Plötzlich Pflegefall – Checkliste: Was ist zu tun und wer hilft weiter

Plötzlich Pflegefall, was ist zu tun
Plötzlich Pflegefall, was ist zu tun

Plötzlich Pflegefall – Diese Checkliste ist ein Wegweiser, was bei der Pflege eines Angehörigen alles zu beachten und zu organisieren ist.

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Ein Pflegefall tritt meist unerwartet ein. Vieles ist zu erledigen aber die ganze Thematik Pflege ist den meisten gar nicht gelÀufig. Die wenigsten wissen, an wen sie sich wenden können um Hilfe zu bekommen oder welche Leistungen Ihnen zustehen.

ErgĂ€nzend zu diesem Beitrag finden Sie in meiner Checkliste – HĂ€usliche Pflege viele Informationen darĂŒber, was die Pflege eines Angehörigen mit sich bringt, ob die hĂ€usliche Pflege ĂŒberhaupt möglich ist und was sich fĂŒr die Familie durch einen Pflegefall Ă€ndert.

Deshalb habe ich hier eine Zusammenfassung bereitgestellt. Da nicht auf jeden Punkt ausfĂŒhrlich und im Einzelnen eingegangen werden kann und dies den Rahmen dieses Beitrages sprengen wĂŒrde, habe ich jeweils auf bereits vorhandene BeitrĂ€ge in diesem Blog  oder auf externe BeitrĂ€ge verlinkt.

Anlaufstellen fĂŒr Beratung und Information

  • Eine große Zusammenstellung von Anlaufstellen finden Sie in meinem Beitrag Anlaufstellen und Ansprechpartner fĂŒr PflegebedĂŒrftige und pflegende Angehörige.
  • Hausarzt, Facharzt, behandelnde Klinik
  • Gesetzliche oder private Krankenkasse / Pflegekasse. Die Krankenkassen sind verpflichtet, Ihnen eine kostenlose Pflegeberatung anzubieten.
  • Auch bei PflegestĂŒtzpunkten können Sie sich rund um das Thema Pflege und Pflegekasse beraten lassen.
  • Die UnabhĂ€ngige Patientenberatung (UPD) kann Sie telefonisch beraten.
  • Sozialdienste von KrankenhĂ€usern, Pflegediensten, Reha-Einrichtungen usw. können Sie beim Beantragen eines Hilfsmittels oder eines Pflegegrades unterstĂŒtzen. Mehr dazu in meinem Beitrag Pflegegrad ĂŒber Sozialdienst eines Krankenhauses beantragen.
  • Das BĂŒrgertelefon des Bundesministerium fĂŒr Gesundheit informiert ĂŒber alle Belange zur Krankenkasse und zur Pflegekasse.
  • Das Sozialamt ist ein wichtiger Partner, wenn es um die Beantragung von Sozialleistungen geht, wie zum Beispiel Hilfe zur Pflege geht.
  • Seniorenberatungen und Kommunale Beratungsstellen sind zustĂ€ndig unter anderem auch fĂŒr Fragen und Probleme im Alter.
  • Selbsthilfegruppen fĂŒr das jeweilige Krankheitsbild des PflegebedĂŒrftigen sind sowohl fĂŒr den Patienten als auch die Angehörigen eine große Hilfe und UnterstĂŒtzung.
  • Über einen Pflegeleistungsrechner ausrechnen lassen, welche Leistungen zustehen

Was muss geprĂŒft und beantragt werden

Wer zuhause die Pflege eines Angehörigen ĂŒbernimmt, sollte zuerst prĂŒfen, ob er selbst in der Lage ist, physisch und psychisch die Pflege ĂŒbernehmen zu können. Mehr dazu finden Sie in meiner Checkliste – HĂ€usliche Pflege.


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Wie ist die berufliche Situation?

Viele die von heute auf morgen die Pflege der Eltern, eines Kindes oder eines anderen nahen Angehörigen ĂŒbernehmen, sind noch berufstĂ€tig. Nicht immer ist es auch aus finanziellen GrĂŒnden möglich, den Job ganz oder auch nur teilweise aufzugeben.

