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Hausnotruf und Notrufsysteme – Preise vergleichen und Anbieter finden

Hausnotruf und Notrufsysteme – Preise vergleichen und Anbieter finden

Ein Hausnotruf bzw. ein Notrufsystem ist kein Luxusgegenstand, sondern gerade für ältere oder kranke Menschen unter Umständen ein Lebensretter. Für Menschen, die alleine zu Hause leben, bietet ein Notrufsystem viel Sicherheit und ermöglicht ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben. Neuere Entwicklungen der Notrufsysteme erweitern die Nutzung außerdem um Sicherheit unterwegs. Durch Verwendung des Mobilfunknetzes und GPS-Ortung wird schnelle Hilfe im Notfall ortsungebunden.

 

 

Notrufsystem mit Ladeschale und Notrufarmband.

Notrufsystem mit Notrufarmband

Kosten und Zuschüsse für einen Hausnotruf

Ist an Ihr Hausnotrufsystem eine 24-Stunden-Notrufzentrale angebunden, erhalten Sie die Systeme in einem Abo-Modell. Grade hier empfiehlt sich ein Preis- und Leistungsvergleich. Achten Sie außerdem auf eventuelle Sonderzahlungen oder Limitierungen des Abos, z.B. beim Auslösen von Test- oder Fehlalarmen.

Mit Pflegegrad kann die Pflegekasse bei einigen Systemen einen Teil der Kosten tragen – viele Anbieter stellen auch eine Basisvariante zur Verfügung, bei der die Kosten vollständig übernommen werden.

Seit Juni 2018 ist der Beitrag der Pflegekasse auf 23,00 €/monatlich gestiegen. Außerdem ist jedes Notrufsystem als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer absetzbar. Die moderne Technik macht es möglich, dass wir nicht nur einen Notruf von zu Hause aus absetzen können, sondern auch von unterwegs.

Mit dem Notrufsystem in der mobilen Variante können Sie mittels Handynetz einen Notruf absetzen – zu Hause und unterwegs. Das mobile System gibt es bereits zu den gleichen Kosten, wie den stationären Hausnotruf.

 

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Notrufsysteme Anfrage


Notrufsystem, Station mit Funkarmband










* Die angegebenen Daten werden hierbei nur streng zweckgebunden und nur zur Bearbeitung und Beantwortung Ihrer Anfrage genutzt.


 

Richtige Erstversorgung

Zu einem guten Notrufsystem gehört der so genannte Notfallplan. Dieser ist in der Notrufzentrale hinterlegt und enthält alle wichtigen Informationen zum Gesundheitszustand des Nutzers, wie z.B. Medikation, Vorerkrankungen und Allergien. In ihm sind häufig auch der Hausarzt und die Bezugspersonen genannt. So ist eine individuelle und passende Erstversorgung garantiert.

 

Die wichtigsten Fragen, die Ihnen Ihr Anbieter eines Hausnotruf beantworten sollte:

  • Welchen Service bieten Sie in Ihren Angeboten?
  • Benötige ich technische Voraussetzungen, wie einen Festnetzanschluss oder einen Mobilfunkvertrag, damit ich das Gerät nutzen kann?
  • Können mir Zusatzkosten stehen? Wenn ja, durch was?
  • Ist eine 24-Stunden-Notrufzentrale mit dem Gerät verbunden?
  • Wie und wie oft kann ich testen, ob das Gerät einwandfrei funktioniert?
  • Ist das Gerät auch für die Nutzung beim Duschen und Baden geeignet?
  • Welche Reichweiter hat das Gerät?
  • Gibt es die Möglichkeit auf Kostenübernahme und unterstützt der Anbieter beim Antrag?

 

Der mobile Notruf für Sicherheit zu Hause und unterwegs

Die moderne Technik macht es möglich, dass wir nicht nur einen Notruf von zu Hause aus absetzen können, sondern auch von unterwegs. Mit dem Notrufsystem in der mobilen Variante können Sie mittels Handynetz einen Notruf absetzen. Die mobile Variante gibt es bereits zu den gleichen Kosten, wie den stationären Hausnotruf.

