Angststörungen im Alter. Ursachen, Symptome, Behandlung

Angststörungen im Alter. Was können die Betroffenen und Angehörigen machen.
Angststörungen oder Angstzustände sollten frühzeitig behandelt werden, um eine Chronifizierung der Krankheit zu vermeiden.

Wenn Angst krank macht. Angststörungen und Angstsyndrome können in jedem Alter auftreten. Bei Senioren im höheren Alter sind sogar mehr als 10 % davon betroffen. Somit sind die Angststörungen bei Senioren eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Problematisch ist jedoch, dass diese Erkrankung bei älteren Menschen häufig nicht erkannt oder unterschätzt wird. Das kann schwerwiegende Folgen mit sich bringen und Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken.

Wir zeigen Ihnen, welche Symptome auf Angststörungen hindeuten und wie Sie die pflegebedürftigen Menschen unterstützen können.

Was ist eine Angststörung?

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Von einer Angststörung spricht man, wenn die Angst zu lange und zu intensiv anhält und zu häufig auftritt.

Eine gewisse Angst ist normal. Zum Beispiel die Angst davor, eine Rede zu halten oder fremde Menschen nach dem Weg zu fragen. Wenn man sich der Angst stellt, wird man feststellen „ach, das war ja jetzt gar nicht so schlimm“.

Bei einer Angststörung ist das jedoch anders. Die Betroffenen haben vor ungefährlichen Situationen eine überhöhte Angst, die in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr steht. Sie fürchten sich vor Dingen, Orten oder Situationen, vor denen andere keine Angst haben.

Kernproblem

Obwohl die Betroffenen wissen, dass sie sich in keiner bedrohlichen Situation befinden, sind sie unfähig, die Situation und sich selbst zu kontrollieren. Stattdessen steigt Angst in ihnen auf. Klassische Symptome wie Zittern, Atemnot, Herzrasen, Übelkeit usw. können auftreten.

Auch die Angst vor dem Fliegen gehört zu den Angstzuständen. Für manche Betroffene reicht es schon aus, z.B. den Partner zum Flughafen fahren zu müssen um bei sich selbst die Flugangst auszulösen. Hieran lässt sich erkennen, dass keine reale Gefahr besteht, weil der Betroffene ja gar nicht fliegen wird.

Wie entwickelt sich eine Angststörung bei älteren Menschen?

Angststörungen bei Senioren werden häufig unterschätzt und als Phänomene „normalen Alterns“ missdeutet. Doch das zurückliegende Leben brachte vieles an negativen Erfahrungen und Einflüssen, Traumen, veränderte Lebenssituationen mit sich, die bewältigt werden mussten und müssen. Dazu gehört z.B. der Verlust eines Kindes oder Ehepartners, längere Arbeitslosigkeit, die Kinder gehen aus dem Haus und hinterlassen eine große Leere, schwere Erkrankungen oder die häusliche Pflege eines Angehörigen.

Hat man endlich nach vielen Jahrzehnten Berufstätigkeit und Kindererziehung das Rentenalter erreicht, kommt die Zeit, wo man sich seiner eigenen gesundheitlichen Einschränkungen und auch seiner Endlichkeit bewusst wird. Es wird einem klar, dass man über kurz oder lang von anderen Personen abhängig sein kann, weil das eigene Leben alleine nicht mehr zu bewältigen ist. Quälende Gedanken kommen auf:

  • Ängste in Bezug auf die Gesundheit: Mein Körper und Geist bauen immer weiter ab. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Erkrankungen hinzu, die bestehenden verschlimmern sich. Wo führt das hin? Werde ich womöglich von einem Rollstuhl abhängig? Werde ich pflegebedürftig? Was ist, wenn ich Demenz bekomme? Wer ist dann für mich da? Muss ich dann ins Pflegeheim?
  • Angst vor der Abhängigkeit von anderen: Die Arbeit im Haus und Garten wird immer anstrengender. Für viele Arbeiten, die man früher selbst machen konnte, wird man von anderen Personen abhängig. Wer hilft und unterstützt mich?
  • Finanzielle Ängste: Reicht meine Rente fürs tägliche Leben? Kann ich meine Miete noch bezahlen und wer finanziert das, wenn ich pflegebedürftig werde?
  • Angst vor dem Tod: Letztendlich aber auch das Auseinandersetzen mit dem eigenen Tod oder dem Verlust des Partners. Die Angst, alleine sterben zu müssen.