  • PrĂŒfen, ob von pflegenden Angehörigen eine Pflegezeit beantragt werden muss (Freistellung von der Arbeit fĂŒr einen gewissen Zeitraum)

Wie ist die hÀusliche Situation?

Nicht jede Wohnung und nicht jedes Haus ist auf einen Pflegefall vorbereitet. Treppen, zu enge TĂŒren, ein zu kleines Bad oder ein ungeeignetes Bett können die Pflege erschweren oder gar unmöglich machen.

Organisation der hÀuslichen Pflege

  • Wer versorgt den Haushalt (Essen zubereiten, einkaufen, putzen, waschen).
  • KlĂ€ren, wer aus dem familiĂ€ren Bereich bei der Pflege mithelfen und entlasten kann.
  • Bei Gemeinde nachfragen, ob ehrenamtliche Mitarbeiter immer wieder bei der Betreuung aushelfen können.
  • Nach qualifizierten FachĂ€rzten und Fachkliniken umsehen.
  • PrĂŒfen, welche Therapien vor Ort oder in der nĂ€heren Umgebung angeboten werden (Physiotherapie, Ergotherapie, Psychotherapie usw.).
  • PflegebedĂŒrftige Menschen sind – vor allem auch in der Altenpflege – sturzgefĂ€hrdet. Die Wohnung muss auf mögliche Stolperfallen und Sturzgefahren (Teppiche, rutschige oder steile Treppen usw.) ĂŒberprĂŒft und entsprechende Änderungen vorgenommen werden. Hier finden Sie Anregungen fĂŒr eine Sturzprophylaxe bei Treppen. Bei bettflĂŒchtigen Demenzpatienten können Sie auch Niederflurbetten als Sturzprophylaxe einsetzen.
  • Wird Essen auf RĂ€dern oder ein anderer Lieferservice oder gar spezielle Aufbaunahrung/Astronatuenkosten benötigt (Aufbaunahrung wird bei Bedarf von Kasse ĂŒbernommen).
  • Falls Essen auf RĂ€dern in Anspruch genommen wird, zahlt das Sozialamt einen Essens-Zuschuss fĂŒr Personen mit geringem Einkommen einen Zuschuss. 
  • Eventuell einen Pflegekurs besuchen oder vom ambulanten Pflegedienst schulen lassen.
  • Wie kann die MobilitĂ€t des zu Pflegenden erhalten werden? Es ist wichtig, soziale Kontakte zu pflegen, um einer Vereinsamung vorzubeugen. Wer begleitet die auf Pflege und UnterstĂŒtzung angewiesene Person zu Veranstaltungen, Treffen und AusflĂŒgen?
  • Der gesundheitliche Zustand kann sich bei jeder Person plötzlich rapide verschlechtern. Dies kann zur Folge haben, daß die Pflege zu Hause nicht mehr gewĂ€hrleistet werden kann und eine Pflege im Heim notwendig wird. Es ist nicht immer ganz einfach, schnell einen Platz in einem guten Pflegeheim zu bekommen. FĂŒr diesen Fall ist es sinnvoll, unter UmstĂ€nden bei einem favorisierten Pflegeheim auf der Warteliste zu stehen. Ein entsprechend klĂ€rendes GesprĂ€ch mit der Heimleitung, ob eine Aufnahme in die Warteliste möglich ist, wĂ€re dann zu fĂŒhren.

Pflegegrad beantragen

Sie mĂŒssen jedoch nicht nur prĂŒfen, ob eine hĂ€usliche Pflege möglich ist. Gleichzeitig mĂŒssen Sie auch noch einen Pflegegrad beantragen, falls dies noch nicht geschehen ist.

Fachliche und entlastende UnterstĂŒtzung bei der Pflege

Als Pflegeperson sind Sie vielleicht einmal stunden- oder tageweise verhindert. Sie benötigen dann eine Ersatzpflegeperson. DafĂŒr gibt es dann die Verhinderungspflege. Aber auch Kurzzeitbetreuungen in einem Pflegeheim sind möglich. Der Pflegedienst kann fĂŒr gewisse PflegetĂ€tigkeiten mit hinzugezogen werden. Aber auch 24 Stunden-PflegekrĂ€fte können bei der Betreuung eines pflegebedĂŒrftigen Angehörigen helfen.