 

Wie ist die mobile Variante aufgebaut?

Mobiles Notrufsystem mit Notrufarmband

Mobiles Notrufsystem mit Notrufarmband

Im Folgenden beschreibe ich eine bekannte Variante. Der mobile Notruf, der von den Pflegekassen anerkannt und zugelassen ist, besteht aus drei Elementen: dem Mobilgerät, dem Funkarmband und der Ladestation.

Das Mobilgerät beinhaltet die Freisprechanlage zur Kommunikation mit der Notrufzentrale, sowie das Modul zur GPS-Ortung und die SIM-Karte. Es ist stoßfest und spritzwassergeschützt. Mit nur 72g Gewicht und maßen von 7,9 x 4,3 x 2,7cm, passt es in jede Jackentasche. Durch die SIM-Karte funktioniert es überall – in Deutschland, in Europa und sogar weltweit.

Das Funkarmband ist mit dem Mobilgerät verbunden und ermöglicht das Auslösen eines Notrufs direkt am Handgelenk. Es ist wasserdicht und kann somit auch beim Baden getragen werden. Es kann sich bis zu 250m vom Mobilgerät entfernt befinden, sodass man einen besonders großen Bewegungsradius hat.

Die Ladestation dient primär dem laden des Mobilgeräts, ist jedoch um einen Lautsprecher und eine SOS-Taste erweitert. Wir empfehlen daher die Ladestation neben dem Bett stehen zu habe. So kann das Mobilgerät über Nacht aufladen, ohne dass man auf seine Sicherheit verzichten muss.

 

Wie verläuft ein Notruf beim mobilen Notrufsystem?

Mobiles Notrufsystem für unterwegs

Mobiles Notrufsystem für unterwegs

Der SOS-Knopf wird wenige Sekunden gedrückt, daraufhin baut sich die Verbindung zur Notrufzentrale auf. Sie kann über die Gegensprecheinrichtung mit dem Nutzer sprechen und bekommt gleichzeitig den Standort des Nutzers zugesendet. Die Rettungskräfte werden über Ort und Situation informiert und leiten Hilfsmaßnahmen ein.

 

 

Auf Wunsch werden anschließend Angehörige oder der Pflegedienst informiert. Kann die betroffene Person nicht mehr sprechen werden übrigens immer Rettungskräfte losgeschickt.

 

Zusammenfassung, was Sie zum Hausnotruf wissen sollten.

Was Sie zu den Notrufsystemen wissen sollten, fasse ich Ihnen hier im Kurzüberblick zusammen:

  • Die Pflegekasse übernimmt bei Personen mit einer Pflegestufe / einem Pflegegrad unter bestimmten Voraussetzungen einen monatlichen Festbetrag.
  • Je nach Anbieter und Umfang der Leistungen reicht der Zuschuss der Pflegekasse aus und Sie müssen dann überhaupt nichts zuzahlen. Sie erhalten also quasi den Notruf zum Nulltarif.
  • Es gibt mittlerweile hervorragende Geräte, die sowohl im Haus als auch unterwegs eingesetzt werden können.
  • Bei einem klassischen Hausnotrufsystem kann der Notruf nur innerhalb der Wohnung abgesetzt werden. Oftmals ist es schon nicht mehr möglich, vom Garten aus einen Hilfsdienst zu rufen.
  • Wer sich häufiger alleine außer Haus bewegt, sollte sich überlegen, ob ein mobiles Notrufsystem für ihn nicht geeigneter wäre. So kann zum Beispiel bei einem Spaziergang oder auf dem Weg zum nächsten Einkaufscenter ein Notruf abgesetzt werden, wenn es Ihnen schlecht geht.
  • Die Notrufsender sind entweder als Armband erhältlich oder zum Umhängen um den Hals.
  • Was Sie bei der Anschaffung eines Notrufsystems beachten sollten, lesen Sie bitte hier “Checkliste – Anschaffung Hausnotrufsystem“.

Wie immer gilt: Vor Anschaffung/Bestellung mit der Pflegekasse Rücksprache halten und die Modalitäten abklären.

 

 

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