Private Unfallversicherung fĂŒr Senioren und pflegende Angehörige

Private Unfallversicherungen fĂŒr Senioren bieten Assistenzleistungen, was gerade bei PflegebedĂŒrftigkeit wichtig ist.
Private Unfallversicherung fĂŒr Senioren, die sogenannten Assistenz-Unfallversicherungen, sind speziell auf die BedĂŒrfnisse Ă€lterer Menschen zugeschnitten.

Arbeitnehmer sind ĂŒber die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Pflegende Angehörige sind ĂŒber die Pflegekasse unfallversichert. Man könnte glauben, dass man damit eigentlich ausreichend abgesichert wĂ€re. Aber leider sind große LĂŒcken, die nicht ĂŒber die Unfallversicherung abgedeckt sind.

So sind zum Beispiel alle AktivitĂ€ten in der Freizeit, aber auch Rentner oder Hausfrauen im Normalfall ĂŒberhaupt nicht gegen UnfĂ€lle versichert. Hier kann nur eine private Unfallversicherung Abhilfe schaffen.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Senioren und pflegende Angehörige versichert und fĂŒr welche Unfallereignisse Sie NICHT versichert sind.

Gesetzliche Unfallversicherung fĂŒr pflegende Angehörige

Treppenlifte im Vergleich

Wer einen Angehörigen pflegt, ĂŒbernimmt Verantwortung und muss stĂ€ndig fĂŒr den PflegebedĂŒrftigen da sein.

Als Pflegeperson sind Sie unter gewissen Voraussetzungen ĂŒber die Pflegekasse kostenlos unfallversichert. Hier sind jedoch nur UnfĂ€lle wĂ€hrend der PflegetĂ€tigkeit bzw. die Wege zur pflegebedĂŒrftigen Person versichert.

icon-arrow-circle-right Beispiel

Angenommen, sie fahren mit dem Fahrrad zu Ihrem hilfebedĂŒrftigen Vater, machen aber einen kleinen Umweg zu einem Briefkasten, weil Sie noch eine Postkarte an Ihre Freundin einwerfen möchten. Passiert Ihnen ein Unfall auf dieser kleinen Umwegstrecke, ist das Ihre Privatangelegenheit und Sie sind folglich als Pflegeperson nicht unfallversichert

In meinem Beitrag Bei Arbeitsunfall in hĂ€uslicher Pflege sind Sie unfallversichert können Sie dazu ausfĂŒhrlich folgende Themen nachlesen:

  • Voraussetzungen, um ĂŒber die Pflegekasse unfallversichert zu sein
  • Voraussetzungen fĂŒr die Anerkennung eines Arbeitsunfalls in hĂ€uslicher Pflege
  • Versicherte und NICHT versicherte PflegetĂ€tigkeiten
  • Leistungen der Unfallversicherung
  • Meldung eines Unfalls

WeiterfĂŒhrende Informationen erhalten Sie bei der

icon-arrow-circle-right Fazit

Da die gesetzliche Unfallversicherung ĂŒber die Pflegekasse nur fĂŒr die PflegetĂ€tigkeiten greift, entsteht hier eine VersicherungslĂŒcke. FĂ€llt die Pflegeperson aufgrund eines Unfalls lĂ€nger aus, kann eine finanzielle Schieflage drohen.

Eine weltweite Rundum-Versicherung fĂŒr UnfallschĂ€den erhalten Sie nur ĂŒber eine private Unfallversicherung

Unfall-Assistenz-Versicherung fĂŒr Senioren

Braucht man als Ă€lterer Mensch ĂŒberhaupt noch eine Unfallversicherung? Man lebt von der Rente und ist ja eigentlich abgesichert. Okay, das traf sicherlich bei den ganz alten Unfallversicherungen zu.