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  • PrĂŒfen Sie, ob durch eine Rehabilitationsmaßnahme eine Verbesserung des jetzigen Zustands des Patienten erreicht werden kann
  • PrĂŒfen, ob eine persönliche Assistenz notwendig ist.
  • Muss der PflegebedĂŒrftige z.B. zum ÜberbrĂŒcken Ihres Urlaubs oder einer Baumaßnahme in einer Kurzzeitbetreuung untergebracht werden, dann muss rechtzeitig eine passende Einrichtung ausgesucht werden.
  • Wenn nötig, vom Pflegedienst Medikamente in Dispensern vorrichten lassen./li>
  • Soll fĂŒr die Pflege zu Hause ein ambulanter Pflegedienst hinzugezogen werden. Pflegedienste ĂŒbernehmen z. B. das Waschen des Patienten, die Zahnhygiene, helfen beim Aufstehen und Zubettgehen, verabreichen von Injektionen uvm.
  • Wer den Pflegedienst in Anspruch nimmt und gleichzeitig Pflegegeld erhĂ€lt, bekommt die sogenannte Kombileistung.
  • Sie können auch zur Entlastung sogenannte „Angebote zur UnterstĂŒtzung im Alltag“ in Anspruch nehmen.
  • Bei Krankheit und Urlaub der pflegenden Angehörigen wird ein adĂ€quater Ersatz benötigt. Falls eine Verhinderungspflege oder Kurzzeitpflege benötigt wird, muss auch hier rechtzeitig nach einer Vertretung bzw. freien PlĂ€tzen Ausschau gehalten werden. 
  • In meinem Beitrag ĂŒber stundenweise Verhinderungspflege erfahren Sie, was zu tun ist, damit Ihnen das Pflegegeld nicht gekĂŒrzt wird.
  • Nach qualifizierten FachĂ€rzten und Fachkliniken umsehen, die sich mit der Erkrankung des PflegebedĂŒrftigen auskennen.
  • PrĂŒfen, ob fĂŒr den Pflegefall/den PflegebedĂŒrftigen eine Tages- oder Nachtpflege benötigt wird. Tagespflegeeinrichtungen haben den Vorteil, dass sie nicht nur betreuen sondern den PflegebedĂŒrftigen entsprechend seiner Möglichkeiten fördern.
  • PrĂŒfen, ob eine Pflegekraft aus Osteuropa eingestellt werden soll (falls auch Haus- und Gartenarbeiten erledigt werden sollen, ist es möglich, eine mĂ€nnliche Pflegekraft anzufordern)
  • Krankenpflege in Anspruch nehmen. Krankenpflege wird von der Krankenkasse bezahlt – unabhĂ€ngig vom Pflegegrad. (zum Beispiel: An- und Ausziehen von KompressionsstrĂŒmpfen, Zusammenstellen von Medikamenten usw.
  • Nachbarschaftshilfen, mobile Hilfsdienste oder Seniorenbetreuungen bieten die unterschiedlichsten Hilfen fĂŒr pflegebedĂŒrftige Menschen an. Erkundigen Sie sich vor Ort.

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Hilfsmittel beantragen

Mit den Hilfsmitteln sollen die gehandicapten Personen wieder besser am tĂ€glichen Leben teilnehmen können. Außerdem sollen sie die Pflege erleichtern und die Pflegeperson entlasten.