Irgendwo in den unterschiedlichsten Lebensphasen können sich immer wieder Ängste entwickeln, die unter Umständen zu einer (chronischen) Angststörung führen.

Leider kommen zur krankhaften Angst oft noch eine Depression und/oder eine Suchterkrankung dazu, was die Situation noch verschlimmert. Depressionen können – je nach Charakter des Betroffenen – auch in Aggression umschlagen.


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Weder die Betroffenen selbst noch die Angehörigen sind auf solche Situationen vorbereitet. Die Familienmitglieder stehen dem Problem häufig hilflos gegenüber und sind auch überfordert. Denn weder Panikattacken noch Drogen- und Alkoholkonsum lassen sich kontrollieren, nicht vom Betroffenen und auch nicht von den Angehörigen. Scham und Sprachlosigkeit auf beiden Seiten spielt dabei eine große Rolle.

Unser Tipp

Was können Angehörige also tun, wenn ältere Familienmitglieder an einer Angsterkrankung leiden?

⤑ Die gute Nachricht ist: Eine Menge!
⤑ Die weniger gute Nachricht ist: Es braucht viel Einfühlungsvermögen, Fingerspitzengefühl und die gute Zusammenarbeit mit allen, die um den Betroffenen leben.

Wenn die Angst chronisch wird

Am Beispiel der Sturzangst lässt sich leicht erkennen, wie schnell eine Angst chronisch werden kann. Ein Sturz im Alter ist meist nicht ganz einfach. Vor allem wenn dann vielleicht noch ein Knochenbruch mit einhergeht. Es entsteht ein Teufelskreis aus:

  • Sturzangst: Häufig entwickeln die Betroffenen nach einem Sturz eine panische Sturzangst. Nicht selten zieht ein Sturz weitere körperliche Einschränkungen mit sich. Die Betroffenen werden unsicher und ängstlich.
  • Vermeidungsstrategie: Weil die älteren Menschen fürchten, wieder zu stürzen, vermeiden sie alle Unternehmungen, die zu einem erneuten Sturz führen könnten. Sie gehen nicht mehr spazieren, haben Angst vor Treppen, gehen nicht mehr einkaufen.
  • Abbau der Muskeln: Die Beine werden immer weniger belastet, die Muskulatur wird schwächer und die Fähigkeit, das Gleichgewicht zu halten wird immer weniger.
  • Erneute Stürze: Dadurch kann es sehr viel schneller zu erneuten Stürzen kommen.

Wird dieser Teufelskreis nicht unterbrochen, kann sich eine chronische Sturzangst entwickeln.

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Wann wird Angst krankhaft?

Wenn wir uns in einer bedrohlichen Situation befinden, ist eine „gesunde Angst“ normal und sogar hilfreich. Ist die Gefahrensituation vorbei, geht die Angst weg. Ist dies jedoch nicht der Fall und die Angst begleitet die Betroffenen quasi auf Schritt und Tritt, muss davon ausgegangen werden, dass eine krankhafte Angst vorliegt.

Angst ist dann krankhaft,

wenn sie für die Betroffenen oder deren Familienmitglieder zum Problem wird.

Das ist dann der Fall, wenn die Betroffenen

  • wegen ihrer Erkrankung ihr Leben umstellen – also ihr Leben an die Krankheit anpassen – müssen. Z.B., wenn die Großmutter Angst vor Stürzen hat und sich nicht mehr traut, ohne Hilfe zu laufen.
  • ständig über ihre Angst nachdenken.
  • depressiv werden oder gar Selbstmordgedanken haben.
  • zu Alkohol, Beruhigungsmittel oder anderen Drogen greifen, um ihre Krankheit und die damit verbundenen Einschränkungen zu ertragen.
  • ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen können.
  • keine sozialen Kontakte mehr pflegen, weil sie vielleicht Angst davor haben, auf der Straße zu stürzen oder unterwegs überfallen zu werden oder es nicht mehr auf die Toilette schaffen und sich einnässen uvm.

Je mehr sich die Erkrankten aus Angst zurückziehen, umso mehr leidet die Lebensqualität.

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Kann Angst auch hilfreich sein?

Dies ist zu bejahen, denn ein plötzlich auftretendes Angstgefühl schützt uns davor, uns in eine Gefahr zu begeben. Eine gesunde, positive und schützende Angst hilft uns dabei, sicher durch das Leben zu gehen.

Hätten wir diese gesunde Angst nicht, würden wir vielleicht unbedarft auf einer Safari versuchen, einen Löwen zu streicheln oder bei einem Kletterausflug eine Klippe hinunterspringen.

