Elektromobile für Senioren sind verordnungsfähige Hilfsmittel

Elektromobile sind verordnungsfähige Hilfsmittel und stehen im Hilfsmittelverzeichnis
Elektromobile sind verordnungsfähige Hilfsmittel und stehen im Hilfsmittelverzeichnis

Wir werden immer älter, aber der Körper – und vor allem die Beine – nicht jünger. Für kurze Strecken kann vielleicht noch ein Rollator gute Dienste erweisen, aber wer nicht gut zu Fuß ist, wird auch mit einem Rollator über kurz oder lang Probleme bekommen. Manch einer liebäugelt dann mit einem Seniorenmobil. Doch gibt es ein Senioren Elektromobil auf Rezept?

Wer geistig fit, aber körperlich eingeschränkt ist, möchte doch trotzdem am gesellschaftlichen Leben teilhaben, muss sich selbst versorgen und einkaufen, zum Arzt gehen oder Behördenbesuche erledigen oder einfach mal Freunde und Verwandte besuchen können. Um diese Mobilität beibehalten zu können, kann ein Elektromobil zu einem hilfreichen Begleiter werden.

Je nach Schwere der körperlichen Einschränkung ist es möglich, dass für ein Elektromobil von der Krankenkasse die Kosten als verordnungsfähiges Hilfsmittel übernommen werden, denn E-Mobile sind Sonderformen von Elektrorollstühlen.

Extra-TIPP: Vorab jedoch gleich eines: Die Krankenkassen handhaben es ganz unterschiedlich bei der Kostenübernahme für ein Elektromobil. Wird ein Seniorenmobil von der einen Krankenkasse unproblematisch genehmigt, kann es sein, dass eine andere Krankenkasse die Übernahme der Kosten kategorisch ablehnt. 

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Wie wird ein Elektromobil bei der Pflegekasse beantragt?

Wie Sie aus der vereinfacht dargestellten Grafik schon erkennen können, reicht es nicht, beim Arzt ein Rezept zu holen und dann im Elektromobil-Fachgeschäft oder Sanitätshaus ein Fahrzeug auszusuchen. Deshalb werde ich weiter unten näher auf das Procedere eingehen.

Elektromobil auf Rezept - So erfolgt die Beantragung
Elektromobil auf Rezept – So erfolgt die Beantragung

Unter Umständen ist Ihre Krankenkasse nicht gleich bereit – trotz Notwendigkeit – die Kosten für ein Elektromobil zu übernehmen. Deshalb sollten Sie alle Möglichkeiten nutzen, um die Kosten doch erstattet zu bekommen. Gehen Sie wie folgt vor:

  • Lassen Sie sich vom Hausarzt, einem Facharzt, einem Krankenhaus, einem Therapeuten usw. bescheinigen, dass die Notwendigkeit für ein Elektromobil vorliegt. Je mehr Fachkompetenz der Meinung ist, dass Sie einen E-Scooter benötigen, umso besser.
  • Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft für Elektroscooter oder in einem Sanitätshaus beraten, welche Elektromobile auf Verordnung erhältlich und für Sie geeignet sind. Lassen Sie sich die genaue Bezeichnung geben. Fahren Sie das Seniorenmobil zur Probe.
  • Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt eine Verordnung (ähnlich einem Rezept) für das von Ihnen ausgesuchte Elektromobil ausstellen. Je besser der Arzt die Notwendigkeit bescheinigt umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Fahrzeug genehmigt wird. Wenn die korrekte Bezeichnung des Fahrzeugs in die Verordnung mit übernommen wird, haben Sie auch die Chance, das ausgesuchte Fahrzeug zu erhalten. ACHTUNG: Hilfsmittel fallen nicht ins Arzneimittelbudget. Das heißt, Ihr Arzt ist an keine finanzielle Richtgröße bezüglich der Kosten für ein Elektromobil gebunden. Vorausgesetzt, die Verordnung ist richtig ausgefüllt.
  • Reichen Sie die Verordnung beim Fachgeschäft ein. Hier sollte nochmals geprüft werden, ob das Elektromobil für Sie geeignet ist.
  • Das Fachgeschäft leitet die Verordnung mit einem Kostenvoranschlag an Ihre Krankenkasse weiter.
  • Wenn alles gut läuft, wird das E-Mobil anstandslos genehmigt und Sie erhalten das Fahrzeug. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für ein Elektromobil ganz oder bezuschusst es anteilmäßig. Ob Sie ein neues Fahrzeug bekommen oder ein gebrauchtes, können Sie selbst nicht bestimmen. Unter Umständen müssen Sie sich mit einem gebrauchten – aber gewarteten – Elektroscooter zufrieden geben. Sie erhalten vom Fachgeschäft eine Einweisung für das Fahrzeug.
  • Wenn Ihre Krankenkasse nicht auf Anhieb das Seniorenmobil genehmigt, kann es sein, dass sie den Medizinischen Dienst (MDK) beauftragt um zu prüfen, ob eine Notwendigkeit für ein Elektromobil besteht bzw. ob Sie in der Lage sind, einen E-Scooter