  • PrĂŒfen, welche Hilfsmittel benötigt werden. Dabei hilft Ihnen unter UmstĂ€nden auch ein Arzt, der Pflegedienst oder die Mitarbeiter einer Sozialstation. Danach mĂŒssen Sie die Hilfsmittel beantragen. Viele Informationen dazu erhalten Sie auch in meiner Hilfsmittelberatung.
  • Wurde das Hilfsmittel abgelehnt, können Sie einen Widerspruch einlegen. Die Mitarbeiter der Pflegekassen kennen den Patienten/Pflegefall meist nicht persönlich. Deshalb mĂŒssen AntrĂ€ge oftmals auf Aktenlage entschieden werden. Da passiert es leicht, daß dringend benötigte Hilfsmittel abgelehnt werden. Ein klĂ€rendes GesprĂ€ch mit dem zustĂ€ndigen Sachbearbeiter hilft unter UmstĂ€nden schon weiter.
  • Pflegebett beantragen: Jeder Pflegefall ist anders. Aber nicht immer ist ein klassisches Pflegebett notwendig. Manchmal reicht auch ein höhenverstellbares Seniorenbett aus. Zumal es auch sehr praktisch ist.
  • Was wird benötigt, um die MobilitĂ€t zu verbessern (Rollstuhl, Rollator, Elektromobil).
  • Welche Hilfsmittel werden benötigt (Badewannenlifter, KompressionsstrĂŒmpfe, Inkontinenzmaterial / Windeln, Gehhilfen, Spezialmatratzen / Pflegematratzen usw.).
  • Muss ein Fahrzeug/PKW behindertengerecht umgebaut werden.
  • Pflegehilfsmittel beantragen. Jedem Patienten mit einem Pflegegrad (Pflegstufe) stehen monatlich Pflegehilfsmittel im Wert von 31 Euro (bis Ende 2014) bzw. 40 Euro (ab 01.01.2015) zu. Pflegehilfsmittel sind z.B. Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Mundschutz, EinmalschĂŒrzen usw.
  • PrĂŒfen ob ein Hausnotruf nötig ist (Kassenleistung – bei Bedarf).

Medikamentenplan und Arztberichte

  • Aktuellen Medikamentenplan vom Hausarzt geben lassen. Wird bei weiteren Einweisungen ins Krankenhaus sowie Arztbesuchen benötigt.
  • Krankenunterlagen am besten als Kopie zu Hause aufbewahren, um bei einer schnellen Einweisung ins Krankenhaus oder bei Facharzt-Terminen diese vorlegen zu können.

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Vollmachten und VerfĂŒgungen

Das Erstellen von Vollmachten und VerfĂŒgungen wird gerne vernachlĂ€ssigt. Dabei sind diese Dokumente mittlerweile ganz wichtig. Zu den wichtigsten Dokumenten gehören die Vorsorgevollmacht bzw. Generalvollmacht, die PatientenverfĂŒgung und die BetreuungsverfĂŒgung.

  • Als pflegender Angehöriger die Vorsorge- und/oder Generalvollmacht immer zu allen Terminen im Krankenhaus, bei Ärzten, Pflegeeinrichtungen usw. mitnehmen, da die Vollmachten von den entsprechenden Stellen eingesehen werden möchten.
  • In der PatientenverfĂŒgung wird geregelt, welche medizinischen Maßnahmen eingeleitet werden sollen, wenn man selbst nicht mehr ĂŒber sich entscheiden kann.
  • Bei der BetreuungsverfĂŒgung wird festgelegt, von wem Sie in welchem Umfang und fĂŒr welche GeschĂ€fte vertreten werden möchten. Damit wird auch vermieden, dass Sie eine gesetzliche Betreuung erhalten, wenn Sie nicht mehr fĂŒr sich selbst entscheiden können.

Weitere Vollmachten und VerfĂŒgungen sind zum Beispiel:

  • Gesundheitsvollmacht
  • SorgerechtsverfĂŒgung
  • Postvollmacht
  • Entbindung von der Ă€rztlichen Schweigepflicht
  • PflegeverfĂŒgung
  • TrauerverfĂŒgung
  • OrganverfĂŒgung