Fazit

Eine gesunde Angst bewahrt uns also vor leichtsinnigem, unüberlegtem Handeln.
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Unterscheidung Angststörung mit und ohne konkreten Auslöser

Es gibt Angststörungen,

  • die einen konkreten Auslöser haben. Dazu gehören die Phobien. Bei Menschen mit einer Spinnenphobie löst z.B. der reine Anblick einer Spinne die Angststörung aus. Weitere sehr häufige Phobien sind die Platzangst, Höhenangst, Klaustrophobie, Sozialphobie uvm.
  • die KEINEN konkreten Auslöser haben, also kein ersichtlicher Grund für die Angst erkennbar ist. Dazu zählen die Panikstörungen und die generalisierten Angststörungen. Die Betroffenen leben quasi in einer Dauerangst.

Was ist eine Panikstörung?

Bei einer Panikstörung überkommt die Betroffenen eine Panikattacke wie aus heiterem Himmel. Von jetzt auf gleich kommt es zu schweren Angstzuständen, deren Auslöser der Betroffene oftmals gar nicht nachvollziehen kann.

Bei einer Panikstörung kommt es zu einer hohen Stressreaktion mit einem massiven Adrenalinschub. Folgende Symptome sind typisch:

  • Atemnot mit Lufthunger,
  • Herzrasen ggf. mit Herzrhythmusstörungen,
  • kalte Hände und Beine (Extremitäten),
  • blaue Lippen und bläuliche Mundschleimhaut,
  • Fahrigkeit, Verwirrtheit, Zittern,
  • Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe.

Aufgrund der Symptome glauben die Betroffenen z.B., dass sie einen Herzinfarkt hätten. Alle Symptome sind willkürlich auslösbar durch einen konkreten Anlass für die Angst, wie z.B. Angst

  • vor dem Alleinsein,
  • vor dem Krankenhaus,
  • vor dem Verlust des gewohnten Zuhauses,
  • vor Schmerzen am Lebensende,
  • vor dem Tod,
  • oder auch nicht zu benennen vom Betroffenen, da die Elterngeneration, die wir heute im hohen Lebensalter betreuen, häufig nicht gelernt hat sich zu reflektieren und darüber zu sprechen. Sie ziehen es oft vor zu schweigen.

Um keine weiteren Panikstörungen zu bekommen, meiden die Betroffenen die Situationen oder Orte, an denen Sie bereits eine Panikattacke erlitten haben. Leider schränkt dieses Vermeidungsverhalten die persönliche Freiheit, Lebensqualität und den ganzen Lebensalltag sehr ein.


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Wann spricht man von einer generalisierten Angststörung?

Je älter wir werden, desto mehr negative Erlebnisse haben wir erfahren, die sich dann verselbständigen. Aufgrund von manifestierten negativen Erfahrungen, machen sich die Betroffenen mehr und mehr Sorgen über viele verschiedene Dinge, die sich auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche ausweiten. Es handelt sich nicht um eine bestimmte Bedrohung, die akut vorherrschend ist, sondern eher auf Befürchtungen.

Ein vergleichendes Beispiel:

Angst mit reellem GrundAngst ohne reellem Grund
Frau Kaiser wird vom Krankenhaus angerufen, dass ihr Mann mit einem Herzinfarkt eingeliefert worden sei.

Sie macht sich große Sorgen und fährt sofort in die Klinik. Hier handelt es sich um eine tatsächliche Gefahrensituation, die der Auslöser für die Angst um ihren Mann ist.
Frau Kaiser wollte sich um 18.00 Uhr zum Essen mit Ihrem Mann in einem Restaurant treffen.
Um 18.05 Uhr ist Herr Kaiser noch nicht da. Frau Kaiser schießen schlagartig alle möglichen Gedanken konfus und unkontrollierbar durch den Kopf: Sie befürchtet: „Vielleicht hat er wieder einen Herzinfarkt erlitten. Oder er ist mit dem Auto verunglückt. Vielleicht liegt er hilflos zu Hause auf dem Boden. Oder er wurde im Parkhaus überfallen und zusammengeschlagen“.
Während Frau Kaiser immer nervöser wird und sie sich auf nichts mehr konzentrieren kann, löst sich die Situation um 18.10 Uhr auf. Herr Kaiser hatte noch einen Telefonanruf auf sein Firmenhandy bekommen, den er vor dem Restaurant noch kurz beantwortete.
Hier handelt es sich um eine tatsächliche Gefahrensituation, die der Auslöser für die Angst um ihren Mann ist.Hier handelt es sich um eine Angst ohne reellem Hintergrund, da keine wirkliche Gefahrensituation vorliegt.