Welche Zuschüsse gibt es für ein Elektromobil?

Krankenkasse: Elektromobile und Elektrorollstühle sind Hilfsmittel für die Mobilität. Wenn eine medizinische Indikation vorliegt, kann der behandelnde Arzt eine Verordnung für ein Elektromobil als Sonderform von Elektro-Rollstühlen ausstellen. Mit der Verordnung wird belegt, dass das Elektromobil als Hilfsmittel benötigt wird.

Um die Kosten von der Kasse erstattet zu bekommen, muss das ausgesuchte Elektromobil eine Hilfsmittelnummer haben, da nicht jedes Elektromobil von der Kasse bezahlt wird. Deshalb ist es wichtig, bei der Beratung darauf hinzuweisen, dass eine Verordnung vorliegt und die Fahrzeuge mit zugelassener Hilfsmittelnummer vorgeführt werden.

Ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt, hängt auch von der Geschwindigkeit des Elektromobils ab. Die Krankenkassen bezahlen nur Elektromobile und Rollstühle mit max. 6 km/h.

Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist unabhängig von einem Pflegegrad.

Zuzahlung oder komplette Eigenleistung: Wer ein anderes Elektromobil aussucht als von der Krankenkasse genehmigt, muss damit rechnen, die Kosten komplett selbst oder zumindest die Mehrkosten bezahlen zu müssen. Näheres kann dazu auch der Verkaufsberater sagen. Am besten ist es jedoch, diese Thematik mit der zuständigen Krankenkasse zu besprechen.

Mehrverbrauch Strom: Im Normalfall übernimmt die Krankenkasse auch den Mehrverbrauch für den Strom des Elektromobils.

Sozialamt, Arbeitsamt, Rentenversicherung: Je nach finanzieller Situation des Antragstellers können unter Umständen auch das Sozialamt, Arbeitsamt oder die Rentenversicherung dazu verpflichtet werden, sich an den Kosten zu beteiligen oder ganz zu tragen.

Steuerliche Abzugsfähigkeit: Geleistete Mehrkosten können selbstverständlich auch von der Steuer als „Hilfsmittel im engeren Sinne“ abgesetzt werden. Diese Kosten sind als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung anzugeben. Wenn Sie die Kosten für das Elektromobil komplett selbst bezahlen müssen, ist es sinnvoll, vom behandelnden Arzt dem Finanzamt eine Bescheinigung vorzulegen aus der die medizinische Notwendigkeit hervorgeht.

Umbauarbeiten am Haus oder der Wohnung, die nötig sind um das Elektromobil nutzen oder sicher unterstellen zu können oder evtl. Rampen zum Befahren der Garage oder des Hauseingangs können ebenfalls bei der Steuer geltend gemacht werden.

Das gleiche gilt für Fahrtkosten und Parkgebühren zur Besichtigung der Fahrzeuge bei den einzelnen Händlern, Fahrten zur Krankenkasse und alle anderen Fahrten im Zusammenhang mit dem Erwerb des E-Mobils.

Wo ist die Kostenübernahme geregelt?

Die Kostenübernahme für Hilfsmittel ist gesetzlich geregelt im §33 SGB V. Außerdem finden Sie im Hilfsmittelverzeichnis alle erstattungsfähigen Hilfsmittel. Elektromobile und Elektroscooter stehen in den Kategorien 18 51 05 0 bzw. 18 51 05 1. Voraussetzung für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist, daß eine Notwendigkeit vorliegt.