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Pflege im Heim

  • PrĂŒfen, ob eine Pflege im Pflegeheim erforderlich ist.
  • PrĂŒfen, mit welchen Kosten fĂŒr das Pflegeheim zu rechnen ist.
  • Mehrere Pflegeheime besichtigen und nach reiflicher Überlegung das passende Heim auswĂ€hlen.
  • Wer sich nicht gleich fĂŒr ein bestimmtes Pflegeheim entscheiden kann, hat auch die Möglichkeit des Probewohnens.
  • Bei Demenzpatienten mit Weglauftendenz ist unter UmstĂ€nden ein Pflegeheim mit einer Spezialstation fĂŒr Demenzpatienten notwendig (geschlossene Station).
  • Welche Möbel werden im Heim benötigt.
  • Bei Unterbringung im Pflegeheim fallen keine GEZ-GebĂŒhren an – deshalb PflegebedĂŒrftigen/Pflegefall bei der GEZ abmelden.
  • Bei einem Umzug ins Heim muss einiges beachtet werden. Schauen Sie deshalb meine Checkliste an.
  • Wer den Umzug nicht selbst durchfĂŒhrt, sollte rechtzeitig eine Umzugsfirma beauftragen. Einen Kostenvergleich von verschiedenen Anbietern können Sie sich hier kostenlos und unverbindlich anfordern.
  • Ist der Heimbewohner im Urlaub, in der Reha oder im Krankenhaus, reduzieren sich die Heimkosten. Siehe hier: Pflegeheimkosten: Diese Kosten entstehen, wenn der Bewohner im Krankenhaus oder Urlaub ist.
  • Dass Kinder fĂŒr die Pflegeheimkosten der Eltern nicht Haus und Hof verkaufen mĂŒssen, lesen Sie in meinem Beitrag Kinder mĂŒssen nicht zwingend fĂŒr Pflegeheimkosten der Eltern aufkommen.
  • Auch Bewohner von Pflegeheimen haben Anspruch auf Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel. Mehr dazu in meinem Beitrag Hilfsmittelversorgung im Pflegeheim.

Weitere Wohnformen im Alter

Neben der hĂ€uslichen Pflege und dem Pflegeheim gibt es auch noch andere Wohnformen. AnzufĂŒhren wĂ€ren zum Beispiel das Betreute Wohnen, Seniorenresidenzen, Pflege-WGs oder auch Demenz-WGs. Mehr ĂŒber die unterschiedlichen Wohnformen finden Sie in meinem Beitrag „Wohnen und Leben im Alter – 11 ganz unterschiedliche Möglichkeiten„.

Finanzielles: Welche UnterstĂŒtzungen, Leistungen und ZuschĂŒsse gibt es?

  • Evtl. Schwerbehindertenausweis beantragen (finanzielle Vorteile, steuerliche Vorteile usw.).
  • Finanzierung der Pflege durchkalkulieren / Diese Leistungen aus der Pflegeversicherung stehen Ihnen zu. Hier können Sie ausrechnen, wieviel Pflegegeld Ihnen nach Abzug der Rechnungen fĂŒr den ambulanten Pflegedienst usw. bleibt.
  • PrĂŒfen, ob die finanziellen Mittel fĂŒr die Bezahlung ausreichen oder ob beim Sozialamt Hilfe zur Pflege beantragt werden muss.
  • Krankenfahrten (Fahrten zum Arzt, Zahnarzt, Physiotherapie, Dialyse, ins Krankenhaus, zur Reha): Fahrkosten werden unter bestimmten Voraussetzungen von der Kasse ĂŒbernommen. Fahrkostenzuschuss beantragen.
  • Chronisch kranke Patienten haben eine Zuzahlungspflicht von 1 % des Brutto-Familieneinkommens anstatt von 2 %. Antrag auf chronisch krank stellen.
  • Befreiung von zuzahlungspflichtigen verordneten Hilfsmitteln, Anwendungen, Medikamente usw. beantragen (Zuzahlungsbefreiung).
  • Alle Rechnungen und Belege von verordneten Medikamenten, Hilfsmitteln und Anwendungen usw. sammeln und bei Erreichen der Belastungsgrenze Befreiung von Zuzahlungspflicht beantragen.
  • Bankvollmacht geben lassen (falls noch möglich), um im Notfall alle BankgeschĂ€fte tĂ€tigen zu können.
  • Von den GEZ-GebĂŒhren befreien lassen. Hier können Sie nachlesen, wer sich befreien lassen kann.

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Quelle Bildmaterial: Fotolia#49601831  Â© photocrew

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