Weil sich die Angst auf alles Mögliche bezieht, spricht man von generalisierten Angststörungen. Die Angstzustände können immer mehr werden und den Handlungsradius des Menschen zunehmend einschränken.

Die generalisierte Angststörung kann schon zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr entstehen. Vielfach behandeln die Betroffenen die Symptome mit Vermeidungsstrategien und vermeintlich „harmlosen“, nicht rezeptpflichtigen Beruhigungsmitteln. Kommen dann noch im weiteren Lebensverlauf traumatische Faktoren dazu, beschleunigt sich u.U. die Entwicklung der Chronifizierung. Die nach ICD-10 diagnostizierte Angststörung kann auch erst im höheren Alter das erste Mal auffallen, obwohl sie seit vielen Jahren besteht.


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Was sind die Symptome einer generalisierten Angststörung?

Wer unter einer generalisierten Angststörung leidet, ist ständig in seinem Sorgenkarussell gefangen. Es kommt zu anhaltender Anspannung, innerer Unruhe und Nervosität. Ängste treten ohne Grund, ohne auslösende Faktoren auf. Fokussiert sich der Mensch z.B. auf Angst vor Krankheiten kann es passieren, dass jedes empfundene Symptom in ein Krankheitsbild eingebaut wird. „Dr. Google“ hilft da nicht oder verschlimmert eher das Problem, da vermeintliche Bestätigungen für die Ängste nachgelesen werden. Die Gefahr der Chronifizierung ist hoch. Letztendlich kann Angst vor der Angst entstehen.    

Zu den klassischen Symptomen einer Angststörung zählen:

  • Atemnot
  • Benommenheit
  • Druck und Enge auf der Brust
  • Herzrasen / Herzklopfen
  • Kloßgefühl im Hals
  • Konzentrationsstörungen
  • Leichte Ermüdbarkeit
  • Magenbeschwerden
  • Magen-Darm-Probleme
  • Mundtrockenheit
  • Muskelverspannungen
  • Nervosität
  • Reizbarkeit
  • Ruhelosigkeit, innere Unruhe
  • Schlafstörungen
  • Schweißausbrüche
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Zittern

Aber es gibt nicht nur die klassischen, sofort ersichtlichen Symptome.

Symptome, die nicht gleich auf eine Angststörung hindeuten

Neben den oben genannten Symptomen einer Angststörung gibt es aber auch Krankheitsanzeichen, die nicht gleich offensichtlich auf eine tiefe Angst hindeuten, aber dennoch an eine Angststörung denken lassen.

  • Soziale Phobie im Pflegeheim und in der ambulanten Versorgung. Das Pflegeheim ist schließlich die Endstation des Lebens. Oft wollten die Betroffenen nicht ins Heim. Sie fühlen sich dort nicht wohl, finden keinen Anschluss. Die Senioren ziehen sich dann massiv ins Zimmer zurück oder schließen sich gar ein.
  • Beim sozialen Rückzug in der eigenen Wohnung schließen sich die Betroffenen in der Wohnung ein. Gegebenenfalls kaufen sie ein neues Schließsystem. Eintretende werden als Eindringlinge wahrgenommen, die Anwesenheit von anderen wird nur unter größter Anstrengung ausgehalten.
  • Obwohl nichts darauf hindeutet, entwickeln die Senioren plötzlich eine Herzinfarktsymptomatik, bei völlig unauffälligen Untersuchungsergebnissen. Ungerechtfertigter Weise werden sie unter Umständen von Außenstehenden sogar als Hypochonder bezeichnet.
  • Genauso können Erkrankungen auftreten, die einen psychosomatischen Aspekt aufweisen, wie z.B. Herzrhythmusstörungen, Darmstörungen, Ausscheidungsfixierungen, Verdauungsstörungen. Das bedeutet je nach Gefühlslage sind die Beschwerden stärker oder nicht vorhanden
  • Anhaltende Anspannung, innere Unruhe und Nervosität mit Verlust der Affektkontrolle/Gefühlskontrolle, d.h. die Erkrankten können ihre Emotionen nicht mehr kontrollieren.
  • Selbsthass, anhaltende Schuldbezichtigungen, Verlust der Lebenslust
  • Drogenabhängigkeit: Alkohol-, Beruhigungs- oder Schlafmittelmissbrauch
  • Arzt- bzw. Therapeutentourismus“ – auf der Suche nach Hilfe wird das medizinische System stark in Anspruch genommen. Der Betroffene/die Familie sucht zig-Ärzte auf um das Problem zu beheben. Wenn das Problem, die Angststörung als Auslöser, nicht zeitnah erkannt wird, dauert es u.U. viele Arztbesuche bis eine Lösung gefunden wird
  • Tag-Nachtumkehr mit nächtlicher Unruhe, Möbel umräumen, Sauberkeitsaktionen die im Chaos enden
  • Unruhiges, suchendes und endloses Wandern in der Wohnung/im Wohnbereich über den ganzen Tag.
  • Demenz im Endstadium mit verbalen Stereotypien wie zum Beispiel anhaltend wiederkehrendes lautes Rufen nach Hilfe.
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Wie steht es um die Verbindung Angst und Demenz?

