Hilfsmittel-Beratung fĂŒr die hĂ€usliche Pflege

Hilfsmittel-Beratung - Wichtige Hilfsmittel fĂŒr pflegebedĂŒrftige Menschen
Finden auch Sie geeignete Hilfsmittel fĂŒr Ihren bedarf

Pflege-Hilfsmittel zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sind kostenlos.

Ohne Hilfsmittel geht es in der Pflege meist gar nicht. Doch wissen Sie, welche Hilfsmittel es gibt? Unser Bereich Hilfsmittel-Beratung wird laufend ergĂ€nzt. Wir weisen auf Besonderheiten hin und klĂ€ren auf, worauf Sie achten mĂŒssen

Wichtig: Hilfsmittel mĂŒssen richtig beantragt werden, damit Sie diese auch genehmigt bekommen. Dazu gibt es ein paar Tipps, die ich Ihnen in meinem Beitrag So werden Hilfsmittel beantragt zusammengestellt habe. Wurde Ihnen ein Hilfsmittel, das Sie berechtigterweise benötigen von der Pflegekasse abgelehnt, sollten Sie unbedingt Widerspruch gegen die Ablehnung des Hilfsmittels einlegen.

Welche Hilfsmittel es ĂŒberhaupt gibt, habe ich in meinem Hilfsmittelverzeichnis fĂŒr Sie zusammengstellt.

A – Z Stichwortverzeichnis Hilfsmittel-Beratung

A
→ AufzĂŒge
B
D
E
G

H

I

K
L
M
N
O
P
→ Pflegebetten
→ Pflegematratzen
→ Pflegeberatung
R
→ Rollatoren
→ Rollstuhlrampen
S
→ Seniorenmobile
→ Seniorennotruf
→ Senkrechtlifte
→ Smart Home
→ Smartwatch
T
→ Treppenlifte
U
→ Umsetzplatten

Aufstehhilfen, Umlagerungshilfen, Transferhilfen

Wer nicht mehr genĂŒgend Kraft in den Beinen oder Probleme mit den Gelenken hat, wird unsicher beim Aufstehen + Hinsetzen. Oftmals ist es den Betroffenen gar nicht mehr möglich, alleine aufzustehen. Die entsprechenden Hilfsmittel verschaffen sowohl den Pflegepersonen als auch den Patienten Erleichterung.

Bekleidung und Schuhe

Die richtige Bekleidung kann die Pflege erleichtern. Aktivoveralls oder spezielle PflegewĂ€sche fĂŒr Menschen mit Demenz können verhindern, dass sich der Betroffene ungewollt auszieht. InkontinenzwĂ€sche hilft beim schnellen Wechsel des Inkontinenzmaterials. FĂŒr Rollstuhlfahrer gibt es Spezialkleidung, die ein bequemes Sitzen im Rollstuhl ermöglichen soll.

Demenz / Alzheimer

Menschen mit Demenz können mit der Zeit einiges an Hilfsmittel benötigen. Durch die beginnende Weglauftendenz mĂŒssen Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Auch die Aktivierung und BeschĂ€ftigung ist fĂŒr demente Menschen wichtig.

Duschen + Baden

FĂŒr bewegungseingeschrĂ€nkte Menschen ist vor allem das Bad oft sehr problematisch. Hier gibt es sehr viele Hilfsmittel, die fĂŒr die Sicherheit des Badbenutzers sorgen und so damit wieder mehr SelbststĂ€ndigkeit erhalten.

Essen + Trinken

Um das selbststĂ€ndige Essen und Trinken zu unterstĂŒtzen, gibt es mittlerweile unzĂ€hlige Hilfsmittel. GriffverstĂ€rker, spezielle Trinkbecher oder Teller mit Kipptechnik, Zerkleinerungshilfen, Schneidbretter uvm.

Schwerhörigkeit

Ältere Menschen leiden oft an einer unerkannten Schwerhörigkeit. Dieses Defizit kann zu Isolation und sogar Depressionen fĂŒhren. Pflegende Angehörige sollten deshalb ein Augenmerk auf die HörfĂ€higkeit des Patienten haben und turnusmĂ€ĂŸig den Ohrenarzt aufsuchen.

Inkontinenz, Hygiene, Pflegehilfsmittel

Inkontinenz ist leider immer noch ein Tabuthema. Doch es gibt gute Hilfsmittel, die fĂŒr mehr Sicherheit beitragen. Damit ist niemand mehr im tĂ€glichen Leben eingeschrĂ€nkt. FĂŒr Menschen, die tĂ€glich Inkontinenzprodukte tragen, ist bietet eine InkontinenzwĂ€sche große Erleichterung. Die InkontinenzwĂ€sche verhindert ein verrutschen der Einlagen. Menschen mit einem Pflegegrad haben einen monatlichen Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro.