Doch heute sind die Unfallversicherungen auf die stĂ€ndig Ă€lter werdende Gesellschaft und deren Probleme und BedĂŒrfnisse ausgelegt. Ein hĂ€ufiger Unfallgrund bei Ă€lteren Menschen sind StĂŒrze. Diese sind im Alter meist wesentlich schwerwiegender als in jungen Jahren. FĂŒr die körperliche Rehabilitation wird deshalb viel mehr Pflege und Hilfe benötigt.

Hinzu kommt, dass Ă€ltere Menschen hĂ€ufig alleine leben und in einem Schadensfall ganz auf sich selbst angewiesen sind. Oder sie pflegen ihren Partner und können die Pflege aufgrund des Unfalls vorĂŒbergehend nicht mehr ĂŒbernehmen.

Das sind Problematiken, denen sich die Seniorenunfallversicherungen angenommen haben.

Im Gegensatz zu einer regulĂ€ren Unfallversicherung, können ĂŒber eine Unfall-Assistance-Versicherung zum Beispiel zusĂ€tzlich spezielle Versicherungs- und Serviceleitungen fĂŒr den Pflegefall eingeschlossen werden.


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Was leistet eine Assistenz-Versicherung?

HĂ€ufig wird man nach einem Unfall sehr schnell wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Zu Hause ist man dann auf sich alleine gestellt. FĂŒr viele ein unĂŒberwindbares Problem. Mit der Assistenz-Versicherung sind Sie, Ihr Partner und Ihre Familie zuhause rundum versorgt.

Im Schadensfall kĂŒmmert sich die Versicherungs-Assistenz– abhĂ€ngig vom Vertrag – darum, dass zu Hause alles geregelt und organisiert wird. Dazu hört zum Beispiel:

Private Unfallversicherung fĂŒr Ă€ltere Menschen und pflegende Angehörige
Mit der Assistenz-Unfallversicherung können viele pflegerische Leistungen abgedeckt werden, die gerade fĂŒr Ă€ltere oder alleinlebende Menschen besonders wichtig sind.

FĂŒr wen ist eine Senioren-Unfallversicherung geeignet?

Wird man durch einen Unfall zum Pflegefall, kann das sehr teuer werden. Deshalb ist eine Assistenz-Unfallversicherung sinnvoll fĂŒr Menschen:

  • die nach einem Unfall finanziell unabhĂ€ngig bleiben und nicht auf fremde finanzielle UnterstĂŒtzung angewiesen sein möchten.
  • die alleine leben und sich auch alleine versorgen mĂŒssen.
  • die einen Angehörigen pflegen der im Fall eines Unfalls ebenfalls versorgt und betreut werden muss.
  • die trotz Unfallfolgen noch gerne zu Hause wohnen bleiben möchten und dort die entsprechende Hilfe erhalten.
  • die finanzielle Leistungen erhalten möchten, die sie sonst selbst bezahlen mĂŒssten. Somit ist das gewohnte komfortable Leben auch weiterhin möglich.

Worauf ist beim Abschluss einer Senioren-Unfallversicherung zu achten?

Beim Abschluss einer Senioren-Police sollten Sie ĂŒberlegen, was fĂŒr Sie im Schadensfall wichtig ist. Folgende Punkte sollten Sie berĂŒcksichtigen:

  • Eine eventuelle PflegebedĂŒrftigkeit sollte mit einer entsprechend hohen Geldzahlung abgesichert sein, denn Pflege ist sehr teuer. Bei den Geldleistungen kann es sich um Einmalzahlungen oder um laufenden Rentenzahlungen handeln.
  • Die oben genannten Zusatz-Leistungen sollten im Vertrag fĂŒr mindestens 6 Monate mit eingeschlossen sein.
  • Auch OberschenkelbrĂŒche bzw. OberschenkelhalsbrĂŒche sollten mitversichert sein, denn dies sind sehr hĂ€ufige, altersbedingte KnochenbrĂŒche.
  • Wenn Sie einen Angehörigen pflegen, sollte in Ihrem Unfall-Schadensfall die weitere Pflege Ihres nahen Angehörigen mit abgesichert sein.
  • Dass auch UnfĂ€lle, ausgelöst durch einen Herzinfarkt oder Schlaganfall, mit in der Police enthalten sind.

