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Welcher Arzt ist für meine Beschwerden zuständig und wie bekomme ich schnellstmöglich einen Termin? Meine Krankenversicherung hat eine Kostenübernahme abgelehnt, was kann ich dagegen unternehmen? Wie kann ich eine ärztliche Zweitmeinung bekommen? Wer hilft mir bei der Pflege von Angehörigen? Welche Rechte habe ich als Patient bei Verdacht auf einen Behandlungsfehler? Welche individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) sind sinnvoll? Welche Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen haben meine Medikamente?

Die Liste an medizinischen oder gesundheitsrechtlichen Fragen ist lang und für jeden ganz individuell. Wer krank oder pflegebedürftig ist,

stößt oft auf Probleme und bekommt häufig keine qualifizierten Antworten.

 

 

In der Arztpraxis ist der Patient meist nur noch ein schnell durchlaufender Posten und die Beratung wird zur Mangelware. Auch bei Behandlungsfehlern durch Ärzte oder Kliniken besteht große Unsicherheit. Ist dem Arzt ein Fehler unterlaufen? Wurde eine falsche Behandlung durchgeführt? Der Schritt zum Rechtsanwalt ist mit Kosten verbunden und ob er weiß, ob es sich wirklich um einen Behandlungsfehler handelt, ist auch nicht gesichert.

Wo also bekommt der Patient eine unabhängige Information? Wer hilft ihm bei seinen ganz persönlichen Fragen? Hier bietet die UPD – Unabhängige Patientenberatung Deutschland schnelle Hilfe. Sie ist nicht nur unabhängig sondern auch noch kostenfrei.

 

 

Wer ist die UPD? Wer steckt dahinter?

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) ist eine gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlin und handelt im gesetzlichen Auftrag laut § 65b des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V). Finanziert wird die UPD vom GKV-Spitzenverband, der zentralen Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland. Auch der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) ist an der Finanzierung beteiligt – insbesondere wird so ein Angebot zur fremdsprachigen Beratung ermöglicht.

 

Pflegebedürftige Menschen können im Monat Pfegehilfsmittel im Wert von bis zu 40 Euro erhalten.

 

Wer kann sich bei der UPD beraten lassen?

Das kostenfreie Beratungsangebot der UPD richtet sich an alle Menschen in Deutschland, die Fragen zu medizinischen, gesundheits- und sozialrechtlichen Themen haben – egal, ob sie gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert sind. Die Beratung ist auf Deutsch, Türkisch und Russisch möglich.

 

Warum ist die Beratung bei der UPD kostenlos?

Die UPD ist ein Zusammenschluss von 3 Organisationen, die gemeinnützig arbeiten. Sie wiederum finanzieren sich komplett über die Krankenversicherungsbeiträge, die jeder einzelne von uns bezahlt.

 

Welche Qualifikation haben die BeraterInnen der UPD?

Für die persönlichen Anliegen der Ratsuchenden stehen geschulte Beraterinnen und Berater wie Juristen, Ärzte, medizinische Fachkräfte oder Sozialversicherungsfachangestellte zur Verfügung.

 

24-Stunden-Pflege durch legales, osteuropäisches Pflegepersonal
kann eine gute Alternative zu einem Pflegeheim sein

 

Wie erfolgt die Beratung?

Aufgabe der UPD ist es, Bürger über unterschiedliche Themen aus den Bereichen Medizin, Gesundheits- und Sozialrecht zu informieren, zu beraten und aufzuklären. Durch die Beratung soll der Ratsuchende Entscheidungen im Hinblick auf seine persönlichen Gesundheitsfragen eigenständig auf informierter Grundlage treffen können. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Beratung der UPD in Anspruch zu nehmen:

  • Telefonisch über ein gebührenfreies Beratungstelefon unter 0800 011 77 22
  • Persönlich in einer der 30 Vor-Ort-Beratungsstellen (nahezu jedes Bundesland hat eine oder mehrere Beratungsstellen) sowie an 100 weiteren Städten in einem von drei UPD-Beratungsmobilen
  • Online über das Webformular/Beratungsportal oder die App
  • Schriftlich per Post oder Fax (Adressen und Anschriften finden Sie am Ende dieses Beitrags)

 

Welche Fragen und Themen beantwortet die UPD?

Die UPD soll gemäß dem Gesetzestext „PatientInnen in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen qualitätsgesichert und kostenfrei informieren und beraten, mit dem Ziel, die Patientenorientierung im Gesundheitswesen zu stärken und Problemlagen im Gesundheitssystem aufzuzeigen“.

Dies beinhaltet unter anderem die Beratung nachfolgender Themenschwerpunkte:

  • Alltagsbewältigung: Psychosoziale Unterstützung bei der Alltagsbewältigung nach oder während einer Krankheit
  • Arztsuche: Hilfe bei der regionalen und überregionalen Arztsuche
  • Behandlungsfehler: Liegt ein Behandlungsfehler von einem Arzt oder einer Klinik vor?
  • Individuelle Gesundheitsleistungen: Welche IGeL-Verordnungen sind sinnvoll?
  • Krankengeld: Wer bezahlt wann und wie lange Krankengeld? Wie berechnet sich mein Krankengeld? usw.
  • Krankenversicherung: Fragen rund ums Thema bspw. Kassenwechsel
  • Früherkennung von Krankheiten: Untersuchungen Darmkrebs, Untersuchungen Schwangerschaft, Vor- und Nachteile

 

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  • Untersuchung und Behandlung von Krankheiten: Untersuchungsmöglichkeiten und Behandlungsverfahren.
  • Medikamente: Welche Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen haben meine Medikamente? Welche Medikamente sind für meine Krankheit geeignet?
  • Patientenrechte: Aufklärung und Beratung u.a. zu Einsicht der Krankenunterlagen, freie Arztwahl, Zweitmeinung, etc.
  • Patientenverfügung: Was ist zu beachten bei einer Patientenverfügung?
  • Vorsorgevollmacht: Was ist zu beachten bei einer Vorsorgevollmacht?
  • Reha: Anspruch Reha, Suche nach der geeigneten Einrichtung, Unterstützung und Hilfe bei der Durchsetzung von Leistungsansprüchen und der Beantragung.
  • Reha für pflegende Angehörige.
  • Zahnersatz: Wie teuer ist ein Zahnersatz? Welche alternativen Möglichkeiten gibt es zu dem vom Zahnarzt angebotenen Zahnersatz? Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse für Zahnersatz?

 

Weitere Informationen

UPD Unabhängige Patientenberatung Deutschland gGmbH
Tempelhofer Weg 62 | 12347 Berlin
Beratungstelefon:
Tel. 0800 / 0 11 77 22 (gebührenfrei im Festnetz*)
Mobil: +49 (0) 162 4083285
Telefon: +49-(0)30-868721-140| Fax: +49 (0) 30 868 721199

 

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