder Komfort und Vereinfachung des Lebens und damit das Risiko der ständigen Überwachung oder Verzicht auf all die Annehmlichkeiten. Jeder muss selbst wissen, welche Zugriffe er auf seine Daten zulässt und welche nicht.

Man benötigt nicht für jeden Handgriff und jede Spielerei eine smarte Lösung. Ich muss nicht meinen Eierkocher schon abends mittels App vorprogrammieren, damit mein Frühstücksei fertig ist, wenn ich aus dem Bad komme. Prüfen Sie, was wirklich für Sie nötig ist und was nicht.

Es ist möglich, klein anzufangen und dann Step by Step das Smart Home auszubauen.

Bei der Auswahl des Anbieters sollte man sich schon im Voraus überlegen, welche Module vielleicht später noch hinzugekauft werden möchten. Sonst haben Sie vielleicht mehrere Anbieter, deren Geräte untereinander nicht kompatibel sind.

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