Hier können Sie kostenlos und unverbindlich Ihr Elektromobil anfragen und vergleichen.

Wer kann ein Elektromobil auf Rezept genehmigt bekommen?

Nicht jeder, der etwas schlecht zu Fuß ist, bekommt ein Elektromobil auf Rezept. Um einen Elektroshopper von der Pflegeversicherung genehmigt zu bekommen, müssen deshalb gewisse körperliche Beeinträchtigungen vorliegen und bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Es muss eine stark eingeschränkte Gehfähigkeit im Rahmen der Grundbedürfnisse vorliegen. Dies bezieht sich vor allem darauf, sich in der eigenen Wohnung bewegen und die Wohnung verlassen zu können. Das Verlassen der Wohnung umfaßt das Erledigen aller Alltagsgeschäfte.
  • Eine derartige körperliche Behinderung vorliegt, dass handgetriebene Rollstühle nicht mehr bedient werden können.
  • Das Bedienen eines E-Scooters muss körperlich und geistig möglich sein.
  • Es muss eine Restgehfähigkeit vorhanden sein.
  • Rollatoren und andere Hilfsmittel nicht ausreichend sind.
  • Es wird eine Unterbringungsmöglichkeit (z.B. Garage) benötigt, in der das E-Mobil vor Wetter und Diebstahl geschützt ist.

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Was tun, wenn das E-Mobil abgelehnt wurde?

Wer  ein Elektromobil benötigt, sollte auf alle Fälle einen Antrag auf Kostenübernahme bei seiner Krankenkasse einreichen. Wird der Antrag abgelehnt, sollte gleich ein Widerspruch eingelegt werden.

Sollten Sie trotzdem keine Genehmigung erhalten, gibt es auch die Möglichkeit, ein Elektromobil käuflich zu erwerben. Das hat den Vorteil, dass Sie sich ein E-Mobil nach Ihren persönlichen Vorstellungen aussuchen können. Denn hier spielt ja auch die Geschwindigkeit, die maximale Reichweite, oder ob es zusammenklappbar sein soll uvm. eine große Rolle. Alles Faktoren, die Sie bei einem von der Krankenkasse bezahlten Seniorenmobil nicht immer aussuchen können, da die Kasse nur Standardmodelle bezahlt. Mittlerweile gibt es schon sehr günstige Elektroscooter online zu kaufen. Auf Wunsch erhalten Sie das Elektromobil von einem guten Onlinehändler persönlich ausgeliefert und erhalten auch eine persönliche Einweisung. Ein Preisvergleich lohnt sich allemal.

Unter Umständen bezuschusst die Pflegekasse auch Ihr privat gekauftes Elektromobil für Senioren. Aber das müssen Sie direkt mit Ihrer Kasse abklären.

ACHTUNG: Wurde die eingeschränkte Gehfähigkeit aufgrund eines Unfalls oder einer Berufskrankheit hervorgerufen, kann auch die Unfallversicherung als Kostenträger in Frage kommen, anstatt der gesetzlichen Krankenversicherung.

Andere Begrifflichkeiten für Elektromobil

E-Mobil, E-Scooter, Elektroscooter, Seniorenmobil, Elektroshopper
 


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Checkliste Elektromobile: Was Sie wissen müssen, wenn Sie ein Elektromobil kaufen

Checkliste Elektromobile – Damit Sie beim Kauf Ihres Seniorenmobils gut vorbereitet sind.

Elektromobile haben ihren Platz nicht nur bei den Senioren, sondern auch bei Menschen mit Handicap erobert. Und das aus gutem Grund: Die E-Mobile verhelfen den Betroffenen wieder zu ganz neuer Mobilität und Unabhängigkeit. Das Einkaufen ist nicht mehr so beschwerlich, auch Ausflüge in einen Park oder „motorisierte Spaziergänge“ sind wieder möglich.

Mit den Elektromobilen läßt es sich leichter am täglichen Leben teilnehmen, die Mobilität und Flexibilität – egal in welchem Alter – wird wieder möglich.

