Kostenloser Pflegegradrechner zur Vorbereitung auf den MDK

Pflegegradrechner: Kostenlos Ihren Pflegegrad berechnen
Berechnen Sie mit dem kostenlosen Pflegegradrechner Ihren Pflegegrad

Der kostenlose Pflegegradrechner ist bestens geeignet, um sich auf die MDK-Begutachtung vorzubereiten.
Bitte einen Moment Geduld ….der Rechner wird geladen.

Wie wird die PflegebedĂŒrftigkeit ermittelt

Die PflegebedĂŒrftigkeit einer Person wird danach bewertet, wie selbststĂ€ndig eine Person ist und wie viel Hilfe sie benötigt. Mehr dazu sehen Sie auch im obigen Online-Pflegegradrechner.


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Die Fragen bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) sind in Module zusammengefasst. Innerhalb dieser Module werden die einzelnen Fragen ĂŒber den Begutachter bewertet mit:

  • SelbststĂ€ndig
  • Überwiegend selbststĂ€ndig
  • Überwiegend unselbststĂ€ndig
  • UnselbststĂ€ndig

Je nachdem, ob selbststĂ€ndig oder ĂŒberwiegend unselbststĂ€ndig usw. gibt es verschiedene Punkte. Die Punkte wiederum werden mit einer vorgegebenen prozentualen Bewertung bewertet und verrechnet.

Sie sehen – alles in allem ist die Berechnung des Pflegegrades sehr kompliziert und fĂŒr den Laien ohne entsprechende Hilfe nicht nachvollziehbar. Mehr dazu in meinem Beitrag ĂŒber die So erfolgt die MDK-PrĂŒfung mit den neuen Modulen.

Wie kann Ihnen der Pflegegradrechner helfen?

Der Pflegegradrechner soll Ihnen bei der SelbsteinschÀtzung Ihrer SelbststÀndigkeit weiterhelfen. Der Pflegegradrechner kann Ihnen in vielfacher Weise helfen:

1. Vorbereitung auf die MDK-Begutachtung mit dem Pflegegradrechner

Mit dem Pflegegradrechner können Sie auf einfache Weise nachvollziehen, welche Bereiche des tĂ€glichen Lebens bewertet werden. Damit wissen Sie, welche Fragen der Gutachter stellen wird und was wichtig ist, schon im Voraus mit anzugeben. Damit können Sie sich oder Ihren pflegebedĂŒrftigen Angehörigen auf die Fragen des MDKs vorbereiten. Eine Zusammenstellung der Begutachtung finden Sie auch beim MDK direkt.

Bitte beachten Sie: Oftmals sind PflegebedĂŒrftige sehr darauf bedacht, keine SchwĂ€chen zu zeigen und erzĂ€hlen stolz, was Sie noch alles können. Wenn das so ist, dann ist es gut. Aber wenn tatsĂ€chlich Defizite vorliegen und diese verschwiegen werden, dann kann das dazu fĂŒhren, dass die PflegebedĂŒrftigkeit – und damit der Pflegegrad – nicht anerkannt wird.

2. Erste SelbsteinschĂ€tzung, ob eine PflegebedĂŒrftigkeit vorliegt

Oftmals ist man unsicher und weiß nicht, ob man tatsĂ€chlich schon pflegebedĂŒrftig ist. Manche Personen glauben, dass sie erst einen Pflegegrad zugesprochen bekommen, wenn sie den ganzen Tag bettlĂ€grig sind. Doch das ist falsch. Verschaffen Sie sich mit dem Pflegegradrechner einen ersten Überblick. * PrĂŒfen Sie, ob bei Ihnen evtl. eine PflegebedĂŒrftigkeit vorliegt. Mit dem Pflegegradrechner können Sie einfach online den Pflegegrad berechnen.

3. Mit dem Pflegegradrechner prĂŒfen, ob eine Höherstufung möglich ist

Der Pflegegradrechner ist nicht nur fĂŒr die Erstbeantragung eines Pflegegrades wichtig. Oftmals verschlechtert sich der Gesundheitszustand. Vor allem, wenn die Verschlechterung schleichend eintritt, denken die wenigsten daran, eine Höherstufung des Pflegegrades zu beantragen. PrĂŒfen Sie immer wieder mit dem Pflegegradrechner, ob Sie noch in den richtigen Pflegegrad eingestuft sind. Wenn Sie zu niedrig eingestuft sind, erhalten Sie auch weniger Pflegeleistungen.

Nehmen Sie zur ÜberprĂŒfung Ihres Pflegegrades auch das Protokoll des MDKs zur Anhand. Schauen Sie dort nach, wie Sie eingestuft wurden und was sich zwischenzeitlich an Ihrem Gesundheitszustand verĂ€ndert hat. Nun können Sie mit dem Pflegegradrechner ausrechnen lassen, ob sich diese VerĂ€nderungen so auswirken, dass Sie einen höheren Pflegegrad erhalten könnten.

Mein TiPP: FĂŒhren Sie vor der Begutachtung durch den MDK unbedingt fĂŒr 2 bis 3 Wochen ein aktuelles Pflegetagebuch. Hier finden Sie eine aktuelle Vorlage fĂŒr ein Pflegetagebuch. Mehr dazu in meinem Beitrag: „Warum es wichtig ist, ein Pflegetagebuch zu fĂŒhren“

Pflegegrad abgelehnt? Ein SachverstÀndiger hilft weiter

Welche Module beinhaltet die Begutachtung durch den MDK?