Pflegesessel in verschiedenen Varianten und Liegepositionen

Besonderheit Unfallschutz fĂŒr pflegebedĂŒrftige Menschen.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch darauf hinweisen, dass viele Versicherungen pflegebedĂŒrftige Menschen aus dem Versicherungsschutz ausschließen. Das gleiche gilt auch fĂŒr Menschen mit einer Behinderung.

PrĂŒfen Sie deshalb Ihre bestehende Unfallversicherungs-Police, ob diese eine entsprechende Klausel enthĂ€lt. Unter UmstĂ€nden muss die Versicherung gekĂŒndigt oder auf die verĂ€nderten VerhĂ€ltnisse angepasst werden.

Mehr dazu lesen Sie auch in meinem Beitrag Unfallversicherung: Pflegegrad oder Behinderung meist nicht versichert.

icon-arrow-circle-right Fazit Assistenz-Unfallversicherung

FĂŒr die Generation 50+ ist eine Assistenz-Unfallversicherung interessant, um nach einem Unfall in den Punkten

  • Pflege,
  • finanzielle Absicherung,
  • HaushaltsfĂŒhrung

umfassenden Versicherungsschutz zu erhalten.

PrĂŒfen Sie vorhandene UnfallversicherungsvertrĂ€ge, ob Assistenz-Leistungen in den Versicherungsleistungen abgedeckt sind.

Unterschied zwischen gesetzlicher und privater Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung bietet einen weltweiten Rundumschutz. Und zwar sowohl fĂŒr den privaten als auch den dienstlichen Bereich. Das sind zwei Punkte, die von der gesetzlichen Unfallversicherung so nicht abgedeckt werden. Einige Personen sind ĂŒberhaupt nicht ĂŒber eine gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, wie z.B. SelbststĂ€ndige.

Gesetzliche Unfallversicherung

Gesetzlich unfallversichert sind nur:

  • Kinder und Jugendliche in der KindertagesstĂ€tte oder Schule.
  • Personen an der Ausbildungs- oder ArbeitsstĂ€tte.
  • Studenten an der UniversitĂ€t.

Ebenfalls versichert sind die Hin- und RĂŒckwege.


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Bei der gesetzlichen Unfallversicherung sind Sie somit versichert gegen:

  • ArbeitsunfĂ€lle.
  • WegeunfĂ€lle.

Der Spaziergang in der Mittagspause ist Ihr PrivatvergnĂŒgen und daher selbstverstĂ€ndlich nicht versichert icon-exclamation-circleicon-exclamation-circle

Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung:

  • Medizinische Versorgung: KostenĂŒbernahme fĂŒr Reha + Krankenhaus, Medikamente, ambulante Behandlungen, Physio-Therapien usw.
  • Berufliche und soziale Teilhabe: Wiedereingliederung ins Arbeitsleben, Leistungen zur Teilhabe, Arbeitsplatzvermittlung.
  • Geldleistungen in Form von: Verletztengeld, Übergangsgeld, Pflegegeld und Rentenleistungen.
  • Leistungen an Hinterbliebene: Hinterbliebenenrente – Witwen- und Waisenrente, Sterbegeld, Übernahme der ÜberfĂŒhrungskosten.
  • Persönliches Budget

Private Unfallversicherung – fĂŒr Sport, Freizeit und Haushalt

Man muss kein Extremsportler sein, um sich zu verletzen. Die meisten UnfÀlle passieren jedoch gerade in der Freizeit.

Doch UnfĂ€lle, die zum Beispiel beim Sport, im Haushalt oder Alltag eintreten, sind durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht abgedeckt icon-exclamation-circle Bei kleineren Verletzungen ist das auch nicht dramatisch. Kritisch kann es jedoch werden, wenn durch die Unfallfolgen die Existenz bedroht wird und die Einzelperson oder gar die ganze Familie von der finanziellen Schieflage betroffen sind.