Aber was bieten die E-Scooter für Senioren, Elektromobile oder Seniorenmobile? Für wen sind sie geeignet? Sind sie sicher? Es gibt viele Fragen zu diesen Elektrofahrzeugen. Ich hoffe, ich kann Ihnen mit dieser Checkliste die passenden Antworten geben.
Wichtig ist, sich VOR dem Kauf umfangreich zu informieren und beraten zu lassen, Ratgeber und Tests zu lesen, zu vergleichen und auch Probe zu fahren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Elektromobil und einem Elektrorollstuhl?

  • Elektromobil und Elektrorollstuhl sind schon von der Bauart sehr unterschiedlich.
  • Ein Elektrorollstuhl kann sowohl in der Wohnung als auch im Freien genutzt werden,
  • ein Elektromobil ist aufgrund seiner massigen Bauart eher nicht für eine Wohnung geeignet.
  • Das Elektromobil wurde entwickelt für Menschen mit Gehbehinderungen, das heißt, für Personen, die noch gehen können, aber eben unter sehr erschwerten Umständen.
  • Das Elektromobil hat eine direkte Lenkung. Es ist erforderlich, dass mit beiden Armen/Händen gelenkt werden kann.
  • Ein Elektrorollstuhl eignet sich für Menschen die überhaupt nicht mehr gehen können und/oder auch sonst körperliche Einschränkungen haben, die ein Gehen nicht mehr ermöglichen.
  • Ein Elektromobil wird in der Regel sporadisch und nicht den ganzen Tag über benutzt, ein Elektrorollstuhl dagegen meist den ganzen Tag.
  • Das Bedienen eines Elektromobils setzt gewisse körperliche und geistige Fähigkeiten voraus.

Was sind die Vorteile und Nachteile eines Elektromobils?

  • Hohe Mobilität, Eigenständigkeit, Flexibilität und Unabhängigkeit
  • Alle Fahrten in einem bestimmten Umkreis können bewältigt werden, ohne auf einen Bus, die Bahn, ein Auto oder ein Taxi angewiesen zu sein.
  • Die Bedienung ist relativ einfach
  • Im Gegensatz zu einem manuellen Rollstuhl hat das Seniorenmobil/Elektromobil den Vorteil, dass es ohne fremde Hilfe benutzt werden kann.
  • Da es auch Ausführungen mit Überdachung gibt, ist ein Elektromobil nahezu vom Wetter unabhängig
  • Geringe Verbrauchskosten (Strom)
  • Es ist nicht nur Fortbewegungsmittel sondern auch Transportmittel. Die Einkäufe können gut auf dem Elektromobil verstaut werden
  • Angenehme Beinfreiheit
  • Gutes Ein- und Aussteigen
  • Lenksäule und Sitz kann an die Größe des Nutzers angepaßt werden
  • Supermärkte und Einkaufszentren können mit dem E-Mobil befahren werden
  • Gut im Kofferraum zu verstauen, da zusammenklappbar
  • Reichweiten bis zu maximal 60 Kilometern
  • Kann wieder gut weiter verkauft werden, da auch gebrauchte Elektromobile gesucht werden
  • Nahezu keine Wartung notwendig
  • Sicher, da Fahrzeuge, die für den öffentlichen Verkehr zugelassen sind, mit Bremsleuchten, Blinker usw. ersehen sind

Was sind die Nachteile eines Elektromobils?

  • Teuer in der Anschaffung
  • Unter Umständen erhalten Sie keinen vollen oder auch gar keinen Zuschuss von der Krankenkasse/Pflegekasse
  • Es wird eine Unterstellmöglichkeit benötigt
  • Ersatzbatterien sind relativ teuer
  • Um an einem Tisch zu sitzen ist ein Elektro-Rollstuhl geeigneter
  • In der Wohnung sind Elektromobile eher nicht geeignet
  • Das Öffnen von Türen ist aus der Sitzposition heraus nicht, oder nur sehr schwer, realisierbar

Für welche Zwecke kann ich ein E-Mobil nutzen?

  • Für viele Outdoor-Freizeitaktivitäten
  • Fahrten zur Arbeit
  • Einkaufen
  • Spazierfahrten
  • Fahrten innerhalb der Stadt oder auf dem Land u.v.m

Was kostet ein Elektromobil?

Es gibt günstige Modelle und teure Modelle. Die Kosten sind abhängig von der Qualität, Ausstattung und der Leistung der Elektrofahrzeuge sowie den Ansprüchen des Fahrzeugnutzers. Im unteren Segment muss mit circa 1.500 Euro gerechnet werden, Fahrzeugkosten über 10.000 Euro sind aber auch keine Seltenheit.