Die Module, in welche die Begutachtung gegliedert sind, sind Bereiche des tÀglichen Lebens. Der Medizinische Dienst der Pflegekasse wird einen Antragsteller in folgenden Bereichen begutachten

  • Modul 1 – MobilitĂ€t
  • Modul 2 – Kognitive und kommunikative FĂ€higkeiten
  • Modul 3 – Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  • Modul 4 – Selbstversorgung
  • Modul 5 – Umgang mit krankheits- / therapiebed. Anford. u. Belast.
  • Modul 6 – Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte

â–ș Hier finden Sie hilfreiche Tipps, wie Sie Fehler bei der MDK-Begutachtung vermeiden können.

Wer hilft mir beim Beantragen eines Pflegegrades

Variante A: Einen Pflegeantrag können Sie rein theoretisch formlos beantragen. Die Pflegekasse vereinbart dann einen Termin mit Ihnen fĂŒr die die MDK-Begutachtung. Kurze Zeit spĂ€ter erhalten Sie dann von der Pflegekasse die Einstufung in einen Pflegegrad oder die Ablehnung des Pflegegrades.

Problem Variante A: Wenn Sie noch nie einen Pflegegrad beantragt haben, schleichen sich schnell Fehler ein. Es macht Sinn, gleich mit dem Antrag Arztberichte usw. an die Kasse zu schicken. Kommt der MDK, sollten Sie nicht alleine sein. Auch hier ist es sinnvoll, dass eine Pflegefachkraft Ihres Vertrauens bei der Begutachtung dabei ist. Sie weiß, worauf der MDK Wert legt und kann auch den wahren Gesundheitszustand des Antragstellers objektiv darlegen.

Auch wir haben spĂ€testens beim 2. Pflegegradantrag unserer pflegebedĂŒrftigen Eltern den Antrag nie selbst gestellt und wir hatten auch immer eine versierte Fachkraft bei der Begutachtung dabei.

Variante B: Sie lassen sich gleich von vornherein professionell bei der Antragstellung helfen. Der Antrag wird dann fĂŒr Sie ausgefĂŒllt, allen notwendigen Unterlagen verschickt und bei der Begutachtung ist dann auch jemand vor Ort.

Der Vorteil von Variante B: Sie werden eher in den richtigen Pflegegrad eingestuft, wenn eine Fachkraft mit bei der Begutachtung anwesend ist und den Gesundheitszustand des Antragstellers richtig darstellt. Damit werden Sie eher in den richtigen Pflegegrad eingestuft, als ohne professionelle Hilfe. Ist der Pflegegrad erst mal falsch, muss ein Widerspruch eingelegt werden, was zeit- und nervenaufreibend ist.

Je nach Anbieter sind diese Leistungen kostenlos oder erfolgsabhÀngig.


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Was tun, wenn der Pflegegrad abgelehnt wurde?

Es kommt sehr hĂ€ufig vor, dass nach der ersten Begutachtung die PflegebedĂŒrftigkeit abgelehnt und somit von der Pflegekasse kein Pflegegrad anerkannt wurde. Außerdem geht man davon aus, dass jeder zweite Pflegegradeinstufung falsch ist.

Wenn Ihre AnsprĂŒche berechtigt sind (auch das können Sie einigermaßen ĂŒber den Pflegerechner einschĂ€tzen), dann sollten Sie unbedingt Widerspruch gegen die Ablehnung des Pflegegrades einlegen. Hier finden Sie ein entsprechendes Musterschreiben zum Widerspruch. Es wird dann eine erneute Begutachtung stattfinden. Bereiten Sie sich auf diese Begutachtung durch den MDK gut vor. Nehmen Sie schon bei der ersten Begutachtung Hilfe in Anspruch, wie oben beschrieben.

Wer pflegebedĂŒrftig ist, dem stehen auch Pflegeleistungen zu. Es wĂ€re schlecht, diese aus falscher Scham nicht einzufordern!! Denn letztendlich entscheidet der richtige Pflegegrad darĂŒber, wieviel finanzielle UnterstĂŒtzung SIE erhalten.


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Was ist bei Pflegegrad 1 zu beachten?

Pflegegrad 1 kann zum einen eine Chance fĂŒr viele hunderttausende PflegebedĂŒrftige sein, die vor 2017 keinen Pflegegrad/keine Pflegestufe erhalten hĂ€tten. Doch der Pflegegrad 1 ist kein vollwertiger Pflegegrad. So erhalten Sie zum Beispiel kein Pflegegeld, anderweitig aber wieder ZuschĂŒsse fĂŒr wohnumfeldverbessernde Maßnahmen.

Vermutlich werden jedoch auch viele in den Pflegegrad 1 eingruppiert werden, denen tatsĂ€chlich aber ein höherer Pflegegrad zustehen wĂŒrde. Hier ist es wieder ganz wichtig, dass Sie prĂŒfen, ob Ihre Eingruppierung richtig ist.

  • Bitte beachten Sie unbedingt, dass der Pflegegradrechner nur aufzeigt, wie bewertet wird. Ob der Gutachter vom MDK Sie genauso sieht und einschĂ€tzt, wie Sie das selbst machen, ist etwas anderes. Darum gilt: Über die Beurteilung der PflegebedĂŒrftigkeit und die EinschĂ€tzung ĂŒber den Pflegegrad bestimmt der Mitarbeiter des MDKs und nicht der Pflegegradrechner. Doch selbst diese Entscheidung muss letztendlich die Pflegeversicherung noch bestĂ€tigen. Die Ergebnisse dienen damit lediglich einer unverbindlichen EinschĂ€tzung und sind auch keine persönliche Beratung.

Der Rechner wird auf eigene Verantwortung genutzt.

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Bildquelle: Pixabay

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