Mehr Geld im Alter: Haus verkaufen oder behalten

Die Immobilie, die in jüngeren Jahren noch alle Wünsche erfüllte und zweckdienlich war, kann im Alter zur Belastung werden. Häufig steht dann der Hausverkauf im Alter an. Sich jedoch von den eigenen vier Wänden zu trennen, ist für viele Senioren eine belastende Situation.

Doch ein Verkauf der Immobilie und ein Umzug müssen gut geplant sein. Und manchmal ist es auch gar nicht notwendig, aus dem Eigenheim auszuziehen. Das ist eine spannende Alternative und da zeige ich Ihnen gerne, wie das geht und was Sie beachten sollten.

Gründe für einen Hausverkauf im Alter

Ein Grund, im Alter noch die Immobilie zu verkaufen ist, dass diese nicht mehr seniorengerecht ist. Das Bad ist nicht barrierefrei, die Treppen können nicht mehr überwunden werden, oder die Wohnung ist zu klein, um dort gepflegt werden zu können.

Ein ganz trauriger, aber sehr häufiger Grund eine Immobilie zu verkaufen, ist der Tod des Partners. Jeder Winkel erinnert an gemeinsame, glückliche Zeiten. Plötzlich ist auch das geliebte Eigenheim zu groß, kann nicht mehr alleine bewirtschaftet werden. Der hinterbliebene Partner ist schlichtweg überfordert mit Haus und Hof.

Oft kommt dann noch die Einsamkeit hinzu. Einige Senioren entschließen sich dann zu einem Umzug in ein Pflegeheim, ein Betreutes Wohnen oder eine schöne Seniorenresidenz, wo sie unter Menschen im gleichen Alter sind und nochmals einen Neustart beginnen.

Aber es gibt auch finanzielle Gründe, die einen Verkauf des Eigenheims erforderlich machen.

Verkauf der Immobilie aus finanziellen Gründen

  • Wenn die Rente zwar zum Leben reicht, nicht aber zur Realisierung noch unerfüllter Wünsche und Pläne wie z.B. eine Weltreise.
  • Wenn bei Einstieg in die Rente die monatliche Rentenauszahlung zu niedrig ist, um davon die monatlichen Raten auf die Restschuld der Immobilie bezahlen zu können.
  • Wenn die Pflege zuhause gewünscht, aber nicht finanzierbar ist.

Egal aus welchen Gründen ein Immobilienverkauf ansteht: Jetzt haben Sie zwei Möglichkeiten:

  1. Sie können Ihr Haus / Ihre Wohnung verkaufen und trotzdem bis an Ihr Lebensende wohnen bleiben
  2. Sie verkaufen Ihr Eigenheim und ziehen aus.

1. Verkauf an Kapitalanleger – bleiben Sie in Ihrer Immobilie

Die eigene Immobilie zur Kapitalanlage verkaufen und selbst als Mieter, oder auf Lebzeiten mit Eintragung im Grundbuch, wohnen bleiben? Geht das? Natürlich! Und zwar dann, wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung an einen Kapitalanleger verkaufen, der selbst nicht in das Objekt einziehen möchte. Häufig wird diese Form gewählt, wenn der Auszug aus dem Eigenheim noch undenkbar ist, aber

  • die Rente nicht fürs tägliche Leben reicht oder
  • die Pflege zu Hause gewünscht, aber aus dem vorhanden Barvermögen nicht bezahlbar ist.

Beim Verkauf zur Kapitalanlage profitieren Käufer UND Verkäufer gleichermaßen.

Aus Sicht des Verkäufers: Sie müssen nicht aus Ihrer gewohnten Umgebung ausziehen. Mit dem generierten Kaufpreis, also Ihrem zukünftigen Kapital, finanzieren Sie die Miete und/oder eine Pflegekraft. Wünsche wie Reisen, finanzielle Unabhängigkeit und Teilnahme an kulturellem Leben – endlich wird all´ das ermöglicht.

Aus Sicht des Käufers: Gerade jetzt, wo die Banken so gut wie keine Zinsen mehr für die Sparguthaben bezahlen, investieren viele in “Betongold”. Kapitalanleger kaufen dann eine Immobilie mit dem Hintergrund, über die Mieteinnahmen eine möglichst gute Verzinsung für ihr Kapital zu erzielen. Der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete ist dabei ebenso wichtig, wie ein zuverlässiger Mieter, der die Immobilie möglichst wie sein Eigentum umsorgt. Beste Voraussetzung also für eine Win-Win-Situation.