Kann man Elektromobile mieten oder gebraucht kaufen?

Es gibt die Möglichkeit, ein Fahrzeug nicht nur als Neufahrzeug zu kaufen, sondern auch

  • gebraucht zu kaufen oder
  • zu leasen / zu mieten

Die einzelnen Möglichkeiten sollten mit dem Händler durchgesprochen werden und sind auch immer vom Umfang und der Häufigkeit des Gebrauchs abhängig.

Was sind die Vorteile eines Seniorenmobils im Vergleich zu herkömmlichen Fortbewegungsmitteln?

Elektromobile bieten eine Vielzahl von Vorteilen, die auf die speziellen Bedürfnisse älterer oder mobilitätseingeschränkter Menschen zugeschnitten sind. Sie tragen dazu bei, die Lebensqualität zu steigern, die Unabhängigkeit zu erhalten und die Mobilität im Alter zu fördern.

  • Erhöhte Mobilität: Seniorenmobile ermöglichen älteren Menschen, mobil zu bleiben, auch wenn sie eventuell nicht mehr in der Lage sind, herkömmliche Fortbewegungsmittel wie Fahrräder oder Autos zu nutzen. Dies trägt dazu bei, ihre Unabhängigkeit zu bewahren.
  • Einfache Bedienung: Seniorenmobile sind in der Regel einfach zu bedienen, was besonders wichtig ist, wenn motorische Fähigkeiten im Alter nachlassen. Die Bedienelemente sind häufig intuitiv gestaltet, was die Nutzung erleichtert.
  • Bequemer Zugang: Der Das Ein- und Aussteigen in die Seniorenmobilen ist oft bequemer als bei anderen Fahrzeugen. Niedrige Einstiege und großzügig gestaltete Sitzgelegenheiten erleichtern älteren Menschen ein barrierearmes Ein- und Aussteigen.
  • Verbesserte Sicherheitsfunktionen: Viele Seniorenmobile sind mit fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen ausgestattet, wie etwa Bremsassistenten, Licht- und Sichtpaket, um die Sicherheit der Nutzer im Straßenverkehr zu gewährleisten.
  • Anpassung an individuelle Bedürfnisse: Elektromobile werden oft unter Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse älterer Menschen entworfen. Dies kann individuell einstellbare Sitze, zusätzlichen Stauraum für Gehhilfen oder einfach zu bedienende Bedienelemente umfassen.
  • Umweltfreundlichkeit: DieElektromoible sind oft umweltfreundlicher als herkömmliche Fahrzeuge, da sie elektrisch betrieben werden. Dies trägt zur Reduzierung von Emissionen und Umweltauswirkungen bei.
  • Kosteneffizienz: Elektromobile sind kostengünstiger in Anschaffung und Betrieb im Vergleich zu herkömmlichen Autos. Sie benötigen weniger Wartung und sind oft mit geringeren Betriebskosten verbunden.
  • Soziale Teilhabe: Die Nutzung von Seniorenmobilen ermöglicht älteren Menschen die Teilnahme an sozialen Aktivitäten, Treffen mit Freunden und Familienausflügen. Dies fördert die soziale Integration und wirkt der möglichen Isolation im Alter entgegen.

Welche Kriterien sind für den Kauf eines Elektromobils wichtig?

Die Ansprüche an ein Elektromobil sind von Person zu Person unterschiedlich. Es gibt Menschen, die das Fahrzeug nur ein oder zwei Mal die Woche benötigen, andere benötigen es jeden Tag mehrfach. Deshalb sind folgende Kriterien ausschlaggebend:

  • Wie häufig wird das Elektromobil benötigt
  • Welche Entfernungen müssen zurückgelegt werden
  • Beschaffenheit der Wege und Straßen
  • Welche Reichweite sollen die Batterien haben
  • Wird eher in ländlichen Gegenden gefahren oder mehr in der Stadt
  • Das Gewicht des Fahrers ist ausschlaggebend für die Auswahl des richtigen Fahrzeugs, ebenso ob
  • mit dem Elektromobil regelmäßig Lasten transportiert werden sollen
  • Wie schnell soll gefahren werden
  • Gibt es eine TÜV-Prüfung oder ein CE-Zeichen für das Fahrzeug
  • Soll das Fahrzeug zum Transport im Auto, Flugzeug oder der Bahn geeignet sein
  • Wie ist das Fahrzeug gefedert. Es sollte keine Rückenschmerzen verursachen