Vorteile der privaten Unfallversicherung

Wer tatsĂ€chlich gesetzlich unfallversichert ist, lebt trotz allem beinahe 2/3 des Tages ohne Versicherungsschutz. NĂ€mlich dann, wenn er privat unterwegs ist. Da sollte man sich schon mal genauer ĂŒberlegen, ob eine Unfallversicherung sinnvoll ist.

Je nach Schwere des Unfalls und Art des Vertrages, haben Sie folgende Vorteile:

  • Personen, die nicht in einer gesetzlichen Unfallversicherung (UV) sind (Rentner, SelbststĂ€ndige), können abgesichert werden.
  • Die Freizeit, in der die gesetzliche UV nicht greift wird ĂŒber die private Unfallversicherung abgedeckt.
  • In der Regel gĂŒnstige Möglichkeit, um Unfallrisiken finanziell abzusichern.
  • Bei InvaliditĂ€t – hervorgerufen durch einen Unfall – steht eine Geldsumme zur VerfĂŒgung, mit der z.B. die Wohnung behindertengerecht umgebaut werden kann.
  • Finanzielle Absicherung des VerunglĂŒckten und seiner Familie, wenn der Betroffene ĂŒber lĂ€ngere Zeit oder ĂŒberhaupt nicht mehr seiner Arbeit nachgehen kann.
  • Möglichkeit, eine Unfallrente vertraglich festzulegen. Damit sind Sie im Versicherungsfall jeden Monat abgesichert.
  • Weltweiter Versicherungsschutz.

Nachteile einer privaten Unfallversicherung

  • Die private Unfallversicherung (PUV) zahlt nur, wenn die körperliche BeeintrĂ€chtigung durch einen Unfall ausgelöst wurde. Wurde der körperliche Schaden durch eine Krankheit ausgelöst, gibt es kein Geld. Wen z.B. in jungen Jahren eine Multiple Sklerose in den Rollstuhl bringt, der bekommt kein Geld. Wer im gleichen Alter durch eine Unfallfolge im Rollstuhl sitzt, der wird durch die Unfallversicherung entsprechend finanziell entschĂ€digt.
  • Voraussetzung, dass die PUV bezahlt, ist eine InvaliditĂ€t. Ein verstauchter Knöchel reicht nicht, um von der Unfallversicherung Geld zu bekommen.

icon-arrow-circle-right Fazit

Der Unterschied zwischen der gesetzlichen und der privaten Unfallversicherung ist damit klar: Mit der privaten Unfallversicherung sind Sie rund um die Uhr unfallversichert, mit der gesetzlichen nur wĂ€hrend der AusĂŒbung Ihrer Arbeit und den entsprechenden Wegezeiten.

Wer privat und gesetzlich unfallversichert ist, bei dem zahlt im Schadensfall sowohl die gesetzliche als auch die private Unfallversicherung

Was kostet eine private Unfallversicherung?

Die Kosten fĂŒr eine private Unfallversicherung sind von ganz unterschiedlichen Faktoren abhĂ€ngig. FĂŒr Einzelpersonen kann eine Versicherung schon unter 100 Euro jĂ€hrlich abgeschlossen werden.

Prinzipiell kann aber gesagt werden: Eine teure Unfallversicherung muss nicht die Beste und die billigste Versicherung muss nicht die schlechteste sein. Deshalb ist es wichtig, die Tarife zu vergleichen.