Auch hier haben Sie wieder zwei Möglichkeiten:

Vom Eigentümer zum Mieter

Dabei verkaufen Sie Ihre Immobilie unter der Voraussetzung, diese übergangslos zurück zu mieten. In diesem Fall ist der Verkauf zum höchstmöglich erzielbaren Marktwert möglich. Auch wenn Sie dafür mit einer ortsüblichen Miete rechnen müssen, so profitieren Sie bei dieser Lösung von einem hohen Kapitalgewinn und unmittelbarer Auszahlung.

  • Verkauf zum höchsten Marktwert
  • Mieten nach ortsüblichem Mietspiegel
  • Unmittelbare Kaufpreisauszahlung
  • Maximale Flexibilität
  • Finanzielle Unabhängigkeit
  • Kein kosten- und kräfteraubender Umzug

Die zeitliche Flexibilität ist ein weiterer Vorteil: Sie haben die Freiheit auszuziehen, wann Sie wollen und das ganz ohne negative, finanzielle Folgen. Verpflichtungen, die Sie noch als Eigentümer zu tragen hatten, z.B. Rücklagenansparung, Sonderumlagen, Instandsetzungen usw. fallen zukünftig weg. Die monatliche Mietzahlung können Sie problemlos aus dem Verkaufserlös bestreiten.

Wohnrecht auf Lebzeiten - Bleiben Sie in Ihren eigenen 4 Wänden

Manchmal ist die maximale Sicherheit, in der eigenen Immobilie wohnen bleiben zu können, die höchste Priorität beim Verkauf einer Immobilie. In diesem Fall ist ein eingetragenes Wochnrecht eine gute Möglichkeit. Im Kaufvertrag und auch im Grundbuch wird das Wohnrecht eingetragen und Sie sind damit unkündbar.

  • Hohe Sicherheit
  • Ihr Wohnrecht wird im Kaufvertrag verankert und im Grundbuch eingetragen
  • Verkaufspreis unter Umständen unterhalb des Marktwertes, dafür bezahlen Sie jedoch eine geringere Miethöhe
  • Auszahlung des Kaufpreises nach Vertragsabschluss
  • Finanzielle Unabhängigkeit
  • Kein kosten- und kräfteraubender Umzug

Weil in diesem Fall auch der Käufer ein gewisses Risiko zu tragen bereit sein muss, wird manchmal zu einem etwas niedrigeren Kaufpreis verkauft, als der Marktwert erlauben würde. Dafür wird dann aber auch eine niedrigere Miete vereinbart, als der ortsübliche Mietspiegel vorgibt.

Die Auszahlung des erzielten Verkaufspreises erfolgt unmittelbar, so dass das gesamte Kapital zeitnah zur Verfügung steht. Verpflichtungen, wie Instandhaltungen, Sonderumlagen und Rücklagenansparung, die im Alter oft zur Last werden, fallen ersatzlos weg. Gleichzeitig gewinnen Sie ein hohes Maß an Entscheidungsfreiheit ohne finanzielles Verlustrisiko.

2. Verkauf zur Kapitalfreisetzung – finanzielle Freiheit für neue Lebenswege

Es gibt oft keinen Ort, der mehr persönliche Geschichte beherbergt, als die eigene Immobilie. Ein Haus, eine Wohnung kann Geldanlage, eigenes Bauprojekt und Heimat für die Familie über Generationen sein. Zahlreiche Erinnerungen, Schweiß und Arbeit und natürlich jede Menge Herzblut stecken in den eigenen 4 Wänden. Die emotionale Bindung ist oft das größte Hindernis auf dem Weg zur Entscheidung, noch einen Hausverkauf im Alter zu tätigen.


Meine Empfehlung 
Doch alles hat seine Zeit und der Absprung zum richtigen Moment eröffnet neue Wege und Möglichkeiten, dem Leben mit Hilfe des freigewordenen Kapitals nochmal eine neue Richtung zu geben und finanzielle Unabhängigkeit und Sicherheit zu ermöglichen.
  • Wenn Ihnen die Arbeit einfach über den Kopf wächst und das Eigenheim zur Belastung wird.
  • Wenn Sie keine Kinder und keine Erben haben und Ihr Kapital einfach noch für sich nutzen möchten.
  • Wenn Sie sich verkleinern möchten und auch die örtlichen Gegebenheiten nicht mehr passen.
  • Wenn barrierefreies Wohnen Ihr Wunsch ist, mit fußläufiger Erreichbarkeit aller Einrichtungen des täglichen Bedarfs.
  • Wenn Sie noch ein letztes Mal umziehen möchten – vielleicht in ein Pflegeheim Ihrer Wahl.
  • Wenn Pflege Zuhause für Sie kein Thema ist, weil Sie Ihre Angehörigen nicht verpflichten möchten und ein Pflegeheim für Sie die bessere Option ist.

