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Bitte Änderungen ab 2017 beachten!!!

Mit den neuen Pflegegraden wird die eingeschränkte Alltagskompetenz nicht mehr separat bewertet. Dieser Beitrag hat somit keine Gültigkeit mehr.

 Pflegebedürftige können nicht nur eine Pflegegrad beantragen, sondern auch, je nach Verfassung, finanzielle Zusatzleistungen für eine eingeschränkte Alltagskompetenz.

Bis zur Einführung des Pflegestärkungsgesetzes war die Begrifflichkeit „Eingeschränkte Alltagskompetenz“ mehr oder weniger für Menschen mit Demenz gedacht. 

Wichtig ist jedoch, wer eine eingeschränkte Alltagskompetenz hat, erhält zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen, die dann auch unbedingt beantragt werden sollten. Mit diesen finanziellen Mitteln können diverse unterschiedliche niedrigschwellige Angebote bezahlt und in Anspruch genommen werden.

Selbstverständlich können hierfür auch sogenannte Alltagsbegleiter für die Betreuung hinzugenommen werden.

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Alles was Sie über zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen wissen sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag: „Was Sie über zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen wissen sollten“.

Was ist Alltagskompetenz

Bevor wir klären, was eine eingeschränkte Alltagskompetenz ist, muss geklärt sein, was überhaupt eine Alltagskompetenz ist.

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) deklariert dies folgendermaßen:

Unter Alltagskompetenz versteht man, dass eine erwachsene Person in der Lage ist, die alltäglichen Aufgaben innerhalb seiner Kultur selbständig und unabhängig in einer eigenverantwortlichen Weise erfüllen zu können.

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Was versteht man unter eingeschränkter Alltagskompetenz

Wer hat nun eine eingeschränkte Alltagskompetenz? Pflegebedürftige in häuslicher Pflege, die mehr als die Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung benötigen, haben unter Umständen eine eingeschränkte Alltagskompetenz. Hierunter fallen Personen mit Pflegestufe I, II oder III

  • mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen,
  • mit geistigen Behinderungen oder
  • psychischen Erkrankungen.

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Wer vom MDK (oder der Pflegekasse) die eingeschränkte Alltagskompetenz zuerkannt bekommen hat, kann Zusatzleistungen in Anspruch nehmen.

Je nach Schwere der Einschränkung gibt es auch noch die Begrifflichkeit „Erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz“. Beim Grad der erheblich eingeschränkten Alltagskompetenz verdoppeln sich die finanziellen Leistungen der Pflegekasse, das heißt: Sie bekommen anstatt 104 Euro zusätzliche Betreuungsleistungen insgesamt 208 Euro.

Ab 2017 ändert sich das. Dann werden Personen, die neu in einen Pflegegrad eingestuft werden, nur noch 125 Euro als Entlastungsbetrag erhalten.

Erhalten Pflegebedürftige im Pflegeheim auch Leistungen zur eingeschränkten Alltagskompetenz

Im Normalfall nicht. In der Regel beantragt das Pflegeheim die finanziellen Mittel für diese zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen und kann dem Heimbewohner somit mehr Betreuung zukommen lassen.

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Bietet das Pflegeheim selbst keine Zusatzbetreuungen an, kann es auch die finanziellen Mittel dafür nicht in Anspruch nehmen.

Somit kann dann von den Angehörigen ein entsprechender Antrag gestellt werden, so dass notwendige und empfehlenswerte, niederschwellige Angebote für den Patienten beauftragt und finanziert werden können.

Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel die Finanzierung einer Person, die regelmäßig mit dem Pflegebedürftigen spazieren geht. Dies ist jedoch mit der Kranken-/Pflegekasse bzw. dem Pflegeheim zu klären.

Anders sieht es jedoch aus, wenn die Unterbringung in einem betreuten Wohnen stattfindet. Wer eine Wohnung in einem betreuten Wohnen hat, kann die Zusatzleistungen für die eingeschränkte Alltagskompetenz beantragen, unabhängig davon, ob er von einem ambulanten Pflegedienst betreut wird oder nicht.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

 

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