Von diesen Kriterien ist der Preis einer Unfallversicherung abhÀngig:

Versicherte RisikenAnbieterRabatteLaufzeit und ZahlungsartRisiko des VersichertenGesundheitszustand
▶ Man kann viele Risiken versichern. Ob das aber immer nötig ist, ist eine andere Sache. Gerade bei der Unfallversicherung heißt es gerne: Darf es noch ein bisschen mehr sein? Sichern Sie nur die Risiken ab, die Sie auch wirklich brauchen.
▶ Es gibt teurere Versicherungsunternehmen und gĂŒnstigere. Vergleichen Sie unbedingt die Preise und Leistungen.
▶ Es gibt bestimmte Berufsgruppen, die Rabatte erhalten. Werden mehrere Personen versichert, ist es auch wieder gĂŒnstiger.
▶ Je lĂ€nger die Vertragslaufzeit, umso gĂŒnstiger die Police. Allerdings sind Sie mit lĂ€ngeren KĂŒndigungsfristen auch nicht so flexibel. Aber auch ob Sie die Rechnungen monatlich oder jĂ€hrlich bezahlen, wirkt sich auf den Tarif aus.
▶ Ältere Menschen, Extremsportler oder auch bestimmte Berufsgruppen sind gefĂ€hrdeter fĂŒr einen Unfall. Das können Faktoren sein, die den Tarif erhöhen.
▶ Wer schon entsprechende Vorerkrankungen mit sich bringt, wird natĂŒrlich einen höheren Beitrag bezahlen mĂŒssen.

icon-arrow-circle-right Steuer-TiPP

Die Kosten fĂŒr die private Unfallversicherung sind steuerlich absetzbar. Das Finanzamt unterscheidet zwischen der beruflichen und der privaten Abdeckung. Das private Risiko kann als Sonderausgaben abgesetzt werden, das berufliche Risiko als Werbungskosten.

Warum Sie Ihre bestehende Versicherung unbedingt prĂŒfen sollten?

Jeder Versicherer freut sich, wenn Sie gutes Geld fĂŒr wenig Leistung hinlegen. Gerade wenn Versicherungspolicen schon viele Jahre alt sind und immer nur so vor sich hindĂŒmpeln, ohne dass sie den tatsĂ€chlichen Gegebenheiten und LebensumstĂ€nden angepasst werden, bringen oft im Schadensfall nur EnttĂ€uschung bei den Versicherungsnehmern.

Deshalb sollten Sie prĂŒfen, was Ihre bestehende Versicherung bietet, was Sie kostet und welche Leistungen Sie nicht mehr benötigen, dafĂŒr aber andere Risiken abgedeckt werden sollten.

Spar-TiPP

Der Konkurrenzkampf unter den Versicherern ist groß. Vergleichen Sie die Angebote. Oftmals rentiert es sich, den uralten Vertrag zu kĂŒndigen, da sie heute fĂŒr wesentlich weniger Geld viel höhere Leistungen bekommen können.

Leistungen der privaten Unfallversicherung

Welche Leistungen Sie im Versicherungsfall erhalten, ist abhĂ€ngig von Ihrem Versicherungsvertrag. Ebenso die Höhe. Einige Kosten ĂŒbernimmt natĂŒrlich die Krankenkasse, so wie unter UmstĂ€nden eine Haushaltshilfe. Doch meist sind die Leistungen der privaten Unfallversicherung wesentlich umfangreicher.

Prinzipiell sind aber folgende Leistungen möglich:

  • Bergungskosten / Rettungskosten
  • Frakturleistungen (z.B. Oberschenkelhalsbruch)
  • Genesungsgeld
  • Haushaltshilfe
  • InvaliditĂ€tsleistungen
  • Kapitalzahlung bei Unfalltod
  • Kinderbetreuungskosten
  • Komageld
  • Kosmetische Operationen
  • Krankenhaustagegeld
  • Kurkostenhilfe
  • Rooming-in
  • Schmerzensgeld
  • Sofortleistungen
  • Tagegeld
  • ÜbergangsentschĂ€digung
  • Unfall-Krankentagegeld
  • Unfallpflegerente
  • Unfallrente
  • Zahnersatzkosten

Wer braucht eine private Unfallversicherung?