Wie weit kann ich mit einem Elektromobil fahren?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden und hängt unter anderem von diesen Faktoren ab:

  • Waren die Batterien ganz aufgeladen
  • Wie schnell wurde gefahren
  • Wurde nur auf ebener Strecke gefahren oder auch am Berg
  • Ist das befahrene Gelände unwegsam und holperig
  • Sind die Reifen optimal befüllt
  • Welche Leistung hat die Batterie
  • Und das Wetter spielt eine weitere Rolle bei der Reichweite einer Batterie. An feuchten und kalten Tagen fühlen sich manche Batterien unwohl und verlieren an Leistung.
  • Auch das Körpergewicht bzw. die Zuladung macht sich bei der Reichweite bemerkbar

Es gibt aber durchaus Elektrofahrzeuge, die eine maximale Reichweite von bis zu 60 Kilometern haben.

Häufige Fragen und Antworten

Wie schnell fährt ein Elektromobil?

Es gibt Fahrzeuge mit unterschiedlichen Motorleistungen. Der kleinste Motor hat eine Fahrgeschwindigkeit von 6 km/h, es gibt aber auch Motoren für 10 oder 15 km/h. Schneller als 15 km/h ist jedoch gesetzlich nicht erlaubt.

Haben die Elektromobile eine Batteriestandsanzeige?

Das ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Aber prinzipiell gibt es solche Modelle und wer darauf Wert legt, sollte sich beim Kauf vorher informieren, ob das von ihm bevorzugte Modell über eine Batteriestandsanzeige verfügt.

Mit welchen Stromkosten muss ich rechnen?

Das ist wiederum abhängig von der Größe und Leistung des Elektromobils und den Strompreisen jedes Einzelnen. Es macht Sinn, sich beim Verkäufer zu informieren, wieviel kW durchschnittlich verbraucht werden und diese dann mit den persönlichen Stromtarifen zu berechnen.
Grob über den Daumen gepeilt kann man aber sagen, dass ein Elektromobil Strom für circa 1,00 €uro pro 100 Kilometer verbraucht.
Die Krankenkassen sind jedoch verpflichtet, für verordnete, Strom verbrauchende Hilfsmittel die Stromkosten zu übernehmen. Diese können Sie über meinen Musterbrief Beantragung Stromkostenerstattung beantragen.

Muss ich einen Sturzhelm tragen?

Nein. Wenn Sie Elektromobile fahren, müssen Sie keinen Sturzhelm tragen.

Wird ein Führerschein für das Fahren eines Emobils benötigt?

Wird ein Führerschein für das Fahren eines Emobils benötigt?

Kann ein Elektromobil Probe gefahren werden?

Ein guter Verkäufer lässt den Kunden die Fahrzeuge, welche in die engere Wahl kommen, kostenlos und unverbindlich Probe fahren. Die Probefahrt gibt dem Kunden auch ein erstes Gefühl, ob er mit dem Elektrofahrzeug überhaupt zurechtkommt.

Muss ein Elektromobil zum TÜV?

Nein, die Elektromobile unterliegen keiner TÜV-Prüfungspflicht.

Besteht Versicherungspflicht für Elektromobile?

Auch hier ist es wieder abhängig von der Art des Elektromobils. Es gibt Fahrzeuge
Die keine Versicherung benötigen und welche
die als „elektrischer Krankenfahrstuhl“ (mit Versicherungskennzeichen) versichert werden müssen.
Haftpflichtversicherungspflicht sollte überprüft werden, ob es für den persönlichen Fall sinnvoll ist.

Kann ein Elektromobil auf Reisen mitgenommen werden?

Elektromobile können sowohl im Flugzeug als auch mit der Bahn mitgenommen werden, wenn sie zusammenklappbar/faltbar sind. Allerdings ist vorher mit der Bahn bzw. dem Reiseunternehmen/Fluggesellschaft Rücksprache zu halten, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Beim Transport in einem Flugzeug müssen die Batterien auslaufsicher und versiegelt sein.

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