Häufig gibt es wenig Möglichkeit hinter Depression und Demenz eine Angststörung zu finden – wissenschaftliche Studien dazu gibt es wenige. Möglichst früh einen Gerontopsychiater hinzuziehen kann eine große Hilfe sein.

Welche häufigen Angststörungen im Alter gibt es?

Es ist nicht nur für die Betroffenen schwer herauszufinden, ob ihre körperlichen Beschwerden nun eine Panikstörung sind oder ob eine schwere Krankheit dahintersteckt. Auch für die pflegenden Angehörigen ist das eine schwierige Situation. Man kann ja schließlich nicht in die andere Person hineinschauen oder auf einem Computerprogramm ablesen, welche Erkrankung genau vorliegt.

Hinzu kommt, dass die erwachsenen Kinder ihre Eltern immer als die Personen erlebt haben, die für einen da sind, die alles richten, die einen beschützen und behütet aufwachsen lassen. Da ist es schwer sich vorzustellen, dass diese Menschen plötzlich Angst haben. Die körperlichen Symptome werden dann häufig falsch interpretiert.

Zu den häufigsten Angststörungen im Alter zählen deshalb:

Angststörungen, die sich aus den Erfahrungen entwickeln: Bis zu einem gewissen Maße sind Ängste im Alter natürlich. Erkrankungen häufen sich, werden chronisch, die Anzahl der täglichen Medikamente steigt. Jeder Lebensabschnitt des Menschen hat seine Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Das Alter birgt die Lebensaufgabe, Integrität zu entwickeln und sich mit den Verlusten des Lebens auseinanderzusetzen. Das schafft jeder auf seine ureigene Art und Weise. Manche Menschen entwickeln daran Weisheit, manche werden zum Kläger und Beschuldiger.

Angststörungen durch Medikamente: Wenn bei pflegenden Angehörigen plötzlich Angstzustände auftreten, sollten die Medikamente überprüft werden. Denn einige Medikamente lösen als Begleitsymptom Angstzustände aus. Dies sind z.B. Medikamente bei Herzerkrankungen, Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen usw. Deshalb ist es wichtig, Beipackzettel sorgfältig zu lesen.

Soziale Angststörungen im Alter: Des Weiteren findet man bei Menschen im hohen Lebensalter Panikstörungen mit unterschiedlichen körperlichen Symptomen mit und ohne Agoraphobie (Platzangst). Von sozialen Angststörungen spricht man, wenn alte Menschen den Kontakt mit anderen vermeiden, ablehnen, sich einschließen. Die Betroffenen ziehen also konsequent die Kontaktvermeidung durch. Dazu kommen spezifische Phobien, die sich auf konkrete Dinge richten wie Spinnen, Schmutz in der Wohnung, Fahrstühle, Plätze, Menschen, Gebäude, Ämter, Tiere, Arztbesuch, Zahnarzt u.v.m.

Welche Ursachen für eine Angststörung stehen im Vordergrund?

  • Vererbung: Man geht davon aus, dass Angststörungen vererbbar sind. Zu den Auslösern gehören traumatische Lebensereignisse in der Kindheit oder Stress, auch das Beobachten von traumatischen Ereignissen (Kriegserlebnisse der jetzigen pflegebedürftigen Generation).
  • Drogen: Auch ein Rauschmittelmissbrauch kann ein auslösender Faktor sein.
  • Reaktion auf die Umwelt: Das Alter ist geprägt von Abschieden, Immobilität und physischen Krankheiten. Das ist nicht leicht, das alles zu verarbeiten.
  • Medikamentenentzug von Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmitteln wegen erhöhter Anzahl von Stürzen, um das Sturzrisiko zu vermindern.