Wenn Sie nun wissen, dass Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten, ist die nächste Überlegung, ob Sie diese alleine verkaufen oder die Dienste eines Maklers in Anspruch nehmen möchten.

Immobilie über einen Makler verkaufen

Ein Haus oder eine Wohnung können sowohl über einen Makler als auch selbst verkauft werden. Beides hat Vor- und Nachteile. Wenn Sie die Immobilie selbst vermarkten, müssen Sie sich darauf einstellen, dass Sie sehr viel Arbeit vor sich haben. Das wird leicht unterschätzt.

Ein professioneller und engagierter Makler hingegen übernimmt für Sie alle Arbeiten, angefangen von einem Vorgespräch mit Ihnen, der Ermittlung des Angebotspreises, der Ausschreibung der Immobilie auf allen wichtigen Immobilien-Onlineportalen auf seine Kosten, den Objektbesichtigungen, den Verkaufsverhandlungen und Bonitätsprüfungen bis hin zum Verkaufsabschluss. Erst wenn der Vertrag beim Notar unterschieben und das Objekt an den Käufer übergeben ist, enden die Aufgaben des Maklers.

Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Hausverkauf: Ich möchte Ihnen an dieser Stelle einmal in knappen Zügen erzählen, wie es uns ergangen ist. Wir wollten unser Haus selbst, also ohne Makler, verkaufen.

Im nachhinein muss ich sagen, dass wir den Hausverkauf sehr blauäugig in Angriff nahmen. Wir setzten einen Preis fest und schrieben das Objekt in den gängigen Onlineportalen aus. Wir freuten uns, dass sich doch einige Interessenten meldeten und auch etliche Besichtigungstermine anstanden.

Da begann das Dilemma aber schon. Manche erschienen erst gar nicht zum vereinbarten Termin und wir hatten umsonst gewartet. Andere hatten wohl Langeweile und dachten, sie verbringen den Samstag mal damit Häuser zu besichtigen, obwohl kein wirkliches Kaufinteresse bestand. Das konnten wir aber telefonisch vorher gar nicht herausfinden, weil uns hierfür die Erfahrung fehlte. Einmal dachten wir schon, dass der Verkauf unter Dach und Fach wäre, bis sich herausstellte, dass der Käufer die Kaufsumme gar nicht aufbringen konnte und wir wieder von vorne anfingen.

Ganz schlimm waren jedoch die Besichtigungen, bei denen die potenziellen Interessenten den Preis drücken wollten und alles schlecht redeten, was uns doch so heilig war. Da wurde dann der Gewölbekeller, der sich hervorragend zum Lagern des Weins und der Kartoffeln eignete, als altmodisch bezeichnet. Der Garten war zu groß und machte zu viel Arbeit. Die Fliesen hatten nie die Farbe, die sich die Käufer wünschten. Mal waren es zu viel und mal zu wenig Zimmer usw.

Wir hatten irgend wann das Gefühl, dass unser Haus alle Fehler und überhaupt keinen Wert hatte. Es wurde nur noch schlecht geredet. Von einer zur anderen Besichtigung wurden wir immer unsicherer. Wir waren kurz davor, das Haus zu einem absoluten Spottpreis zu verkaufen. Zugegeben, weder meine Frau noch ich sind die großen Verkaufstalente. Wir haben dafür andere Stärken. Und dann hingen ja auch so viele Emotionen an dem Haus. Man hatte gemeinsam so viel Herzblut in das Haus gesteckt, die Kinder und der Hund wuchsen darin auf.

