Pflegewissen “B” – zur häuslichen Pflege

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Beerdigung / Bestattung / Beisetzung

Pflegewissen "B" wie Beerdigung

Ein Trauerfall in der Familie ist schon schwer zu verkraften – und dann noch die ganzen Formalitäten die erledigt werden müssen. Es ist an so vieles zu denken. Sowohl vor der Beisetzung als auch nach Wochen danach. Schnell kann man den Überblick verlieren. Deshalb ist eine Checkliste hilfreich. Ein weiterer Faktor sind die Kosten für eine Bestattung. Auch hierzu habe ich Ihnen eine umfassende Auflistung zusammengestellt.

 So teuer ist das Sterben – Kosten und Zuschüsse
 Ratgeber für den Trauerfall – Was ist im Todesfall zu tun

Behindertengerecht wohnen, leben und bauen

Pflegewissen "B" Barrierefreiheit

Es ist immer noch nicht selbstverständlich, dass Wohnungen und Häuser barrierefrei oder zumindest behindertengerecht gebaut werden. Oftmals müssen bei plötzlich eintretender Pflegebedürftigkeit oder für Menschen mit einer Behinderung die Wohnung oder das Haus so angepasst werden, dass ein weitestgehend selbstständiges Leben möglich ist. Dazu müssen Sie jedoch wissen, welche Fördermöglichkeiten und Zuschüsse Sie in Anspruch nehmen können, wo entsprechende Anträge gestellt werden können oder welche Umbaumaßnahmen überhaupt möglich sind uvm.

Bekleidung für pflegebedürftige Menschen

Pflegewissen "B" Pflegewäsche

Wer Angehörige pflegt, wird sehr bald feststellen, dass nicht jede Kleidung ideal ist. Gerade bei Menschen mit einer Demenz kann es vorkommen, dass sie versuchen, sich auszuziehen. Es gibt viele Ursachen, warum die “normale” Kleidung in der Pflege nicht immer besonders hilfreich und praktisch ist. Deshalb gibt es – je nach Art der Pflegebedürftigkeit – spezielle Kleidung wie zum Beispiel Pflegeoveralls, Inkontinenzwäsche, uvm. um die tägliche Pflege zu erleichtern.

 Was ist bei der Wäsche für pflegebedürftige Menschen zu beachten
 So können Aktivoveralls, Pflegebodys & Co. die Krankenpflege erleichtern

Beratung für Pflegebedürftige & Angehörige

Pflegethemen "B" Beratungsgespräch

Pflegende Angehörige benötigen oft Hilfe und Beratung. In vielen Fragen können direkt die Pflegekassen weiterhelfen und gute Auskünfte geben. Aber auch andere Beratungsstellen können weiterhelfen. Diese Beratungen sind für alle Pflegebedürftigen und Pflegenden freiwillig. Allerdings gibt es auch Beratungen, die verpflichtend sind und zwar dann, wenn nur Pflegegeld in Anspruch genommen wird. Man spricht dann von einem verpflichtenden Beratungseinsatz.

 Verpflichtender Beratungseinsatz für Pflegegeldempfänger
 Pflegestützpunkte – Neutrale Anlaufstelle, wenn Pflege notwendig wird
 Kostenlose Patientenberatung bei UPD – Damit Patienten zu ihrem Recht kommen
 Bürgertelefon des Gesundheitsministeriums – für Fragen rund um die Pflege

Berufliche Freistellung für Pflege

Pflegerin betreut Patientin im Rollstuhl

Ein Pflegefall kann von einem Tag auf den anderen eintreten. Dann muß viel organisiert und vorbereitet werden. Um die Pflege realisieren zu können, hat der Gesetzgeber verschiedene Modelle für Arbeitnehmer vorgesehen. So gibt es die Möglichkeit, nur für ein paar Tage von der Arbeit freigestellt zu werden, um alles nötige zu organisieren. Aber auch längerfristige Freistellungen oder Teilzeitarbeiten sind möglich. Doch alle Freistellungen müssen beantragt und mit dem Arbeitgeber abgesprochen werden.

 Pflegezeit und Familienpflegezeit: Freistellung vom Beruf für die Pflege

Beschäftigungstherapien, Gedächtnistraining

Zwei Menschen sitzen im Garten und unterhalten sich

Man lernt nie aus, unter diesem Motto sollten auch pflegebedürftige oder demente Menschen beschäftigt und gefördert werden. Mittlerweile gibt es gerade für Menschen mit Demenz sehr vielfältige Angebote für die Aktivierung und Beschäftigung, die auch zu Hause genutzt und umgesetzt werden können.

Spezielles Gedächtnistraining ist in jedem Alter wichtig. Auch für ältere Menschen, die nicht mehr so viel persönliche Ansprache oder soziale Kontakte haben.

Betreuungs- und Entlastungsleistungen

Betreuung von älteren Menschen

Pflegende Angehörige sollten sich nicht scheuen, Auszeiten in Anspruch zu nehmen. Denn nur wem es gut geht, kann auch pflegen. Mit den Betreuungs- und Entlastungsleistungen können Alltagshelfer, Nachbarschaftshelfer, Putzkräfte/Reinigungskräfte, uvm. bezahlt werden. Damit können die Pflegenden entlastet werden. Aber auch Betreuungsleistungen wie Spazierengehen mit dem Pflegebedürftigen oder Beschäftigung in Form von Spielen oder Theaterbesuche sind möglich. Der Entlastungsbetrag ist seit 2017 für alle mit 125 Euro gleich hoch.

 Was Sie über „Angebote zur Unterstützung im Alltag“ wissen sollten
 Was sind „Angebote zur Unterstützung im Alltag“ und wer bietet diese an
 Kurzzeitpflege mit dem Entlastungsbetrag verrechnen
 Alltagsbegleiter – die große Hilfe für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige

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Quelle Bildmaterial: Beier # © Beier GmbH