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Welche medizinischen Diagnosemöglichkeiten bieten sich an?

Angststörungen können die Lebensqualität massiv beeinträchtigen und gehören deshalb in ärztliche/therapeutische Behandlung. Gerade ältere Menschen schämen sich häufig davor, ihre Ängste zuzugeben. Oder sie können die Symptome nicht als Angstzustände einordnen. Um eine Angststörung festzustellen und um sicher zu gehen, dass es sich um eine Angststörung handelt und nicht um andere Erkrankungen, sind folgende Diagnosen sinnvoll:

  • Diagnosegespräch mit dem Arzt, um die Symptome und das Ausmaß zu erfassen.
  • Überprüfung des Medikamentenplans: Anhand des Medikamentenplans kann der Arzt herausfinden, ob eines oder mehrere der verordneten Medikamente Neben- oder Wechselwirkungen haben, die Angststörungen auslösen können.
  • Ausschluss körperlicher Gründe für die körperliche Symptomatik mittels Blutuntersuchung, bildgebende Verfahren und Funktionsuntersuchungen für Lunge, Herz und Gehirn und Überprüfung ob eine Blutzuckererkrankung, ein Diabetes mellitus vorliegt.

Welche Behandlungsmöglichkeiten für Angststörungen im höheren Alter stehen zur Verfügung?

Eine Angststörung zu erkennen ist nicht ganz einfach, weil die Symptome eher auf körperliche Erkrankungen hinweisen als auf eine seelische / psychische Krankheit. Wurde die Angststörung diagnostiziert, kann sie gut behandelt werden. Je früher mit der Behandlung begonnen wird, umso besser. Denn Angstzustände können chronisch werden.

Folgende Behandlungsmöglichkeiten sind möglich:

  • Kognitive Therapieansätze (Verhaltenstherapie), die eine Möglichkeit bieten das Problem zu erkennen und seine Verhaltensweise zu ändern. Des Weiteren wird der/die Betroffene unter Schutz mit angstauslösenden Reizen konfrontiert und zur Konfrontation angeleitet (wie bei Flug-, Spinnen- oder Fahrstuhlängsten)
  • Medikamentöse Therapien.

Angstvermeidung ist keine Therapie

Von Ängsten gequält zu werden, ist sehr belastend. Viele haben Angst vor der Angst und entwickeln daher Strategien, um der angstauslösenden Situation aus dem Weg zu gehen, sie zu vermeiden. Doch damit ist den Betroffenen nicht geholfen. Vor allem, wenn es mehrere angstauslösende Situationen gibt.

Je mehr Vermeidungsverhalten betrieben wird, umso eingeschränkter wird das Leben der Erkrankten, das sogar in einer kompletten sozialen Isolation enden kann. Der Teufelskreis zwischen Angst empfinden und Angst umgehen muss unterbrochen werden. Dazu stehen die oben genannten Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.


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Wie können pflegende Angehörige weitere Ängste bei den Betroffenen vermeiden

Wenn pflegende Angehörige selbst keine Angstzustände haben, ist es für sie meist schwer, sich in die Situation der Erkrankten einzufühlen. Fühlt sich der Betroffene nicht ernstgenommen oder gar ausgelacht, führt das in der Regel zu Frust oder Stress. Beides ist kontraproduktiv für den Betroffenen. Die Angststörung kann sich dadurch verschlimmern.

Wird der Angehörige z.B. therapeutisch betreut, macht es Sinn, wenn die Angehörigen sich ebenfalls „schulen“ lassen, um den Patienten besser zu verstehen und ihm zu helfen. Im Umgang mit Angstpatienten kann viel falsch gemacht werden. Einerseits bringt es nichts, den Betroffenen zu zwingen, eine Situation, in der er Angstzustände empfindet, auszuhalten. Andererseits ist es aber auch wichtig, dass der Patient nicht in eine Vermeidungsstrategie fällt.

Hier können Therapeuten situationsgerecht Tipps, Anweisungen und Empfehlungen geben. Sicherlich ist es eine gute Möglichkeit, wenn die pflegenden Angehörigen den Betroffenen anfangs bei angstauslösenden Situationen begleiten. Besteht z.B. Angst davor, einen Aufzug zu benutzen, ist es für den Betroffenen beruhigend, wenn eine Begleitperson mit dabei ist.