Sinn und Zweck einer Unfallversicherung ist die finanzielle Absicherung des Versicherungsnehmers im Schadensfall. Mit den Geldern aus der Versicherung können

  • lĂ€ngere Krankenzeiten ĂŒberbrĂŒckt,
  • VerdienstausfĂ€lle bei Teil- oder VollinvaliditĂ€t abgefangen,
  • behindertengerechte Umbauten des Bads oder der Wohnung vorgenommen,
  • ein Treppenlift eingebaut,
  • Fahrzeuganpassungen und –umbauten vorgenommen,
  • Krankenkosten und Pflegekosten finanziert,
  • spezielle Hilfsmittel angeschafft
  • oder aber auch die Familie im Todesfall abgesichert

werden.


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FĂŒr wen ist nun eine Unfallversicherung wichtig?

Eigentlich ist fĂŒr die meisten Menschen eine Unfallversicherung von Vorteil. Denn wer durch einen Unfall zum Pflegefall wird, kann schnell große finanzielle Probleme bekommen. Gerade heute, wo die Kosten fĂŒr die hĂ€usliche Pflege oder fĂŒr ein Pflegeheim fast unbezahlbar hoch sind, ist es gut, wenn diese finanzielle Belastung durch die Leistungen der Unfallversicherung von der Familie genommen werden kann.

icon-arrow-circle-right Pflegende Angehörige – siehe oben

icon-arrow-circle-right Senioren – siehe oben

icon-arrow-circle-right Kinder und Jugendliche haben noch ihr ganzes Leben vor sich. Tritt aufgrund eines Unfalls eine InvaliditĂ€t ein, kann das fĂŒr die Eltern finanziell sehr belastend werden. Können die Kinder dann spĂ€ter durch die Unfallfolgen ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten, werden sie finanziell immer von anderen abhĂ€ngig bleiben.

icon-arrow-circle-right Alleinerziehende und Hauptverdiener sind fĂŒr die ganze Familie verantwortlich. Wenn hier lĂ€ngere Zeit aufgrund von ArbeitsunfĂ€higkeit nur ein geringes Gehalt zur VerfĂŒgung steht, ist die finanzielle Schieflage schon vorprogrammiert. Noch schlimmer, wenn in jĂŒngeren Jahren eine InvaliditĂ€t eintritt und die Rentenzahlungen noch sehr gering sind.

icon-arrow-circle-right Extremsportler oder Menschen mit gefĂ€hrlichen Berufen gehören schon per se zu der Personengruppe, die ihre Risiken unbedingt ĂŒber eine Unfallversicherung abdecken sollten.

icon-arrow-circle-right Frauen und MĂŒtter, die Personen, die meist die ganze Familie organisieren und sich um alle kĂŒmmern. Kinder, Haus und Mann versorgen und oftmals auch noch die pflegebedĂŒrftigen Eltern. Hier ist nicht nur finanzielle Hilfe notwendig, sondern auch ein Ersatz, der die Ausfallzeiten ĂŒberbrĂŒcken kann.

Was Sie im Versicherungsfall tun mĂŒssen

Wenn Sie einen Unfall erlitten haben, sind Sie zur Mitwirkung verpflichtet, das heißt, Sie mĂŒssen wie folgt handeln:

  • Suchen Sie Ihren Arzt auf.
  • Folgen Sie den Anweisungen des Arztes, um weitere SchĂ€den zu verhindern.
  • VerstĂ€ndigen Sie Ihre Unfallversicherung
  • Ihre Versicherung wird Ihnen einen Unfallbogen zusenden. FĂŒllen Sie diesen gewissenhaft und genau aus und schicken ihn so zĂŒgig wie möglich an die Versicherung zurĂŒck.

Fazit zur privaten Unfallversicherung

Lassen Sie sich auf alle FĂ€lle gut beraten. Gerade bei der Unfallversicherung gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten und Modelle der Absicherung. Sie können den Versicherungsumfang nach Ihren Vorstellungen und individuellen BedĂŒrfnissen zusammenstellen.

Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht â€žĂŒberversichert“ sind, sondern nur wirklich die Risiken abdecken, die fĂŒr Sie auch sinnvoll sind.

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