Glücklicherweise haben wir uns dann besonnen und haben den Verkauf des Hauses über eine Maklerin abwickeln lassen. Das war das Beste, was wir machen konnten. Sie hatte die Immobilie neu bewertet und ausgeschrieben und letztendlich einen wesentlich höheren Preis erzielt. Wir hatten keinen Ärger mit dem Verkauf und konnten uns aus der ganzen Abwicklung herausnehmen. Sie hatte unser Haus so verkauft, als wäre es Ihr eigenes gewesen. Trotz allem hatte Sie aber einfach den emotionalen Abstand zu dem Objekt, um sich von potenziellen Käufern nicht ins Bockshorn jagen zu lassen. Außerdem hatte Sie uns viel Arbeit abgenommen und hatte uns auch vor rechtlichen Fehlern bewahrt.

24h-Pflege in häuslicher Gemeinschaft durch Pflegekraft aus Osteuropa

Fazit Immobilien-Verkauf über einen Makler: Der Verkauf einer Immobilie über einen Makler ist reine Vertrauenssache, schließlich geht es um viel Geld – IHR Geld. Und hier beginnt die Überlegung schon. Ein kompetenter Makler:
  • holt das meiste Geld für Ihre Immobilie heraus und verschont Sie vor all den unangenehmen und zeitaufwändigen Arbeiten.
  • nimmt Ihnen nahezu alle Arbeiten ab, die mit dem Verkauf der Immobilie zusammenhängen.
  • sucht für jedes auftretende Problem eine Lösung und hält seine Versprechen ein.
  • kann aufgrund langjähriger Erfahrung relativ abschätzen, bei welchen Interessenten ein tatsächliches Kaufinteresse besteht und kann dann zielstrebig den Verkauf vorantreiben.
  • setzt keinen unrealistisch hohen Verkaufspreis an, denn damit würde die Immobilie regelrecht “verbrennen”, weil sich keiner für das Objekt interessiert und sie deshalb ewig ausgeschrieben bleibt.
  • wird das Objekt nicht zum Schleuderpreis anbieten, nur damit es so schnell wie möglich verkauft ist und der Makler mit wenig Aufwand seine Provision erhält.
  • berät Sie umfassend in jeder Phase des Verkaufs und bleibt immer in einem offenen und konstruktiven Austausch mit Ihnen.
  • verlangt keine Provisionen im Voraus.

Meine Empfehlung: Ein Makler, der für seine Tätigkeit brennt, verkauft eine fremde Immobilie mit dem gleichen Einsatz, wie er es mit seiner eigenen machen würde. Gerne empfehle ich Ihnen hier die Maklerin meines Vertrauens, mit der ich wirklich zu 100 % zufrieden war. Sie verkauft nicht nur schnell und das zum wirklich besten Preis. Nein, sie nimmt einem auch alle erdenklichen Arbeiten ab – also das Rundum-Sorglos-Paket.

Hier können Sie direkt Kontakt aufnehmen.

Checkliste: Immobilie selbst verkaufen. Das ist zu beachten

Wenn Sie die Immobilie selbst verkaufen möchten, möchte ich Ihnen mit dieser Checkliste auf einige Dinge aufmerksam machen, die Sie unbedingt beachten sollten:

  • Verkaufspreis ermitteln*: Den Wert der eigenen Immobilie zu kennen, ist unverzichtbar, um einen realistischen Verkaufspreis zu ermitteln und abgesichert in die Preisverhandlung zu gehen. Dafür sollten Sie einige Zeit den Immobilienmarkt beobachten und die Preise verglichen. Vorsicht: Es gibt auch die Möglichkeit, auf Onlineportalen Ihre Immobilie bewerten zu lassen. Die Bewertungen sind jedoch automatisiert und dienen meist dazu, dass Ihre Adresse an diverse Makler weitergegeben wird. Sie werden dann von allen Maklern mehr oder weniger intensiv zwecks Verkauf Ihrer Immobilie kontaktiert.
  • Notwendige Unterlagen richten: Alle verfügbaren Unterlagen für das Haus müssen zusammengestellt werden (Lageplan, Baupläne, Baugenehmigung, Wohnflächenermittlung, Baubeschreibung, Energiepass, Installationspläne falls vorhanden, Versicherungsunterlagen, Grundbuchauszug, evtl. Mietverträge falls das Haus vermietet ist, Rechnungen von Strom + Heizung + Wasser, Baulastenübernahmen – falls erteilt, usw.).
  • Vorkaufsrechte, Baulasten, Nutzungsrechte*: Prüfen Sie, ob es auf das Objekt ein Vorkaufsrecht gibt. Es gibt Kommunen, die prinzipiell jeden Immobilienverkauf prüfen, ob sie ein Vorkaufsrecht einfordern wollen. Sie sollten auch schauen, ob es anderweitige Nutzungsrechte gibt, die einem Käufer mitgeteilt werden müssen.
  • Hausbank kontaktieren, falls Restschuld vorhanden: Ist ein Haus bereits schuldenfrei, ist ein Verkauf relativ unproblematisch. Besteht jedoch eine laufende Finanzierung, ist es ratsam zunächst die Bank aufzusuchen und mit dem persönlichen Berater die Möglichkeiten zu erörtern. Unter Umständen kann der laufende Kredit nicht sofort mit dem Erlös des Hauses getilgt werden.
  • Haus/Wohnung aufpeppen*: Jetzt ist es an der Zeit, das Haus aufzupeppen, so gut es geht, um den Wert zu steigern. Auch Kleinigkeiten können große Wirkung erzielen. Es ist ratsam, bevor die ersten Interessenten die Immobilie besichtigen, dem Haus einen neuen Anstrich zu verpassen, alle notwendigen Reparaturen durchführen zu lassen, die Fenster zu streichen, alle Bodenbeläge zu reinigen und im Garten die Sträucher zu stutzen usw.
  • Wertsteigernde Potentiale erkennen*: Wertsteigernde Potentiale können z.B. ein großes Grundstück mit Möglichkeit auf weitere Bebauung sein, oder geplante Einkaufscentren in unmittelbarer Nähe usw.
  • Aussagekräftiges Exposé erstellen*: Das Exposé ist das erste, was ein Interessent von Ihrer Immobilie sieht. Nehmen Sie sich zur Erstellung viel Zeit, denn hier müssen Sie das Kaufinteresse wecken. Verwenden Sie hochwertige Bilder von Ihrer Immobilie. Auch hier dürfen Sie Ihrem Verkaufstalent schon freien Lauf lassen und Ihre Immobilie verkaufsfördernd anbieten. Aber bleiben Sie trotz allem bei der Wahrheit.
  • Einstellen der Immobilie auf Online-Portalen*: Das Exposé muss nun zum richtigen Zeitpunkt auf den besten Online-Immobilienportalen veröffentlicht werden. Gleichzeitig können Sie die Immobilie auch in örtlichen Zeitungen inserieren.
  • Interessentenkontakte abarbeiten*: Die Interessenten werden Ihnen vielleicht schon vorab Fragen stellen, die Sie beantworten müssen.
  • Steuerberater kontaktieren: Es ist sinnvoll, den Steuerberater zu kontaktieren. Er kann Auskünfte über die steuerliche Abwicklung des Hausverkaufs geben.
  • Besichtigungen organisieren*: Je nachdem, wie hoch die Nachfrage Ihrer Immobilie ist, werden Sie sehr viele Besichtigungen durchführen müssen. Sie sollten im Vorfeld schon klären, wer ein wirkliches Kaufinteresse hat und wer nicht. Außerdem sollte das Objekt gereinigt und aufgeräumt sein, einen frischen Duft ausströmen und einen hellen Eindruck hinterlassen (alle Rollläden offen – keine Verdunkelungen). Nun können Sie es mit all seinen Vorzügen und schönen Seiten präsentieren. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass viele Interessenten vornehmlich am Wochenende die Immobilie besichtigen möchten.
  • Verkaufsverhandlungen*: Käufer wollen natürlich so wenig wie möglich bezahlen. Stellen sie sich auf zähe und belastende Verkaufsverhandlungen ein.
  • Bonitätsprüfung*: Bei den infrage kommenden Interessenten muss die Zahlungsfähigkeit geprüft werden. Es ist nicht immer als Gold was glänzt. Manche Kaufinteressenten haben noch nicht mal mit ihrer Bank gesprochen, ob und in welcher Höhe diese eine Finanzierung übernehmen würde.
  • Terminvereinbarung beim Notar*: Wichtig ist auch noch zu wissen, dass es bei vielen Notaren schwierig ist, auf die Schnelle einen Termin für eine schriftliche Beurkundung des Kaufvertrags zu bekommen. Deshalb so zeitig wie möglich den Notar vom geplanten Verkauf des Gebäudes informieren.
  • Beurkundung beim Notar*: Der Notar ist nur für die Beurkundung zuständig. Bitte prüfen Sie auf alle Fälle den Vertrag dahingehend, ob die zwischen Ihnen und dem Käufer getroffenen Absprachen richtig erfasst sind. Lassen Sie einen Fachmann drüber schauen, damit Sie wirklich abgesichert sind und keine bösen Überraschungen erleben.
  • Haus entrümpeln*: In den meisten Fällen wird das Haus “ohne Inhalt” übergeben. Sie können das Haus selbst entrümpeln oder die Arbeiten einer Firma übergeben.
  • Haus- und Schlüsselübergabe*: Nachdem alle Formalitäten erledigt und das Haus bezahlt wurde, müssen Sie eine Haus- und Schlüsselübergabe machen. Hier kommen dann häufig noch weitere Fragen der neuen Eigentümer. Technische Geräte und Anlagen (Heizungs-/Soaranlagen, Wasserenthärtung usw.) müssen erklärt werden. Bei dieser Gelegenheit sollten Sie auch alle Betriebsanleitungen usw. übergeben.
  • Umzug: Auch der Umzug in das neue Wohndomizil ist zu planen. Im Vorfeld können Entscheidungen getroffen werden, was entsorgt werden soll und welche Gegenstände im persönlichen Besitz bleiben.