Wir haben Ihnen hier auch noch einige Möglichkeiten zusammengestellt, die bei der Bewältigung der Angstzustände hilfreich sein können:

  • Keine Überforderung bei Beschäftigungsangeboten und Freizeitgestaltung, damit kein Vermeidungsverhalten ausgelöst wird.
  • Angepasste körperliche Bewegung (z.B. moderate Spaziergänge), damit eine Herzbeanspruchung „normal“ empfunden werden kann.
  • Der Angst vor dem erneuten Sturz (Basophobie) können Sie entgegenwirken durch Kinästhetik (Lernen und Entwickeln von Bewegungsabläufen) und angepasste Trainingseinheiten zur Kräftigung der Muskulatur.
  • Angstmindernde Maßnahmen ergreifen wie Erreichbarkeit der Bezugspflegekraft, regelmäßige kurze Besprechungen, Zufriedenheitserfassung im Beratungsgespräch.
  • Die Wichtigkeit von Alkohol, Koffein, Drogen und Medikamente bei der Angstentwicklung ansprechen.

Gibt es weitere hilfreiche Unterstützung, Handlungsleitlinien für Angehörige?

  • Hilfe suchen bei einer Beratungsstelle in der Nähe oder mit dem behandelnden Arzt ein Gespräch führen.
  • Klare Sicht auf das Problem erreichen z.B. mittels Checklisten zu Angststörungen, siehe Quellangaben.
  • Keine verharmlosende oder katastrophisierende Haltung.
  • Überwinden Sie Ihre Unsicherheit wegen der vermutlich unklaren Lage und nehmen Sie Kontakt mit einem Arzt auf für ein Beratungsgespräch.
  • Wenden Sie sich an eine Angst-Selbsthilfegruppe.
  • Sprechen Sie die Symptome, die Sie sehen direkt an und erfragen Sie die Sichtweise des Betroffenen. Dadurch ermitteln Sie die innere Eigensicht – die sich durchaus von der Fremdsicht unterscheiden kann.
  • Drücken Sie Ihre Sorge aus, ohne emotionalen Druck aufzubauen.
  • Zeigen Sie Verständnis für die Ängste Ihres Angehörigen, aber betonen Sie auch, dass die Erkrankung Sie und andere ebenfalls belastet.
  • Ermutigen Sie Ihr Familienmitglied zum Arzt zu gehen, bieten Sie Ihre Begleitung an.
  • Respektieren Sie die Entscheidungen des Betroffenen wann er ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen möchte, denn erst wenn er selbst soweit ist, ist er/sie auch offen für eine wirkungsvolle Behandlung, denn die ist abhängig von der Bereitschaft mitzumachen.
  • Sind hilfreiche Therapieansätze schon eintrainiert, erinnern Sie in Angstsituationen an die Bewältigungsstrategien, die er/sie in der Therapie gelernt hat.
  • Machen Sie sich auf einen langen Weg gefasst.

Was Menschen mit Angstzuständen für sich selbst tun können

Wichtig ist, sich seiner Angst zu stellen, aber sich auch mit ihr auseinanderzusetzen. Die Angstproblematik zu ignorieren und nicht aktiv dagegen anzukämpfen, bringt keinen weiter. Wer sich mit seiner Angst auseinandersetzt, sucht nach Wegen, wie er sie bewältigen kann. Hierzu einige Beispiele:

  • Angstzustände, die das Leben beeinträchtigen, gehören in ärztliche Behandlung. Scheuen Sie sich nicht, mit Ihrem Arzt über Ihre Probleme zu reden und Hilfe einzufordern. Gemeinsam mit Ihnen wird er überlegen, welche Therapie sinnvoll ist. Darunter fallen z.B. medikamentöse Behandlung, aber auch Psychotherapie, Gruppentherapie, usw.
  • Betrachten Sie Ihr jetziges Leben mit den Angstzuständen, die Ihren Alltag beeinträchtigen. Nicht nur Sie selbst sind von den Ängsten betroffen. Auch Ihre Familie und Freunde sind von den Angststörungen eingeschränkt. Vielleicht können Sie keine gemeinsamen Ausflüge mehr unternehmen, oder es muss immer jemand dabei sein, wenn Sie einkaufen gehen. Für Sie und Ihr Umfeld kann das tägliche Leben entspannter werden, wenn Sie sich den Ängsten stellen und diese bewältigen.
  • Wenn Sie sich einer angstauslösenden Situation stellen, können Sie schrittweise vorgehen. Wenn Sie z.B. Angst davor haben, über eine hohe Brücke zu gehen, beginnen Sie damit, nur ein paar Schritte zu machen. Gehen Sie jedes Mal eine größere Strecke, bis sie die Brücke allein überqueren können.
  • Freuen Sie sich, wenn Sie Ihre Angst bewältigt haben. Da dürfen Sie stolz auf sich sein.
  • Entspannen Sie sich. Bei den Entspannungstherapien gibt es nicht DIE EINE RICHTIGE Entspannungstechnik. Finden Sie heraus, was für Sie die geeignete Entspannungsmethode ist. Zu den bewährten Entspannungsmethoden gehören z.B. Yoga, autogenes Training, QiGong, progressive Muskelentspannung uvm.
  • Gehen Sie zu einer Selbsthilfegruppe, tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen aus.
  • Bewegung hilft, Stress und Ängste abzubauen. Selbst Sportmuffel oder körperlich eingeschränkte Menschen finden sicherlich eine Möglichkeit, sich körperlich zu betätigen. Schon jeden Tag ein Spaziergang kann kleine Wunder bewirken.

Was bedeutet es für eine optimale Versorgung, wenn Angehörige auch eine Angststörung haben?

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Nicht nur ältere Menschen können Angstzustände haben, auch die pflegenden Angehörigen. Denn auch sie plagen Ängste. Was ist, wenn ich wegen der Pflege meiner Eltern meinen Job vernachlässige? Wie soll die Pflege noch finanziert werden? Die Angst, dass bei der Pflege Fehler unterlaufen – schließlich sind die Angehörigen keine gelernten Pflegeprofis. Aber auch ganz normale Angstzustände, wie sie jede andere Person auch treffen können.

Wenn sowohl die Pflegenden als auch die Pflegebedürftigen unter Angstzuständen leiden, kann das die Pflegesituation stark belasten. Deshalb gilt:

  • Idealerweise werden beide Familienparteien beraten und behandelt.
  • Verschiedene Therapiestudien bei nicht-dementen Senioren zeigen eine gute Wirksamkeit von kognitiver Verhaltenstherapie mit Entspannungsverfahren wie Atemübungen und Visualisierungsreisen, sowie die non-direktive Gesprächsführung, um die eigenen Lösungsansätze des Betroffenen zu fördern.
  • Medikamentöse Behandlung. Ggf. auch eine Entscheidung für eine passende Langzeitmedikation, wenn das Problem genau definiert ist.

Fazit

Angststörungen im Alter können wirkungsvoll behandelt und betroffene Senioren gut versorgt werden, wenn:

  • die Symptome erkannt sind,
  • eine gute Diagnose erfolgt ist,
  • Betroffene mit Familie eine gute Beratung erhalten und alle Schnittstellen zusammenarbeiten.

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raphaela-horvath-pflegedozentin
Co-Autor: Raphaela Horvarth
Raphaela Horvath ist unter anderem Dozentin für Pflegeberufe mit eigener Praxis für Naturheilkunde, examinierte Krankenschwester, Ausbilderin für die Krankenpflege und hatte berufsbegleitend die Ausbildung in Psychotherapie, Psychiatrie und Energiemedizin absolviert. Sie gibt Schulungen, Seminare und Unterweisungen für Pflegekräfte und andere Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen. Mehr erfahren Sie auf der Internetseite von Frau Horvath.
Raphaela Horvarth Pflegedozentin

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Quellen und Links

  • Angst und Angststörungen, Dr. Dr. Dipl.-Psych. Reinhard J. Boerner, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Christliches Krankenhaus Quakenbrück e.V.
  • Quelle Bildmaterial:#Canva-Member © for free von von PIKSEL
  • „Keine Angst mehr vor der Angst“ – ein Leitfaden für Angehörige, Helge Hasselmann
  • Angststörungen im Alter, Sigrun Schmidt-Traub
  • Angsterkrankungen – von Diagnose bis Therapie und Pflege, Fachliche Unterstützung: Prof. Dr. med. Borwin Bandelow (Autor), Göttingen (DGPPN) und PD Dr. med. Michael Rufer, Zürich (SGPP)
  • Behandlungsleitlinien Persönlichkeitsstörungen, O:\GPS\Fobi-Institut\
  • Pflege von Senioren mit Angststörungen, Aurora Pflegevermittlung
  • „Angst und Angst-Stop“, Dr. Brenda Davies

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