Medikamente

Medikamente sollten immer nach Anweisung des Arztes eingenommen werden. Das ist nicht nur in der Altenpflege wichtig, sondern gilt fĂŒr alle Personen. Auch fĂŒr die Medikamenteneinnahme gibt es entsprechende Hilfsmittel. So gibt es Produkte, die die Tabletten mörsern oder zerteilen. Weitere wichtige Produkte sind die Tablettenboxen in ihren verschiedenen AusfĂŒhrungen, in denen die Medikamenten-Tagesrationen vordisponiert werden können.

Möbel + Betten

 
Auch im Bereich Möbel gibt es spezielle AusfĂŒhrungen fĂŒr Menschen mit BewegungseinschrĂ€nkungen und Behinderungen. Selbst KĂŒchen können heute schon behindertengerecht geplant werden, so dass auch Rollstuhlfahrer eigenstĂ€ndig in der KĂŒche arbeiten können. Höhenverstellbare Pflegebetten sind nicht nur fĂŒr den Patienten eine große Erleichterung, sondern auch fĂŒr die Pflegenden

Notrufsysteme + Seniorentelefon

Notrufsysteme gibt es sowohl fĂŒr zuhause, also Hausnotrufsysteme, aber auch fĂŒr unterwegs. FĂŒr Menschen die viel alleine sind, gibt es die unterschiedlichsten Lösungsmodelle, um mit einem Notrufsystem gut versorgt zu sein.

Rollator, Rollstuhl + Elektromobil

Diese Hilfsmittel sind fĂŒr MobilitĂ€t und Sicherheit unerlĂ€sslich. Gerade fĂŒr Ă€ltere Menschen ist das Schieben eines Rollstuhls sehr beschwerlich. Die elektrische Brems- und Schiebehilfe erleichtert nicht nur das Schieben, sondern hilft auch beim Abbremsen. FĂŒr Personen, die noch gerne mobil sein möchten, aber die FĂŒĂŸe nicht mehr so mitmachen, sind dann natĂŒrlich die Elektromobile eine gute Möglichkeit, unbeschwert von A nach B zu kommen.

Sicherheit

Sicherheit muss bei pflegebedĂŒrftigen und Ă€lteren Menschen groß geschrieben werden. StĂŒrze sollten vermieden werden. DafĂŒr gibt es jede menge nĂŒtzliche Hilfsmittel, die nahezu alle Lebenslagen abdecken.

Treppenlifte / AufzĂŒge / Senkrechtlifte / Pflattformlifte

Wer keine Treppen mehr ĂŒberwinden kann, hat mehrere Möglichkeiten. In grĂ¶ĂŸeren Wohnanlagen sind AufzĂŒge ja meist schon vorhanden. In kleineren Wohnanlagen oder dem eigenen Haus sind Treppenlifte oder auch Homelifte eine Möglichkeit, um barrierearm von einer Etage in die andere zu kommen. Homelifte und Treppenlifte können sowohl innen als auch außerhalb des Hauses angebracht werden.

Services und Dienstleistungen

In dieser Rubrik finden Sie Dinge, die nicht klassisch ein Hilfsmittel sind, aber trotzdem fĂŒr die tĂ€gliche Pflege sehr hilfreich sein können.

Informationen zu Hilfsmittel

Was ist der Unterschied zwischen Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel

Der Unterschied zwischen Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel besteht darin, wer die Kosten ĂŒbernimmt. Wird das Hilfsmittel von der Krankenkasse bezahlt, heißt es „Hilfsmittel“, wird es von der Pflegekasse bezahlt, heißt es „Pflegehilfsmittel“. So kann zum Beispiel ein Krankenbett ein Hilfsmittel sein, weil die Kosten von der Krankenkasse erstattet werden – gleichzeitig kann es aber auch ein Pflegehilfsmittel sein, wenn es von der Pflegekasse bezahlt wird.

Fazit: FĂŒr den HilfsmittelempfĂ€nger oder Hilfsmittelbeantrager gibt es keinen Unterschied, da es nur eine krankenkasseninterne Regelung ist.

Was sind Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch werden von der Pflegekasse bezahlt. Hier erhĂ€lt jeder PflegebedĂŒrftige pauschal fĂŒr 40 Euro monatlich Pflegehilfsmittel. Darunter fallen Bettschutzeinlagen, Fingerlinge, Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen und Desinfektionsmittel. Wenn Sie diese Pauschale in Anspruch nehmen möchten, mĂŒssen Sie diese bei der Pflegekasse beantragen.

Tipp der Online Hilfsmittel-Beratung: Es gibt aber auch die Möglichkeit, Pflegehilfsmittel als monatliches, kostenloses Abo zu beziehen. Sie erhalten dann einmal im Monat automatisch die von Ihnen ausgesuchten Pflegehilfsmittel kostenlose per Post zugesandt. Mehr dazu in meinem Beitrag PflegebedĂŒrftige haben monatlichen Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel.

Im Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes sind alle Hilfsmittel aufgelistet.

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Quelle Bildmaterial: Fotolia #27852033 © Robert Kneschke

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