Alle mit einem * gekennzeichneten Aufgaben übernimmt für Sie z.B. auch ein qualifizierter Makler, oder er kann Ihnen zumindest beraten zur Seite stehen.

Fragen, die von potenziellen Käufern gestellt werden können

Potenzielle Interessenten haben viele Fragen. Nur wer gut auf das Verkaufsgespräch vorbereitet ist, kann fundierte Auskünfte erteilen. Mit diesen Fragen sollten sie rechnen:

  • Wann wurde das Haus gebaut und wann wurden Sanierungen durchgeführt?
  • In welcher Bauweise wurde das Haus erstellt (Ständerbauweise, Fertigbau, Massivbau)?
  • Gibt es einen Energiepass für das Haus?
  • Wie hoch sind die Nebenkosten?
  • Sind die Wände (nachträglich) gedämmt?
  • Gibt oder gab es Feuchtigkeit oder gar Schimmelbefall im Haus?
  • Wie hoch ist die Grundsteuer?
  • Wie groß ist das Grundstück?
  • Wieviel Quadratmeter Wohnfläche bzw. Nutzfläche hat das Haus?
  • Gibt es baurechtliche Auflagen bezüglich eines Erweiterungsbaus/Anbaus?
  • Wurden Baulasten auf das Grundstück erteilt?
  • Wie wird das Haus beheizt (Strom, Gas, Öl, solarunterstützt, Erdwärme, Fußbodenheizung usw.)?
  • Kann die Küche (oder allgemein Möbel) übernommen werden?
  • Wurde im Haus oder in der unmittelbaren Umgebung schon einmal eingebrochen?

Viele dieser Fragen sollten bereits im Exposé beantwortet sein. Gehen Sie aber davon aus, dass sich im persönlichen Gespräch noch einige weitere Fragen ergeben werden.


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Die häufigsten Fehler beim Hausverkauf

Zu den häufigsten Fehlern, wenn eine Immobilie privat verkauft wird, gehören:

  • Fehleinschätzungen bezüglich der Lage, Ausstattung und des Wertes der Immobilie.
  • Mangelnde Branchenkenntnis seitens des Verkäufers.
  • Der Verkäufer ist für die Verkaufsgespräche schlecht vorbereitet, kann Fragen nicht beantworten.
  • Die Immobilie wird schlecht präsentiert und wird nicht von seiner besten Seite gezeigt.

Bewertet man sein Eigenheim selbst, legt man meist noch seine eigenen Emotionen mit in die Waagschale. Gern wird dann darüber hinweggesehen, dass die Heizung saniert oder das Dach neu gedeckt werden müsste, die Böden nicht mehr modern sind oder das Bad nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügt. Hier ist es notwendig, dass eine objektive Werteinschätzung der Immobilie stattfindet.

Außerdem spielt der Standort grundsätzlich eine wichtige Rolle. In einigen Fällen kann der Preis höher sein als vermutet, während das Ergebnis bei anderen Häusern ungünstig ausfallen kann.

Fazit – Hausverkauf im Alter

Der Hausverkauf im Alter ist eine emotionale Angelegenheit. Allerdings ist die Trennung für alle Beteiligten mitunter die richtige Entscheidung und somit eine Erleichterung. Dennoch ist es sehr wichtig, den Verlauf nicht zu überstürzen, sondern mit Bedacht zu überlegen und agieren.

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